München heute:Olympia-Jubiläum zwischen Feiern und Gedenken / 1000 Parkplätze nur für Leihautos

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München heute: Im Olympiapark, dem heute bekanntesten und beliebtesten Relikt der Olympischen Spiele, wird im Sommer gefeiert. Die Eröffnung ist für den Abend des 1. Juli geplant, eine Parade aus der Innenstadt hin zum Olympiapark soll es am 2. Juli geben.

Im Olympiapark, dem heute bekanntesten und beliebtesten Relikt der Olympischen Spiele, wird im Sommer gefeiert. Die Eröffnung ist für den Abend des 1. Juli geplant, eine Parade aus der Innenstadt hin zum Olympiapark soll es am 2. Juli geben.

(Foto: Claus Schunk)

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Von Lea Kramer

Meine bunteste München-Erinnerung an die Olympischen Spiele 1972 stammt aus einem dunklen Keller. Es muss vor etwas mehr als zehn Jahren gewesen sein, als eine Freundin in die Nähe des Rotkreuzplatzes zog. Typisch für Studierende war dieser Umzug wenig professionell organisiert. Kaum Kisten, dafür viele einzelne Packerl. Die durfte man in den dritten Stock oder in den Keller schleppen - natürlich ohne Aufzug.

Ich entschied mich häufiger für den Weg in den Keller, weil man sich in den verwinkelten Gängen des Mietshauses so schön verlieren konnte. Dort hatten frühere Bewohner Einiges hinterlassen. Hinter einem Bretterverhau fand ich ein zusammengerolltes Plakat, auf dem eine Bogenschützin in den Farben orange, gelb und grün zu sehen war. Heute weiß ich, dass es eins der ikonischen Motive war, die Designer Otl Aicher für die Olympischen Spiele 1972 entworfen hat. Wenn sich das Ereignis in diesem Jahr zum 50. Mal jährt, sind auch seine Sportposter wieder dabei.

Für die Feierlichkeiten sind zehn der 21 Plakate in limitierter Auflage nachgedruckt worden. Das ist aber natürlich nicht alles, was im Olympia-Jubiläumsjahr in München ansteht. 150 Veranstaltungen sind bereits festgezurrt worden, heute haben die Organisatoren das Programm offiziell vorgestellt.

Da die Spiele nicht nur als heiteres Sportereignis in die Geschichte der Bundesrepublik eingegangen sind, sondern durch den Terroranschlag auf die israelische Olympiamannschaft international zum Politikum wurden, will die Stadt 2022 auch dem tragischen Teil der Spiele angemessen Raum geben. Mein Kollege Joachim Mölter findet, dass diese Einsicht lange überfällig war.

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