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München heute:Pegida-Chef als rechter "Gefährder" eingestuft / Vergewaltigung: Tatverdächtiger gefasst

Der Münchner Pegida-Chef Heinz Meyer

Heinz Meyer tritt gerne im T-Shirt und mit einer Kappe mit dem Logo des Waffenherstellers "Glock" auf.

(Foto: Sachelle Babbar / Zumapress/ pa)

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"Gefährder": Für die Polizei sind das Menschen, die Anlass zur Befürchtung geben, "dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung" begehen werden. Den Begriff kannte man, wenn es um die Bedrohung durch islamistischen Terror geht. Spätestens seit dem Mord an Walter Lübcke weiß man: Es gibt auch rechte Gefährder. 39 sollen es in ganz Deutschland sein - doch die Zahl steigt stetig.

Ein Münchner ist nach Einschätzung der Polizei darunter. Er sagte 2015 von sich selbst: "Politisch bin ich ein unbeschriebenes Blatt." Damals war er gerade einer der Vorsitzenden der Münchner Pegida-Gruppierung geworden. Doch da ermittelte schon das Landeskriminalamt gegen ihn, wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Die Vorwürfe gehen zurück bis auf das Jahr 2012. Damals soll es in der rechten Szene Pläne für ein Terror-Netzwerk und Anschläge auf Mandatsträger gegeben haben. Anklagen gibt es bisher nicht, auch das gehört zu dieser Geschichte.

Sieben Jahre später plante die Münchner Pegida ausgerechnet am 1. Mai eine Demonstration vor dem linken Kulturzentrum "Rote Flora" in Hamburg - und die Polizei in der Hansestadt schaute genau hin, wer hinter dieser versuchten Provokation steckte. Geschichten wie diese lassen sich nur recherchieren, wenn Journalisten aus verschiedenen Bereichen ihre Informationen zusammenbringen. Wir haben das getan.

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