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Michael Lehmann im Interview:"Die Filmbranche ist anachronistisch"

Michael Lehmann (rechts) mit Filmheld Udo bei der Weltpremiere von Lindenberg! Mach dein Ding

(Foto: Andre Mischke / DCM)

Michael Lehmann zählt zu Deutschlands wichtigsten Filmproduzenten. Ein Gespräch über Kinderbetreuung am Set und fehlende ostdeutsche Realität im TV.

Michael Lehmann ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Studio Hamburg Production Group und damit einer der wichtigsten Produzenten im Land. Gerade kommen gleich zwei Prestigeprojekte seiner Firma heraus: Die zweite Staffel der Serie Bad Banks (Arte, ZDF) und der Kinofilm Lindenberg! Mach dein Ding. Die Karriere von Lehmann, 53, könnte auch ein Filmstoff sein: Er arbeitete als Elektriker auf einer Werft in Rostock, bevor er 1991 bei Studio Hamburg mit Jobs wie Beleuchtungsassistent begann. Noch bevor das eigentliche Interview beginnt, merkt Lehmann an, dass er in der Zeitung gern mehr zum Thema soziale Standards in der Medienbranche und Gleichberechtigung lesen würde. Dabei hielt man Gleichberechtigung eigentlich gerade für eines der Hauptthemen in den Medien. Lehmann widerspricht. Man könne ja vergleichen, wie viel zuletzt über nachhaltiges Leben geschrieben wurde, sagt er, und dass er es schade fände, wenn wir bald "alle ganz grün leben, was absolut erstrebenswert wäre, aber dummerweise immer noch nicht gerecht". Und da ist man dann doch schon mitten im Gespräch.

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