:Städte und Kreise wollen Geld zur Förderung der Geburtshilfe
München (dpa/lby) - Im Kampf gegen den Hebammenmangel stehen in Bayern mehrere Millionen Euro zur Verfügung, aber noch längst nicht alle Landkreise und kreisfreien Städte haben das Fördergeld beim Gesundheitsministerium beantragt. 56 der 96 Kreise und kreisfreien Städte hätten Anträge gestellt, teilte Ministerin Melanie Huml (CSU) in München mit. "Das ist sehr erfreulich."
Krefeld
:Streit um Werbung für Schul-Kakao: Etappensieg für Foodwatch
Düsseldorf (dpa/lnw) - Kakao beim Frühstück ist besser für die Zähne als Mineralwasser? So darf die Landesvereinigung der Milchwirtschaft (Milch NRW) künftig nicht mehr für Schokomilch an Schulen werben. Nach einer Abmahnung durch die Verbraucherorganisation Foodwatch gab das Branchen-Sprachrohr eine entsprechende Unterlassungserklärung ab. Das Schreiben liegt dpa vor. Auch auf die Aussage, dass Kakao den Blutzuckerspiegel "optimal beeinflusst", wird die Vereinigung demnach verzichten.
Gesundheit
:Wann sind Leberflecke gefährlich?
Hamburg (dpa/tmn) - Manche zieren einen, andere empfindet man eher als unschön - gefährlich sind die meisten Flecke auf der Haut jedenfalls nicht. Sie können es aber werden. Darum ist die Suche nach dem "hässlichen Entlein" so wichtig.
Gesundheit
:Wenn die Mittelohrentzündung chronisch wird
Köln (dpa/tmn) - Es ist die Kinderkrankheit schlechthin - die akute Mittelohrentzündung mit heftigen Schmerzen im Ohr. Die gute Nachricht: Bei den meisten Kindern heilt sie ohne Folgen ab. Die schlechte: Mittelohrentzündungen können auch Erwachsenen das Leben schwer machen.
Frankfurt am Main
:An den Schulen gibt es Defizite beim Thema Gesundheit
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - An den hessischen Schulen mangelt es an Wissen über gesundheitsbewusstes Verhalten. Das ist laut AOK Hessen das Ergebnis eines zweijährigen Modellprojekts, das Experten am heute in Frankfurt vorstellen. Für das Gesundheitsprojekt "Splash" waren zehn Fachkräfte an Schulen in Frankfurt und im Raum Offenbach im Einsatz.
Kassel
:BSG entscheidet über Notdienste für Klinikärzte
Kassel (dpa/lhe) - Das Bundessozialgericht (BSG) entscheidet heute über die Notdienstpflicht von Krankenhausärzten. Der Prozess in Kassel soll klären, ob ein Klinikarzt, der auch an ihn überwiesene Patienten ambulant behandelt, zum Not- oder Bereitschaftsdienst herangezogen werden darf. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV) organisiert solche Dienste, um die Versorgung gesetzlicher Versicherter außerhalb der Sprechstundenzeiten sicherzustellen. Bisher ist laut dem Bundessozialgericht nicht geklärt, ob Krankenhausärzte ebenfalls dazu verpflichtet werden können. (Aktenzeichen B 6 KA 50/17 R)
Potsdam
:Krankenkasse: Weniger Antibiotika-Rezepte
Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg ist die Zahl der Antibiotika-Verordnungen nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse KKH zurückgegangen. Das geht aus einer Auswertung von Versichertendaten hervor, die die Kasse am Dienstag vorstellte.
Rostock
:8. Symposium zu Krebserkrankungen in Rostock: Networking
Rostock (dpa/mv) - Das Knüpfen von persönlichen Netzwerken bei einer Krebserkrankung von jungen Menschen ist Schwerpunkt eines Symposiums am Mittwoch in Rostock. Wie die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs berichtete, sollen dabei Patienten über ihre Erfahrungen bei der Nutzung von sozialen Netzwerken berichten und sich mit Fachärzten und Kommunikationswissenschaftlern austauschen.
Gesundheit
:Einige Krankenkassen vor Zusatzbeitrag-Senkung
Berlin (dpa/tmn) - Zum Jahreswechsel entscheiden viele Krankenkassen über eine Veränderung ihrer Zusatzbeiträge. Nach Informationen der Stiftung Warentest können Versicherte bei 18 Krankenkassen mit einer Senkung des Zusatzbeitrags rechnen.
Stuttgart
:Vergessene Operationsnadel: Haftung bei Krankenhaus
Stuttgart (dpa/lsw) - Im Stuttgarter Berufungsverfahren um eine im Unterleib einer Frau vergessenen Operationsnadel sieht das Oberlandesgericht Stuttgart die Haftung beim Bundeswehrkrankenhaus in Ulm. "Wir sehen keinen Grund, von der Haftung wegzukommen", kündigte der Vorsitzende Richter Wolfgang Reder bei der Verhandlung am Dienstag in Stuttgart an. Das Landgericht Ulm hatte der Frau 13 000 Euro und rund 2000 Euro Schadenersatz zugesprochen. Da die Frau im Krankenhaus der Bundeswehr in Ulm operiert wurde, muss die Bundesrepublik zahlen. Der Bund ging jedoch gegen das Urteil vor, auch die Klägerin legte Berufung ein. Die Entscheidung wird am 20. Dezember verkündet.
Gesundheit
:Bei Husten Anstrengung möglichst vermeiden
Bonn (dpa/tmn) - Wer hustet, sollte anstrengende Tätigkeiten vermeiden. Die vermehrte Atemarbeit kann die Atemwege zusätzlich belasten, erläutert Prof. Erika Baum von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (Degam).
Gesundheit
:Spahn verzichtet auf Verbot des Arzneimittel-Versands
Berlin (dpa) - Das angepeilte Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten ist für Gesundheitsminister Jens Spahn vorerst vom Tisch. Es sei europarechtlich unwägbar, ob und wie ein solchen Verbot umgesetzt werden könne, sagte der CDU-Politiker. Stattdessen will er die deutschen Apotheken unterstützen, indem er deren Zuschläge für Nacht- und Notdienste verdoppelt. Darüber hinaus möchte Spahn die Rabatte für ausländische Online-Apotheken auf 2,50 Euro je Packung begrenzen.
Gesundheit
:Hilfe in der Plätzchenzeit
Birmingham/Loughborough (dpa) - Vanillekipferl, Glühwein, Spekulatius: Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen ein Fest der Pfunde.
03:29
Videokolumne
:Wie schafft ihr das: krank zu sein?
Alex Burkhard ist deutschsprachiger Meister im Poetry Slam. In dieser Videokolumne fragt er sich regelmäßig, wie man bestimmte Sachen gebacken kriegt.
Mainz
:Krankenhausgesellschaft rechnet mit Rücknahme vieler Klagen
Mainz (dpa/lrs) - Nach dem ersten Treffen des Runden Tisches zum Streit zwischen Krankenkassen und Kliniken rechnet die Krankenhausgesellschaft mit außergerichtlichen Einigungen. "Wir erwarten, dass im Ergebnis die Mehrzahl der Klagen auch in Rheinland-Pfalz zurückgezogen wird", sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, nach einer Mitteilung vom Dienstag. Damit würde auch die bewährte Versorgung in der Geriatrie, also der Altersmedizin, und der Schlaganfallversorgung flächendeckend gesichert. Der Runde Tisch mit Vertretern von Kassen und Krankenhausbetreibern hatte sich am Montag in Mainz getroffen.
Stuttgart
:Zahl der Grippeerkrankungen noch auf niedrigem Niveau
Stuttgart (dpa/lsw) - In der Grippe-Saison sind in Baden-Württemberg bislang 121 Influenzaerkrankungen aufgetreten. Im vergleichbaren Zeitraum 2017 waren es laut Landesgesundheitsamt 83 Fälle. Die Meldungen zur Influenza werden von Anfang Oktober an - offizieller Beginn der Influenzasaison - registriert. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, ist die Zahl der Erkrankungen noch auf einem niedrigen Niveau und lässt keine Rückschlüsse darauf zu, wie sich die Saison entwickelt. Zudem sei noch nicht jeder Landkreis in Baden-Württemberg betroffen. Die Zahl der Grippeerkrankungen steigt laut Behörde in der Regel nach Silvester. Mit insgesamt 35 941 Fällen galt 2017 als ein sehr starkes Grippejahr.
ExklusivPsychotherapie
:Für psychisch Kranke fehlen Therapieplätze
Die neue Akutsprechstunde beim Psychotherapeuten führt oft nicht direkt zu einer Therapie. Patienten müssen monatelang darauf warten - das frustriert auch Ärzte.
Gesundheit
:Wie Eltern allergischen Kindern helfen können
Berlin (dpa/tmn) - Mit Allergien leben heißt mit Einschränkungen leben - und auch mit unsensiblen Kommentaren. Medizinjournalistin Daniela Halm weiß, wovon die Rede ist: Ihre Tochter hat gleich mehrere Allergien.
US-Botschaft in Kuba
:Havanna-Syndrom: Achtung ansteckend!
Massen-Psychose oder Geräusch-Attacke? Die mysteriösen Symptome amerikanischer Diplomaten in Kuba geben weiter Rätsel auf. Auch andere Länder sind alarmiert.
SZ JetztChronische Krankheit
:Wenn jede Mahlzeit mit Angst verbunden ist
Das Reizdarmsyndrom verursacht krampfartige Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen, die ein normales Sozialleben zum Teil unmöglich machen. Betroffen sind vor allem junge Menschen.
Gesundheit
:Patienten können sich auch selbst ins Krankenhaus einweisen
Kassel (dpa/tmn) - Die Krankenkasse muss auch dann für einen Klinikaufenthalt bezahlen, wenn sich der gesetzlich Versicherte selbst eingewiesen hat. Eine Einweisung durch einen Kassenarzt sei nicht erforderlich, urteilte das Bundessozialgericht (AZ: B 1 KR 26/17 R).
Dessau-Roßlau
:Mehr Norovirus-Fälle in Sachsen-Anhalt
Magdeburg (dpa/sa) - In diesem Jahr sind bislang deutlich mehr Norovirus-Erkrankungen diagnostiziert worden als im Vorjahreszeitraum. Bis in die erste Dezemberwoche hinein wurden mehr als 7600 Fälle der meldepflichtigen Krankheit registriert nach rund 6950 im Vorjahr. Das geht aus einer Übersicht des Landesamts für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt hervor. Demzufolge wurden allein zwischen dem 26. November und 2. Dezember landesweit 377 Norovirus-Erkrankungen bekannt. Eine Sprecherin des Landesamts erklärte: "Bisher lassen die Meldezahlen jedoch nicht auf eine besonders starke Norovirus-Saison schließen." Das Virus löst starken Durchfall und Erbrechen aus.
Mainz
:Ärztekammer warnt vor Mangel an Fachärzten auf dem Land
Mainz (dpa/lrs) - Der Ärztemangel in ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz betrifft nach Ansicht der Landesärztekammer in den nächsten Jahren nicht nur Hausärzte - auch die Versorgung mit Fachärzten droht schlechter zu werden. "Die fachärztliche Grundversorgung ist noch nicht so im Fokus. Der Mangel wird aber auch dort kommen, zum Beispiel bei Augen- oder HNO-Ärzten", sagte der Präsident der Landesärztekammer, Günther Matheis, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Es gebe zu wenige Ärzte. "Und bei den jüngeren Kollegen darf man nicht mehr das Modell 24 Stunden - 7 Tage voraussetzen. Da ist mehr Teilzeit gewünscht. Die ländlichen Regionen sind auch nicht so attraktiv."
München
:Huml warnt vor Reisen in Zika-Risikogebiete
München (dpa/lby) - Trotz sinkender Zahlen von Zikavirus-Infektionen warnt Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) davor, die Gefahr zu unterschätzen. "Gerade Schwangere und Frauen, die schwanger werden wollen, sollten deshalb auf Empfehlung des Auswärtigen Amtes keine Reisen in Zikavirus-Ausbruchsgebiete unternehmen", sagte sie mit Blick auf die Weihnachtsferien. "Bei Schwangeren ist eine Infektion besonders gefährlich, weil sich das Virus auf das ungeborene Kind übertragen kann." Eine Infektion mit dem Virus in der Schwangerschaft könnte beim Fötus unter anderem zu Fehlbildungen des Gehirns führen. Dem Landesamt für Gesundheit wurden in diesem Jahr den Angaben nach bis zum 3. Dezember zwei Infektionen mit dem Zikavirus gemeldet. Beide Patienten waren in einem Risikogebiet, auf den Philippinen und Kuba, gewesen. Im Vergleichszeitraum 2017 gab es 15 Fälle. Weltweit kommen Zikavirus-Infektionen den Angaben nach in mehr als 80 Ländern vor - insbesondere in den Tropen und Subtropen.
Bochum
:Masern-Bilanz: 60 Prozent weniger Fälle als im Vorjahr
Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem seit Jahren größten Masern-Ausbruch im Vorjahr ist die Zahl der Masern-Infektionen in Nordrhein-Westfalen wieder deutlich zurückgegangen. Im laufenden Jahr wurden 209 Fälle von Masern registriert, das sind rund 60 Prozent weniger als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum bis November waren dem Landeszentrum für Gesundheit NRW (lzg) im Vorjahr 520 Fälle gemeldet worden. Todesfälle seien nicht bekannt, hieß es.
Finanzierung von Stiftungen
:Geld stinkt eben doch
Gesundheitsorganisationen, die in Kohlekraftwerke oder Schiffsdiesel investieren? Die gibt es. Sie handeln bestenfalls dumm, im schlimmsten Fall zynisch.
Gesundheit
:Gesunder Lebensstil beugt nach Schlaganfall einer Demenz vor
Berlin (dpa/tmn) - Nach einem Schlaganfall ist ein gesunder Lebensstil besonders wichtig. Betroffene sollten sich mindestens eine halbe Stunde pro Tag bewegen, nicht rauchen und sich ausgewogen mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Fisch ernähren, rät die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft(DSG).
Erlangen
:Zecken sorgen für viele Borreliose-Fälle in Bayern
Erlangen (dpa/lby) - Die Zahl der durch Zeckenstiche verursachten Borreliose-Fälle in Bayern ist um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 4828 Fälle von Lyme-Borreliose registrierte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen bis zum 26. November. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur 3394 Erkrankungen. Die Meldezahlen bewegten sich 2018 "auf einem hohen Niveau", teilte ein Behördensprecher mit. "Allerdings können wir derzeit noch keine belastbare Aussage darüber treffen, ob sich die Anzahl im Bereich der erwartbaren Schwankungen bewegt."
München
:Bayern baut Hilfsangebote für schwerkranke Menschen aus
München (dpa/lby) - Schwerkranke Menschen werden in Bayern bis zu ihrem Tod immer besser begleitet. In diesem Jahr wurden in allen Regierungsbezirken neue Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung aufgebaut, wie das Gesundheits- und Pflegeministerium in München mitteilte. "Die Versorgung und Begleitung schwerstkranker Menschen ist gelebte Mitmenschlichkeit", sagte Ministerin Melanie Huml (CSU). "Die Menschen sollen wissen, dass sie am Ende ihres Lebens nicht allein gelassen werden." Hintergrund ist ein Kabinettsbeschluss vom April, wonach die Angebote für Sterbebegleitung in Bayern in den nächsten fünf Jahren verdoppelt werden sollen.
Gesundheit
:SPD fordert neuen Anlauf für Verbot der Tabak-Plakatwerbung
Berlin (dpa) - Die SPD dringt auf einen neuen Anlauf für ein Verbot der Plakatwerbung für Zigaretten. Ein Verbot sollte alle Formen von Werbung sowie alle alternativen Tabakprodukte wie Elektro-Zigaretten, Tabakerhitzer und Wasserpfeifen einschließen.
Weimar
:Boom bei medizinischen Versorgungszentren in Thüringen
Weimar (dpa/th) - Medizinische Versorgungszentren boomen in Thüringen. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Weimar gibt es inzwischen flächendeckend 125 solcher ambulanten Behandlungseinrichtungen, die oft mit den früheren Polikliniken verglichen werden. Vor knapp fünf Jahren waren es noch 92. Die meisten werden von Krankenhäusern betrieben. In einem solchen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) müssen mindestens zwei Ärzte verschiedener Fachgebiete arbeiten. Derzeit sind 800 Mediziner in diesen Einrichtungen beschäftigt - das ist jeder fünfte ambulant tätige Arzt in Thüringen.
Gesundheit
:SPD fordert neuen Anlauf für Verbot der Tabak-Plakatwerbung
Berlin (dpa) - Die SPD dringt auf einen neuen Anlauf für ein Verbot der Plakatwerbung für Zigaretten. "Rauchen gehört zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken", sagte der agrarpolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Rainer Spiering, der Deutschen Presse-Agentur. "Daher muss der gesundheitliche Verbraucherschutz von Kindern und Jugendlichen ganz vorne auf der Agenda stehen." Ein Verbot sollte alle Formen von Werbung sowie alle alternativen Tabakprodukte wie Elektro-Zigaretten, Tabakerhitzer und Wasserpfeifen einschließen.
Gesundheit
:Bislang erst vereinzelte Grippefälle in Brandenburg
Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg sind zu Beginn der Grippesaison erst vereinzelt Erkrankungen aufgetaucht. Von der 40. bis zu 49. Kalenderwoche seien fünf Fälle erfasst worden, im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 15 Fälle, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte.
Medizin
:Mysteriöses Leiden
Eine ominöse Nervenkrankheit befällt Kinder in Europa und den USA, bei der es zu Lähmungen und Muskelschwäche kommt. Die Ursache ist ungewiss, eine Therapie gibt es nicht.
Düsseldorf
:Düsseldorfer Uniklinik: Mehr Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Düsseldorfer Uniklinik hat erneut einen deutlichen Anstieg der Behandlungen wegen Kohlenmonoxid-Vergiftungen verzeichnet. Bis Ende November seien bereits mehr als 180 Menschen in der speziellen Druckkammer behandelt worden. Rund 50 Fälle sind demnach auf das Rauchen von Wasserpfeifen (Shishas) zurückzuführen. Im vergangenen Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt rund etwa Behandlungen, davon 40 durch Shishas, wie ein Kliniksprecher am Freitag erklärte.
Potsdam
:Ministerium: Lunapharm darf weiter keine Arzneien herstellen
Potsdam (dpa/bb) - Das im Zentrum des Brandenburger Pharmaskandals stehende Unternehmen Lunapharm darf weiterhin keine Arzneimittel herstellen. "Die Anordnung zum Ruhen der Herstellungserlaubnis gilt fort", teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Freitag auf Anfrage mit.
Jena
:Weiterbau des neuen Universitätsklinikums Jena im Sommer
Jena (dpa/th) - Der dritte Bauabschnitt des neuen Universitätsklinikums Jena (UKJ) startet im Sommer kommenden Jahres. Das Klinikum und das Unternehmen BAM Deutschland AG unterzeichneten am Freitag einen Vertrag über den Bau eines 49 Millionen teuren Gebäudes. Zu den Gesamtkosten schießt Thüringen 36 Millionen Euro zu.
Mainz
:Medikamente laut Barmer-Report zu oft unpassend verschrieben
Mainz (dpa/lrs) - Von Ärzten unpassend verschriebene Medikamente gefährden unnötig oft die Gesundheit von Patienten. So lautet das zentrale Ergebnis des Arzneimittelreports der Barmer, der am Freitag in Mainz vorgestellt wurde. Verschriebene Medikamente würden zu häufig nicht zum Gesundheitszustand oder Alter der Patienten passen. Dazu kommen Risiken durch die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente.
SZ JetztInklusion
:Kölner Sozialausschuss stimmt über "Schwer-in-Ordnung"-Ausweis ab
Die Idee kommt von einer 14-Jährigen mit Down-Syndrom, die ihren Schwerbehindertenausweis geändert hatte. Andere Städte haben die Idee bereits umgesetzt.
Hannover
:Ärger über hohe Beiträge bei der Pflegekammer Niedersachsen
Hannover (dpa/lni) - Mehrere Verbände reagieren einem Bericht zufolge mit Unverständnis auf die Höhe der geforderten Beiträge der neu gegründeten Pflegekammer Niedersachsen. Alle Mitglieder sollen zunächst einen Regelbescheid über den Höchstbeitrag von 140 Euro für das Jahr 2018 erhalten, hieß es in einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag. Noch im Dezember werden die Briefe versandt, bestätigte ein Sprecher der Pflegekammer. Allerdings sei das nicht der am Ende zu zahlende Betrag. "Entgegen anderslautenden Behauptungen muss niemand mehr zahlen als 0,4 Prozent seiner Jahreseinkünfte", betonte Kammerpräsidentin Sandra Mehmecke.
Gesundheit
:Drogenbeauftragte: Cannabis wirkt immer stärker
Berlin (dpa) - Cannabis bleibt die am meisten konsumierte illegale Droge bei Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland - und wirkt zusehends stärker. Der Wirkstoffgehalt bei Cannabis-Blüten erreichte mit durchschnittlich 13,1 Prozent einen neuen Höchststand, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, mitteilte. Laut dem neuen Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht verdoppelte sich zudem der Wirkstoffgehalt von Kokain im Straßenhandel seit 2011. Mortler warnte: "Wer in jungen Jahren regelmäßig kifft, schädigt sich fürs ganze Leben."
Gesundheit
:Einfach singen: Wie Seelenklempner Stress bewältigen
Berlin/Oldenburg (dpa) - Ein trister, verregneter Herbstabend, die Straßen in Berlin-Mitte: weitgehend leer gefegt. Einer Gruppe von Psychologen und Psychiatern scheint dieses Wetter nichts anzuhaben.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt beschäftigt sich mit dem Lebertransplantations-Programm der Frankfurter Uniklinik. Eine Prüfungs- und Überwachungskommission hatte "systematische Unregelmäßigkeiten" festgestellt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Gesundheit
:Warum wir kurzsichtig werden
Immer mehr Menschen weltweit leiden unter Kurzsichtigkeit. Was der Sehkraft schadet - und welches Verhalten den Augen guttut.
Mainz
:Fast jeder vierte Arzt arbeitet angestellt
Mainz (dpa/lrs) - Fast jeder vierte Arzt oder Psychotherapeut in der ambulanten Versorgung in Rheinland-Pfalz ist mittlerweile sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Nach den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sind es 1820 Angestellte in Rheinland-Pfalz - dies entspricht einem Anteil von 24 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte davon arbeitet in Teilzeit.
Gesundheit
:Warmes Fußbad mit kaltem abschließen
Königstein (dpa/tmn) - Heiß oder kalt: Wer seinen Körper thermischen Reizen aussetzt, macht ihn widerstandsfähiger. Um sich langsam daran zu gewöhnen, eigenen sich ansteigende oder warme Fußbäder, heißt es in der Zeitschrift "Naturarzt" (Ausgabe Dezember 2018).
Mainz
:Barmer sieht Risiken in unnötig verschriebenen Medikamenten
Mainz (dpa/lrs) - Die Versicherten in Rheinland-Pfalz bekommen nach Ansicht der Barmer Krankenkasse zu oft Medikamente verschrieben, die sie gar nicht brauchen. Das geht aus dem Arzneimittelreport der Barmer hervor, den die Kasse heute in Mainz vorstellt. Damit werde oft unnötig die Gesundheit der Patienten gefährdet. Als Beispiel nannte die Barmer Mittel gegen Sodbrennen, sogenannte Protonenpumpen-Hemmer. Fast jeder fünfte Rheinland-Pfälzer bekomme diese Medikamente verordnet, aber nicht einmal bei jedem zweiten sei es tatsächlich medizinisch notwendig. Die Barmer legt für den Report die Daten ihrer Versicherten zugrunde.
Mainz
:Streit um Klinik-Abrechnungen: Erster Termin für Mediation
Mainz (dpa/lrs) - Nach der Klagewelle von Krankenkassen gegen Kliniken wegen möglicherweise strittiger Abrechnungen ist der erste Termin für die vereinbarte Schlichtung am kommenden Montag (10. Dezember) angesetzt. Das teilte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Donnerstag in Mainz mit. Das passe sehr gut angesichts der auf Bundesebene erzielten Verständigung zwischen den Spitzenverbänden der Kassen und Kliniken. "Ich würde mich freuen, wenn sich die Teilnehmer auf die Anerkennung und Umsetzung der Bundesempfehlung in Rheinland-Pfalz einigen können."
Köln
:Kritik an Transplantationsprogramm: Kölner Klinik wehrt sich
Berlin/Köln (dpa/lnw) - Kontrolleure haben bei der Überprüfung eines Herztransplantationsprogramms an einer Kölner Klinik nach eigenen Angaben Unregelmäßigkeiten festgestellt. Das teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2017/2018 am Donnerstag in Berlin mit. Demnach seien "systematische Unregelmäßigkeiten" bei dem Programm des Universitätsklinikums Köln-Lindenthal festgestellt worden.
Frankfurt am Main
:„Unregelmäßigkeiten“ bei Leber-Transplantationen
Berlin/Frankfurt (dpa/lhe) - Kontrolleure haben "systematische Unregelmäßigkeiten" bei Lebertransplantationen am Universitätsklinikum Frankfurt festgesellt. Das teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2017/2018 am Donnerstag in Berlin mit. Unregelmäßigkeiten stellte die Kommission auch bei Herztransplantationen in Köln-Lindenthal fest.