Genf (dpa) - Die Zahl der Ebola-Fälle in Westafrika liegt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bei mehr als 13 500. Das teilte die Organisation in Genf mit. 4951 Menschen seien durch das Virus gestorben, hieß es. Die Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Die Zahl der offiziell registrierten Fälle sei im Vergleich zum vorherigen Stand leicht gesunken, da sich einige Verdachtsfälle in Guinea nicht bestätigt hätten. Betroffen sind vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone.
Gesundheit
:Gröhe: Ab 2016 halbe Milliarde aus Sozialkassen für Prävention
Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will künftig über Kranken- und Pflegeversicherung rund 510 Millionen Euro in die Gesundheitsprävention stecken. Das geht aus seinem Gesetzentwurf hervor, der heute bekannt wurde und der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Mit dem Entwurf will er dem Vernehmen nach sicherstellen, dass auch Menschen aus sozial schwachen Schichten Zugang zu Präventionsmaßnahmen bekommen - allen voran Kinder. Sozial- oder geschlechtsspezifische Nachteile sollen ausgeglichen werden.
Gesundheit
:Kampf gegen Ebola: Mehr Hilfe aus China
Peking (dpa) - China verstärkt seine Hilfen zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika. Es seien insgesamt 750 Millionen Yuan (umgerechnet 97 Millionen Euro) bereitgestellt worden, teilte der Generaldirektor im Außenministerium, Lin Songtian, mit.
Gesundheit
:Nach sechs Wochen Schmerzen kombinierte Behandlung beginnen
Nürnberg (dpa/tmn) - Anhaltende Schmerzen bekommen Betroffene oft erst in den Griff, wenn sie mit mehrere Heilmethoden parallel behandelt werden. Dazu kann zum Beispiel die Einnahme von Medikamenten in Kombination mit Bewegungs-, Ergo- und Psychotherapie gehören.
Gesundheit
:Vorsicht Triefnasen: 4 Tipps zum Schutz vor Erkältungen
Köln (dpa/tmn) - Niesen, Husten, Nase putzen: Das hört und sieht man jetzt wieder überall. Mit folgenden Tipps kann man zumindest versuchen, sich Erkältungen vom Leib zu halten.
Gesundheit
:Nach drei Tagen Muskelkater am besten zum Arzt gehen
Köln (dpa/tmn) - Laien verwechseln gelegentlich eine ernstzunehmende Verletzung mit Muskelkater. Ist der Muskelschmerz nach drei Tagen noch nicht weg, suchen Hobbysportler am besten einen Arzt auf.
Gesundheit
:Vom Sofa auf die Piste - Fit werden für den Skiurlaub
Leipzig (dpa/tmn) - Mal eben vom Sofa auf die Skipiste? Das kann schnell übel enden. Denn nur wer in Form ist, fährt auch sicher. Wintersportler müssen sich also gut vorbereiten. Schon kleine Übungen im Alltag machen fit für den Urlaub.
Gesundheit
:US-Krankenschwestern wollen für besseren Ebola-Schutz streiken
Silver Spring (dpa) - Mit einem Aktionstag wollen Krankenschwestern in den USA einen besseren Schutz vor Ebola erwirken. Die Gewerkschaft National Nurses United rief ihre Mitglieder in mehreren Bundesstaaten für den 12. November unter anderem zu Arbeitsniederlegungen auf. Ziel sei es, höhere Sicherheitsstandards zu etablieren, teilte der Verband mit. Die Gewerkschaft ist nach eigenen Angaben die größte ihrer Art in den Vereinigten Staaten. Ihr gehören demnach mehr als 180 000 Mitglieder an. Zwei Krankenschwestern hatten sich zuletzt in einer Klinik im US-Bundesstaat Texas bei einem Ebola-Patienten angesteckt.
Gesundheit
:US-Behörden warnen vor Marihuana in Halloween-Süßigkeiten
Denver (dpa) - Vor Halloween haben Behörden im US-Bundesstaat Colorado vor Marihuana in Süßigkeiten gewarnt. Eltern sollten die eingesammelten Süßigkeiten ihrer Kinder genau überprüfen, warnte die Polizei laut einem Bericht der "New York Times".
Gesundheit
:2200 Kinder in Sierra Leone von Ebola betroffen
Aachen (dpa) - In Sierra Leone sind bereits über 2200 Kinder von Ebola betroffen. Wie das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Aachen berichtet, sind in dem westafrikanischen Land derzeit über 1500 Kinder in Quarantäne. 49 Jungen und Mädchen seien dort bereits an der Seuche gestorben, 670 seit dem Ebola-Ausbruch zu Waisen geworden. Es gebe jedoch hohe Dunkelziffern. 70 Kinder wurden demnach geheilt.
Gesundheit
:US-Behörden warnen vor Marihuana in Halloween-Süßigkeiten
Denver (dpa) - Vor Halloween haben Behörden im US-Bundesstaat Colorado vor Marihuana in Süßigkeiten gewarnt. Eltern sollten die eingesammelten Süßigkeiten ihrer Kinder genau überprüfen, warnte die Polizei laut einem Bericht der "New York Times". Da man den Süßigkeiten ihren Marihuana-Gehalt nicht ansehe, sollten sie im Zweifel lieber entsorgt werden. Es gebe keine Möglichkeit, die Süßigkeiten rein vom Aussehen her auseinanderzuhalten. Selbst Experten könnten das nicht, warnte Patrick Johnson, Besitzer eines Ladens für Cannabis-Produkte, in einem Aufklärungsvideo der Polizei.
Risiken auf Fernreisen
:Drei Dinge gehören in jede Reiseapotheke
Selbst vor exotischen Fernreisen lassen sich höchstens 30 Prozent der Urlauber medizinisch beraten. Ein Reisemediziner erläutert, wie fatal das enden kann.
Gesundheit
:Nicht zu Myom-Operation drängen lassen
Köln (dpa/tmn) - Myome sind gutartige Wucherungen in der Gebärmutter. Sie lassen sich operativ entfernen. Dieser Eingriff will aber gut überlegt sein. Oft hilft eine zweite Meinung.
Gesundheit
:Nicht nur ein Hautproblem: Schuppenflechte hat viele Folgen
Kiel (dpa/tmn) - Schuppenflechte ist eine genetisch bedingte, nicht heilbare Krankheit. Mit der richtigen Therapie können Betroffene die Symptome in den Griff bekommen. Der Welt-Psoriasistag am 29. Oktober will darauf aufmerksam machen.
Gesundheit
:Ausmaß der Ebola-Epidemie in Liberia lässt offenbar nach
Genf (dpa) - In Liberia lässt das Ausmaß der Ebola-Epidemie offenbar nach. Erstmals seit Ausbruch der Seuche sei die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen dort rückläufig, sagte der Vizegeneraldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Bruce Aylward.
Gesundheit
:Alle US-Soldaten aus Ebola-Gebieten sollen 21 Tage in Quarantäne
Washington (dpa) - Alle aus den von Ebola betroffenen Ländern zurückkehrenden US-Soldaten sollen künftig 21 Tage lang vorsorglich unter Quarantäne gestellt werden. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel unterzeichnete eine entsprechende Anordnung, wie ein Pentagonsprecher mitteilte. Die neue Anordnung wird als kontrollierte Überwachung bezeichnet und trifft auf sämtliche Soldaten zu, die das lebensgefährliche Virus an der Quelle - also in Liberia, Sierra Leone und Guinea - bekämpfen.
Kampf gegen Seuchen
:Woran die Hilfe krankt
Der Ebola-Ausbruch in Westafrika scheint die Weltgemeinschaft zu überfordern. Welche Versäumnisse daran schuld sind und wie Hilfe gelingen kann, erläutert ein Public Health Experte.
Gesundheit
:WHO: Ausmaß der Ebola-Epidemie in Liberia lässt offenbar nach
Genf (dpa) - In Liberia lässt das Ausmaß der Ebolaepidemie offenbar nach. Erstmals seit Ausbruch der Epidemie sei die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen rückläufig, sagte der Vizegeneraldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Bruce Aylward, in Genf. Die liberianische Regierung prüfe die Zahlen noch, um eine Fehlinterpretation auszuschließen. Derzeit sehe es aber so aus, als ob der positive Trend sich bestätige. Offenbar sei es zuletzt gelungen, Infizierte erfolgreich zu isolieren und sichere Begräbnisse durchzuführen, so Aylward.
Gesundheit
:Sodbrennen lindern: Kopf nachts höher lagern
Berlin (dpa/tmn) - Wenn Magensäure die Speiseröhre hochsteigt, kann das für Betroffene sehr schmerzhaft sein. Um Sodbrennen zu bekämpfen, sind nicht immer Medikamente erforderlich. Schon eine Umstellung der Schlaf- und Ernährungsgewohnheiten kann Sodbrennen helfen.
Durchfallerkrankungen in Afrika
:Killer im Schatten von Ebola
Während alle vor Ebola zittern, sterben täglich Tausende Kinder an simplem Durchfall. Die Seuche ist so banal, dass die Weltöffentlichkeit sie nicht wahrnimmt. Der Krankheit fehlt der Schreckeffekt.
Gesundheit
:Hunde, Pferde und Äffchen als Seelentröster
Hannover (dpa) - Ein Tier gibt keine Widerworte und erteilt keine guten Ratschläge. Auch aus diesem Grund können Vierbeiner Helfer bei der Therapie psychisch kranker Menschen sein. Die Krankenkassen übernehmen die Leistungen allerdings bisher nicht.
Gesundheit
:Obama: Ärzte nicht durch Quarantäne vom Ebola-Kampf abschrecken
Washington/Addis Abeba (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat amerikanische Gesundheitsbehörden davor gewarnt, durch Quarantäneauflagen Ärzte vom Kampf gegen Ebola in Westafrika abzuschrecken.
Gesundheit
:Experten: Kassen-Zusatzbeiträge nicht künstlich niedrig halten
Berlin (dpa) - Experten haben vor einer finanziellen Schieflage gesetzlicher Krankenkassen durch den von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) forcierten Wettbewerb gewarnt.
Gesundheit
:Obama: Ärzte nicht durch Quarantäne vom Ebola-Kampf abschrecken
Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat amerikanische Gesundheitsbehörden davor gewarnt, durch Quarantäneauflagen Ärzte vom Kampf gegen Ebola in Westafrika abzuschrecken. In mehreren US-Staaten wird darüber diskutiert, aus Westafrika heimkehrende Ebola-Helfer aus Angst vor einer Verbreitung der Krankheit zu isolieren. Eine betroffene Krankenschwester hat dagegen protestiert. Obama meinte, Ärzte und Krankenschwestern aus Afrika sollten zwar unter Beobachtung gestellt, aber nicht isoliert werden, solange sie keine Ebola-Symptome zeigten.
ExklusivUmstrittene Werbung eines Pharmakonzerns
:Botox gegen Migräne?
Nach den Falten jetzt die Migräne: Der Pharmakonzern Allergan wirbt in einer fragwürdigen Kampagne mit Botox gegen chronische Migräne. So kreiert man neue Märkte.
Gesundheit
:Neue Ebola-Richtlinien in den USA
Atlanta/Addis Abeba (dpa) - Die US-Seuchenbehörde CDC hat neue Quarantäneregeln zum Schutz vor Ebola veröffentlicht.
Gesundheit
:Im Hygieneskandal weitet Staatsanwaltschaft Ermittlungen aus
Mannheim (dpa) - Im Hygieneskandal am Mannheimer Universitätsklinikum hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ausgeweitet. Man prüfe den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung, sagte ein Behördensprecher. Zwei Sportler hätten nach Knieoperationen in der Klinik über Infektionen geklagt. Ein Heidelberger Arzt und Anwalt bringe das in Verbindung mit Hygienemängeln und habe Anzeigen eingereicht - sie seien nun in das Verfahren integriert. Die Staatsanwaltschaft hatte OP-Besteck beschlagnahmt und will es auf Hygienemängel untersuchen.
Kampf gegen Ebola
:Daheim bleiben statt Zwangsquarantäne
Die US-Seuchenschutzbehörde CDC hat neue Richtlinien zum Umgang mit Rückkehrern aus Ebola-Gebieten veröffentlicht. Wer einem hohen Risiko ausgesetzt war, sollte daheim bleiben. Eine Quarantäne empfehlen die Fachleute nur in ganz bestimmten Fällen.
DAK-Bericht
:Deutsche schlucken zu viel Antibiotika
Bei einer Erkältung verlangen viele Patienten Antibiotika - und bekommen sie auch. Dabei helfen die Mittel kaum, denn sie bekämpfen Bakterien, keine Viren. Einem Report der DAK zufolge sind 30 Prozent aller Verordnungen fragwürdig.
Gesundheit
:Verhütung: Thromboserisiko mit Arzt besprechen
Berlin (dpa/tmn) - Moderne Antibabypillen werben neben der Verhütung auch mit schöner Haut und Gewichtsverlust. Sie sollen allerdings auch das Thromboserisiko vervierfachen. Vor der Einnahme sollten Frauen sich dringend ärztlich beraten lassen.
Ihr Forum
:Gefährden Impfgegner die Bekämpfung von Krankheiten?
Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften der Menschheit und haben bereits viel Leid vermieden. Impfgegner zweifeln den gesundheitlichen Nutzen an und sehen in der Impfung ein Risiko - damit könnten sie den bisherigen Erfolg von Impfungen aufs Spiel setzen.
Gesundheit
:Deutsche nehmen weiter zu viel Antibiotika
Berlin (dpa) - Die Deutschen schlucken zu häufig Antibiotika - und nehmen damit diesem wichtigen Arzneimittel gegen Bakterien zusehends Wirkkraft. 2013 seien fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig gewesen.
Gesundheit
:Krankenkasse: Verantwortungsbewusster mit Antibiotika umgehen
Berlin (dpa) - Die Deutschen schlucken zu häufig Antibiotika - und nehmen damit diesem wichtigen Arzneimittel gegen Bakterien zusehends Wirkkraft. 2013 seien fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die in Berlin vorgestellt wurde. Die Folge: Immer mehr Bakterien entwickelten Resistenzen und bedrohten zunehmend die Gesundheit von Patienten - insbesondere im Krankenhaus. Der Chef der DAK-Gesundheit, Herbert Rebscher, forderte Ärzte und Patienten zu verantwortungsvollerem Umgang damit auf.
Bekämpfung von Krankheiten
:Wer sich nicht impfen lässt, handelt unsolidarisch
Etliche Leiden wurden durch Impfungen eingedämmt. Doch anstelle der Angst vor Krankheiten treten nun Luxusprobleme wie Zeitmangel, geringfügige Nebenwirkungen, Abneigung gegen Pharmafirmen.
Gesundheit
:Studie: Deutsche nehmen weiter zu viel Antibiotika
Berlin (dpa) - Die Deutschen nehmen unverändert zu viel Antibiotika. Das Arzneimittel büßt damit zusehends seine Wirkung ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die in Berlin vorgestellt wurde. Mit Blick auf die Diagnose waren im vergangenen Jahr demnach fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig. Die Folge: Immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen. Infektionen würden - etwa im Krankenhaus - wieder zur Gefahr, weil Antibiotika nicht mehr wirkten.
Krankheiten vor der Ausrottung
:Die schwersten Kämpfe der Menschheit
Ein Dutzend Mal hat der Mensch Infektionskrankheiten den Krieg erklärt. Nur ein einziges Mal, bei den Pocken, war er erfolgreich. Doch 2015 könnte ein entscheidendes Datum werden: Schlägt die letzte Stunde eines Parasiten?
Gesundheit
:US-Seuchenbehörde CDC veröffentlicht neue Ebola-Richtlinien
Washington (dpa) - Die US-Seuchenbehörde CDC hat neue Richtlinien zum Umgang mit von Ebola gefährdeten Menschen veröffentlicht. In den bekanntgegebenen Maßnahmen ist von vier Kategorien die Rede, von hoch- bis geringgefährdet. Hochgefährdete Menschen mit oder ohne Symptome sollen demnach öffentliche Verkehrsmittel und größere Ansammlungen von Menschen vermeiden und 21 Tage lang zu Hause bleiben. Zu den Hochgefährdeten gehören Pflegekräfte oder Familienmitglieder, die in von Ebola betroffenen Ländern Westafrika Patienten behandelt haben und mit Körperflüssigkeiten in Kontakt kamen.
Ebola-Helferin in den USA
:Krankenschwester verlässt Zwangsquarantäne
Der Protest zeigt Wirkung: Eine Krankenschwester, die in New Jersey unter inhumanen Bedingungen zwangsisoliert wurde, darf die Quarantäne verlassen. UN-Generalsekretär Ban kritisiert den Umgang mit Ebola-Helfern in den USA.
Gesundheit
:US-Krankenschwester wird aus Ebola-Zwangsquarantäne entlassen
New York (dpa) - Nach ihrem heftigen Protest wird eine unter Ebola-Verdacht stehende Krankenschwester in den USA aus der Zwangsquarantäne entlassen. Die Frau durfte nach Hause zurückkehren, nachdem alle Tests negativ waren und sie in den letzten 24 Stunden keine Symptome der tödlichen Krankheit gezeigt hatte. In den nächsten Tagen soll die Frau weiter beobachtet und untersucht werden.
Gesundheit
:Polizei: Erpresser drohen Tschechien mit Ebola-Virus
Prag (dpa) - Unbekannte Erpresser drohen in Tschechien, das Ebola-Virus zu verbreiten. Noch ist unklar, wie ernst die Drohung zu nehmen ist. Die Regierung ist informiert. Ministerpräsident Bohuslav Sobotka verurteilte die Forderungen im Fernsehen und sprach von "Hyänen, die verständliche Ängste in der Bevölkerung ausnutzen" würden. Er wolle den kriminellen Erpressern keine unnötige Reklame machen. Sie sollen eine Million Euro fordern.
360° Seuchen
:Von Pest bis Polio
Auch wenn die Welt den Blick allein auf Ebola richtet: Die Krankheit kann nicht isoliert betrachtet werden. Woran die Seuchenbekämpfer scheitern und worauf sie stolz sein können - eine Bestandsaufnahme in unserer Reihe 360°.
Ebola in den USA
:Eine Strategie, die nur dem Virus hilft
Heimkehrende Ebola-Helfer wegzusperren, wie es einige US-Bundesstaaten wollen, ist ein fatales Signal. Derartiger Aktionismus täuscht Sicherheit vor - und könnte den Kampf gegen die Seuche erschweren.
Gesundheit
:Neues Beratungstelefon für Krebskranke und ihre Familien
Berlin (dpa/tmn) - Krebspatienten und deren Angehörige sollen sich besser über die Krankheit und mögliche Therapien informieren können. Dafür haben die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft eine neue Hotline vorgestellt.
Gesundheit
:Studie: Patienten haben Interesse an ärztlicher Zweitmeinung
Berlin (dpa) - Das Vertrauen in den Arzt scheint nicht immer groß zu sein. Zumindest bei schweren Krankheiten gehen Menschen lieber zu einem weiteren Arzt. Die Kosten dafür trägt die Krankenkasse.
Gesundheit
:Kämpfer gegen Kinderlähmung: Salk wäre 100 Jahre alt
New York (dpa) - Aus ärmlichen Verhältnissen arbeitete sich Jonas Salk zu einem der erfolgreichsten Forscher der USA hoch. Er entwickelte den ersten Impfstoff, der massiv zur Polio-Eindämmung beitrug. Aber bei Kollegen war Salk nie beliebt.
Pest auf Madagaskar
:Schwarzer Tod
Im Mittelalter raffte sie Millionen Menschen in Europa dahin, in Teilen der Welt tritt die Pest noch heute auf. Experten halten das Pest-Bakterium für einen der gefährlichsten biologischen Erreger auf der Welt. Nirgendwo ist die Lage so bedrohlich wie auf Madagaskar.
Sollen Helfer, die aus Westafrika zurückkehren, drei Wochen weggesperrt werden? Über diese Frage ist in den USA eine heftige politische Debatte entbrannt. Eine Krankenschwester hatte in einem Isolationszelt nicht einmal eine Dusche.
Ebola-Fall an der US-Ostküste
:New Yorker bleiben meist gelassen
Der normale New Yorker hat viel um die Ohren. Und jetzt auch noch Ebola? Eindrücke aus einer Stadt, in der viele Behörden und Medien ein Chaos anrichten, auf das sich die Leute hier nicht einlassen mögen.
Gesundheit
:Australien verweigert Einwohnern aus Ebola-Ländern die Einreise
Sydney (dpa) - Australien stellt vorübergehend keine Einreisevisa für Menschen aus westafrikanischen Ländern aus, in denen die Ebola-Epidemie ausgebrochen ist. Betroffen seien Sierra Leone, Liberia und Guinea, sagte Einwanderungsminister Scott Morrison nach Angaben des TV-Senders "ABC News". Erst kürzlich war eine 18-jährige Guineerin, der Symptome gezeigt hatte, im Krankenhaus in Brisbane negativ getestet worden. Die Behörden hatten den Teenager und acht Verwandte vor ihrer Einreise nach Australien unter Quarantäne gestellt. Mehr als 10 100 Menschen sind laut WHO an Ebola erkrankt.
Gesundheit
:Obama hat Bedenken gegen Ebola-Quarantäne für Helfer
Washington (dpa) - Die US-Regierung hat angeblich große Bedenken gegen die Zwangsquarantäne für Ebola-Ärzte und andere Helfer, die aus Westafrika nach New York und New Jersey zurückkehren. Die Regierung habe das den Gouverneuren beider Bundesstaaten mitgeteilt, berichtet die "New York Times". Die Regierung stehe in Konsultationen mit den Gouverneuren, um eine Modifizierung der Vorschriften zu erreichen, heißt es. Zuvor waren Besorgnisse laut geworden, dass eine Zwangsquarantäne bei der Rückkehr Ärzte und Pfleger aus den USA davon abhalten könnte, Ebola-Kranken in Westafrika Hilfe zu leisten.