Freitag-Verleger Jakob Augstein enthüllt: Sein leiblicher Vater ist nicht Spiegel-Gründer Rudolf Augstein, sondern Autor Martin Walser.
Von
Christina Maria Berr
Freitag-Verleger Jakob Augstein enthüllt: Sein leiblicher Vater ist nicht Spiegel-Gründer Rudolf Augstein, sondern Autor Martin Walser.
Von
Christina Maria Berr
Er handelt Tag und Nacht mit der Aussichtslosigkeit: Martin Walsers neuer Roman schildert Goethes letzte Liebe und das altväterliche Schicksal eines reifen Dichters.
Von
Joachim Kaiser
Martin Walser über Geld, sein Verständnis für Steuerflüchtige - und warum auch sein neuer Roman die Liebe alter Männer zu jungen Frauen behandelt.
Interview:
Harald Freiberger und Alexander Hagelüken
Behende und kraftvoll ist Martin Walser in der vollbesetzten Großen Aula der LMU aufgetreten, um aus seinem Roman "Ein liebender Mann" zu lesen.
Von
Eva-Elisabeth Fischer
Die Flanke offen und die Weichheit tollkühn ausgestellt: Ein Besuch bei Martin Walser, einem ewigen Verliebten, der zur Verschwendung neigt.
Von
Ijoma Mangold
Zwar ist Ignaz Bubis schon tot, doch Martin Walser entschuldigt sich nun, kurz vor seinem eigenen 80. Geburtstag, für die Heftigkeit im "Brandstifter"-Streit.
Böll, Walser, Grass: Von den drei Ikonen der deutschen Nachkriegsliteratur hat Martin Walser stets am meisten über die Welt der Wirtschaft geschrieben.
Von
Alexander Hagelüken und Harald Freiberger
Diversity, sprich: Vielfalt: So lautet derzeit der Mega-Knüller der Manager-Mantras. Nur Teams aus Frauen und Männern, Jungen und Alten sowie verschiedenen Ethnien und Temperamenten scheinen Firmen heutzutage noch zum Erfolg führen zu können. Nur schade, dass Führungskräfte anders entscheiden.
Von
Dagmar Deckstein
Meinung
Sein Lieblingsprojekt Integration kann Wulff nur voranbringen, wenn er selbst integer ist. In der Kreditaffäre hat er sich nicht wie ein Präsident verhalten, sondern wie ein verdruckster Kleinbürger. Das ist kein historischer Fehler, könnte aber das Amt des Bundespräsidenten in eine historische Krise stürzen.
Ein Kommentar von
Heribert Prantl
"Meine Oberlippe kommt nicht in Frage, verglichen mit Deiner Oberlippe": So schreibt Percy Liebesbriefe, wenn sein Schöpfer Martin Walser ihn nicht gerade zum Predigen verdonnert. In "Muttersohn" genügt der Autor sich selbst, ein landläufiges Gelingen hatte er gar nicht im Sinn.
Von
Burkhard Müller
Der Suhrkamp Verlag gilt seit der 68er-Ära als Legende. Die Frau an seiner Spitze hat ein großes Erbe zu verwalten und ist dabei alles andere als eine geborene Verlegerin. Heute feiert Ulla Unseld-Berkéwicz Geburtstag. Sie wird 60 - vielleicht.
Jedes Wort ein brennendes Streichholz: Martin Walser schreibt von der Vernichtung und Wiederauferstehung des Autors - und gegen den mächtigen Kritiker Marcel Reich-Ranicki.
Von
Helmut Böttiger
Was für eine Schicksalswahl. Die CDU: in der Identitätskrise. Die FDP: in der Existenzkrise. Die Grünen: im Freudentaumel des Kretschmann-Triumphs. Die Atomkatastrophe in Japan hatte einen politischen Fallout in Deutschland - von dem die Anti-AKW-Partei so extrem profitiert, wie es noch vor kurzem keiner geglaubt hätte.
Ein Kommentar von
Heribert Prantl
Wie radikal muss Fernsehen sein - und wie radikal ist Maybrit Illner? Ein Talk übers TV-Talken: Was Gottschalk und gestürzte Minister für die Quote bringen und wieso abends so viel gequasselt wird.
Interview:
Christopher Keil
Nur in Deutschland macht man sich unmöglich, wenn man das Offensichtliche benennt. Reflexhaft ächtet die liberale Öffentlichkeit Sarrazin, obwohl die Gesellschaft eine faire Auseinandersetzung mit seinen Thesen bräuchte.
Ein Gastbeitrag von
Klaus von Dohnanyi
Sie hätten einander viel mehr sagen können als je zuvor. Sie sagten es natürlich nicht. Aber trotzdem entstand eine nie gekannte Nähe und die Faszination für die unangestrengte Zartheit eines Menschen, der jeglicher Versuchungen zum Imponiergehabe widerstand.
Martin Walser und
seine letzte Begegnung mit dem jetzt verstorbenen Oliver Storz.
"Es herrscht Krieg": Noch stehen die Chefredakteure Weimer und Baur gemeinsam an der Spitze des "Focus"-Magazins. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Immer öfter fliegen zwischen den beiden die Fetzen - doch wer geht am Ende als Gewinner aus dem Duell hervor?
Von
Marc Felix Serrao
"Ihr Lebenswerk spricht für sich": Autor Martin Walser bekommt den Corine-Ehrenpreis verliehen - und Ministerpräsident Horst Seehofer hält eine äußerst kurze Rede.
Angetreten, den nach 1933 aus Deutschland vertriebenen Geist der Kritik möglichst unmissverständlich wieder heimisch zu machen: Marcel Reich-Ranicki und seine großen Autoren.
Von
Lothar Müller
Blut und Tränen: Immer wenn der Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen wird, versammelt sich in Klagenfurt eine literarische Sadomaso-Szene. Die Bilder.
Von
Luise Checchin
30 Jahre Leben in Deutschlands bekanntester Bar und noch immer nicht müde: Charles Schumann über rüpelhaftes Verhalten auf bayerisch, Sünden gegenüber Gästen und seine ewige Sehnsucht.
Interview:
A. Hagelüken u. A. Mühlauer
Der deutsch-französische Politologe Alfred Grosser wird in der Frankfurter Paulskirche zur Reichspogromnacht reden - und die jüdische Gemeinde droht mit einem Eklat.
Von
S. Braun, M. Drobinski und M. Widmann