Der russische Inlandsgeheimdienst hat einen US-Botschaftsmitarbeiter wegen Spionageverdachts festgenommen. Er soll versucht haben, einen Geheimdienstmitarbeiter für die CIA anzuwerben. Nun drängt ihn Moskau zur Ausreise.
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Die Enttarnung eines mutmaßlichen US-Spions in Russland hat diplomatische Konsequenzen: Der Botschafter aus Washington musste im Außenministerium in Moskau vorsprechen. Der Vorgang belastet das ohnehin schon abgekühlte Verhältnis zwischen Russland und den USA.
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US-Präsident Obama bleibt hart. Für die Bespitzelung von Reportern der Associated Press will er sich nicht entschuldigen. Auch im Steuerbehörden-Skandal versucht Obama die Flucht nach vorn.
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Erneut wenden sich die Vereinten Nationen gegen die Gewalt in Syrien: In der insgesamt dritten Resolution fordert die UN-Vollversammlung die Konfliktparteien zur politischen Verständigung auf. Zugleich schockieren neue Berichte über die Brutalität in der Krisenregion die Weltöffentlichkeit.
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50 Prozent mehr als ursprünglich gedacht: Auf einer Geberkonferenz sagt die internationale Gemeinschaft dem vom Bürgerkrieg zerstörten Mali drei Milliarden Euro zu. Zu den größten Unterstützern zählen die EU, die ehemalige Kolonialmacht Frankreich und auch Deutschland mit 100 Millionen Euro. Entwicklungsminister Niebel stellt aber Bedingungen.
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Russland ist wachsam - traue dem Westen nicht: Das ist die Botschaft, die die Medien nach der Verhaftung des 3. Sekretärs der amerikanischen Botschaft in Moskau verbreiten. Eigentlich wollte der russische Geheimdienst die Verhaftung nicht groß aufblasen, um die momentane Annäherung zwischen den USA und Russland nicht zu gefährden. Doch das dreiste Verhalten des Botschaftsangestellten lies den Behörden kaum eine Wahl.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Der Fall Bengasi lässt Hillary Clinton nicht los: Die Republikaner behaupten, die Regierung habe die Öffentlichkeit falsch informiert. Dass den Informationen zumindest ein bestimmter Dreh mitgegeben wurde, lässt sich jetzt belegen.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Könnte die kleine Steueroase Liechtenstein bald Informationen an die Finanzämter in anderen Ländern weitergeben? Immerhin will das Land nun darüber sprechen - aber nur, wenn den Bankkunden keine Strafe droht.
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Barack Obama schlittert von Krise zu Krise: Der nationalen Steuerbehörde wird nachgewiesen, dass sie konservative Gruppen besonders intensiv kontrolliert. AP wirft der Regierung vor, Telefonate überwacht zu haben. Und auch der Anschlag auf die Botschaft in Bengasi holt den US-Präsidenten wieder ein.
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Immer mehr Staaten drängen in den Arktischen Rat, um mitreden zu können bei der Ausbeutung der Nordpolregion. Umweltverbände prangern den Einfluss der Ölindustrie an und fordern Schutzzonen - aber sie haben es schwer, Gehör zu finden.
Von Thomas Kirchnermehr...
Einigkeit sieht anders aus: Während Obama zögert und bessere Belege für den Giftgas-Einsatz des Assad-Regimes fordert, drängen Briten und Franzosen darauf, die Aufständischen in Syrien zu bewaffnen. Deutschland hat sich ebenso festgelegt wie Russland und China. Am Ende fällt die wichtigste Entscheidung an einem einzigen Ort.
Von Matthias Kolbmehr...
Es war ein langes Ringen, doch am Ende konnte Roberto Azevêdo eine klare Mehrheit hinter sich bringen. Der Brasilianer hat sich gegen seinen mexikanischen Gegenkandidaten durchgesetzt - dieser wäre der Wunschkandidat von EU und USA gewesen.
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Ein Spitzendiplomat legt neue Details in der Untersuchung zum Attentat auf das US-Konsulat in Libyen offen: Die tödliche Attacke auf Botschafter Stevens hätte wohl verhindert werden können. Denn eine amerikanische Spezialeinheit wurde kurz vor ihrem Abflug in die Hafenstadt zurückgerufen.
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Ist Bengasi ein Skandal wie Watergate oder die Folge individueller Fehler? Das konservative Amerika ist besessen von der Frage, wieso im September 2012 vier Amerikaner in Libyen starben. Die jüngste Anhörung war geprägt von Angriffen auf Hillary Clinton, die aussichtsreichste Präsidentschaftskandidatin 2016. Die Republikaner treibt eine Mischung aus Wut und Kalkül.
Von Matthias Kolbmehr...
Europa ist politisch uneinig und militärisch nicht in der Lage, einen Krieg zu führen. Das zeigte spätestens der Kampf gegen islamistische Rebellen in Libyen. Anstatt ihr neues Leben einzuhauchen, steuert die EU auf einen Kollaps ihrer Verteidigungspolitik zu.
Eine Analyse von Martin Winter, Brüsselmehr...
Ausgerechnet der Assad-Verbündete Russland bringt Bewegung in die Syrien-Krise. Mit der Idee einer Friedenskonferenz weckt Moskau hohe Erwartungen, jetzt stehen Gespräche mit Großbritanniens Premier Cameron und Außenminister Westerwelle an. Doch wie groß ist Putins Wille zum Frieden wirklich?
Von Johannes Kuhnmehr...
Meinung
Anreize, Druck und Zwang: Viel mehr außenpolitische Instrumente setzt die internationale Diplomatie nur selten ein. Doch Hilfsgelder, Sanktionen und Militäraktionen haben nur begrenzte Wirkung: Wer den Frieden will, muss verstehen können, was den anderen umtreibt.
Ein Gastbeitrag von Volker Perthesmehr...
Als Stadt der Diplomaten, der Bänker und Luxusuhren-Hersteller hat Genf einen mondänen Ruf. Besucher sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen.
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Nur ein Versuch, die Spannungen zu erhöhen: Trotz kriegerischer Töne von Kim Jong Un bleiben ausländische Diplomaten zunächst in Nordkorea. Während die USA eine Aufklärungsdrohne in die Region schicken wollen, ermahnt ausgerechnet Kubas Ex-Staatschef Fidel Castro seinen alten Verbündeten.
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Nach dem Vorbild der Monti-Regierung in Italien: Bulgariens Präsident Plewneliew hat eine Übergangsregierung vorgestellt. Ihr Chef wird der EU-freundliche Diplomat Marin Rajkow. Er erfüllt die wichtigsten Bedingungen.
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Der Deutsche Martin Kobler, UN-Sonderbeauftragter im Irak, soll helfen, einen zerstörten Staat aufzubauen. Er verhandelt, hört zu, reist unermüdlich durchs Land - und bleibt trotz aller Probleme ein Optimist.
Von Tomas Avenarius, Bagdadmehr...
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