:„Wir sind immer nur zwei Wochen vom Frieden entfernt“
Der Palästinenser Aziz Abu Sarah und der Israeli Maoz Inon versuchen gemeinsam, die Welt von einer friedlichen Lösung im Nahen Osten zu überzeugen. 14 der 15 Mitglieder im UN-Sicherheitsrat haben sie überzeugt. Fehlt nur noch eines.
Rot-grün-rote Sondierungsgespräche
:„Das wird das Land Berlin in den Ruin treiben“
Erstmals seit 25 Jahren muss in Neukölln die SPD das Rathaus räumen. Noch-Bezirksbürgermeister Martin Hikel blickt besorgt auf das, was nach ihm kommt – etwa ein mögliches Bündnis der SPD mit der Linken.
Interview mit Robert Habeck
:„Ich wusste immer, irgendwann ist es vorbei“
Robert Habeck beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit einem geopolitischen Krisenherd: der Arktis. Ein Gespräch über den Machtkampf im hohen Norden, die Lehren aus der Ampelzeit und sein größtes Versäumnis.
Magisch oder Hölle auf Erden
:„Ich halte die Wiesn für einen gefährlichen Ort. Vor allem für Frauen“
Für Millionen entfacht die Wiesn einen ganz besonderen Zauber – und ebenso viele hassen sie. Warum polarisiert das Oktoberfest so? Ein Streitgespräch über das Wesen des größten Volksfests der Welt.
Interview mit Annie Ernaux
:„Erotik war etwas, das mich am Leben hielt“
Die Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux erzählt in ihrem Buch „Auf den Bildern“ von ihrer Brustkrebserkrankung und ihrer Beziehung zu einem 22 Jahre jüngeren Mann. Ein Gespräch über weibliche Lust.
Naher Osten
:„Ab jetzt ist alles möglich – und dieses ‚alles‘ kann eine Katastrophe werden“
Hat Iran den Krieg gewonnen? Shahrzad Osterer und Richard C. Schneider analysieren in „Eskalation“ die jüngsten Kämpfe im Nahen Osten. Ein Gespräch über die Kopflosigkeit der USA – und die Chancen für eine Abwahl Netanjahus.
Städtebau
:„Als Ökosystem ist diese Straße eine Katastrophe“
Münchens Prachtmeile soll begrünt werden, das führt selbst im Hitzesommer 2026 zu starkem Protest. Ein Gespräch mit der Berliner Architektin Almut Grüntuch-Ernst: Können wir uns die Ludwigstraße noch leisten?
Tenor Benjamin Bernheim
:„Werther ist kein netter Mensch“
Niemand singt und spielt den Werther in Jules Massenets Goethe-Oper derzeit so brillant wie der französische Tenor Benjamin Bernheim. Das bedeutet noch lange nicht, dass er diesen berühmtesten aller Opern-Borderliner auch mag.
25 Jahre 9/11
:„Wir haben das Feld den Extremisten überlassen“
Farah Pandith war nach dem 11. September 2001 als Expertin gegen gewalttätigen Extremismus für die US-Regierung tätig. Im Interview sagt sie, was aus ihrer Sicht falsch lief und läuft – und wie es besser ginge.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Was ist das Beste am Jungsein, Lea Drinda?
Die Schauspielerin im Interview ohne Worte über Hollywood, ihre Idee von Weiblichkeit und ihr Gefühl auf dem roten Teppich in Cannes.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Theater oder Film: Wo fühlen Sie sich wohler, Oliver Masucci?
Der Schauspieler im Interview ohne Worte über das Leben nach dem Tod, die verwirrende Handlung von Dark und die Frage, ob er auch im wahren Leben angsteinflößend sein kann.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Ihr größter Traum mit 15, Dörte Hansen?
Die Schriftstellerin im Interview ohne Worte über den kalten Nordwind, unproduktive Tage und die Bürde, auf der Straße ständig erkannt zu werden
Künstliche Intelligenz
:„KI steht im Brennpunkt der geopolitischen Konfrontation“
Künstliche Intelligenz birgt immense Risiken – aber die Weltgemeinschaft hinkt mit der Regulierung weit hinterher. Warum der Münchner Experte Urs Gasser dennoch optimistisch ist.
Raumfahrt
:„Wenn eine Rakete explodiert, wird allen vor Augen geführt, wie riskant das alles ist“
Das Raumfahrtunternehmen OHB hat gerade eine halbe Milliarde Euro an der Börse erlöst. Firmenchef Marco Fuchs spricht über seine Faszination für Space-X, neue Fabriken und seine Ideen für eine europäische Souveränität auf dem Mond.
Leichtathletik-EM
:Gold, Bronze – und Grabenkämpfe unter Teamkolleginnen
Gesa Krause gewinnt über 3000 Meter Hindernis, Lea Meyer wird nach einem Sturz EM-Vierte. Danach gibt sie ein denkwürdiges Interview, für das sie sich später entschuldigt – und das trotzdem tief blicken lässt.
Sportberichterstattung
:Bronze für Mabry, Blech für Lufen
Bei der Leichtathletik-EM stellt ARD-Reporter Claus Lufen Fragen, die mehr rausholen sollen als nur gute Gefühle. Kugelstoßerin Yemisi Mabry fühlt sich respektlos behandelt – zu Recht?
Interview
:„Meine Wut ist mein Motor“
Ulrich Schneider ist Deutschlands bekanntester Soziallobbyist. Ein Gespräch mit dem früheren Chef des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands über seine Kindheit im Ruhrgebiet, seinen neuen Job bei der Linken und über Neil Young.
Künstliche Intelligenz
:„Wir stehen auf den Trümmern der Welt, die war“
Die künstliche Intelligenz könne die Demokratie zerstören, die Zukunft der Menschheit in die Hand von Tech-Milliardären geraten, warnt UN-Expertin Maria Ressa. Alle Nationen müssten jetzt gemeinsam reagieren.
Film und KI
:„Deutschland ist weit vorn mit dabei“
Cecilia Shen will mit ihrem Milliarden-Start-up Utopai Filme und Serien per KI erzeugen. Chancen sieht sie besonders auf dem deutschen Markt – wo die öffentlich-rechtlichen Sender unter Spardruck stehen. Ein Gespräch.
Interview mit Anne Applebaum
:„Zu hoffen, dass der amerikanische Präsident gute Laune hat, ist keine Lösung“
Wie überlebensfähig sind Europas Demokratien unter dem Druck autokratischer Weltmächte? Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum über Trumps Emotionen, Putins Wahnhaftigkeit und die Stärke der Europäer.
30 Jahre Klonschaf „Dolly“
:„Wir haben ihr ein Partyhütchen über den Kopf geklebt“
Vor 30 Jahren wurde Dolly geboren, das Klonschaf, welches die ganze Welt bewegte. Ein Geburtstagsgespräch mit Sophie Goggins, der Frau, die im Museum über Dollys Überreste wacht.
AfD in Sachsen-Anhalt
:„Die Unabhängigkeit der Justiz könnte kompromittiert werden“
Die Aussicht eines AfD-Wahlsiegs alarmiert die Richterschaft in Sachsen-Anhalt. Eine neue Regierung hätte die Chance, die Justiz auf ihre Linie zu bringen, warnt der Landesvorsitzende des Richterbunds, Christian Löffler.
Gewalt gegen Frauen
:„Wir kennen die Männer, die denken, sie können machen, was sie wollen“
Zehn Forderungen an die Politik haben die Aktivistinnen Düzen Tekkal und Kristina Lunz gestellt. Gegen männliche Gewalt. Im Interview erzählen sie, was sie selbst erlebt haben, was sich nach Collien Fernandes ändern muss und warum sie noch Hoffnung in Männer setzen.
Sommer der Reformen
:„Es ist aberwitzig zu glauben, dass bis zum 1. Juli der große Wurf gelingt“
Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach erklärt, warum Politik kein Lieferservice ist, Höflichkeit klüger wäre als Empörung – und Demokratie auch in die Kneipe gehört.
Interview
:„Man will den Leuten keine Moralpredigten halten“
Mick Jagger über die enorm konzentrierte Arbeit am neuen Album der „Rolling Stones“, eine mögliche Tour der Band, die Konkurrenz zu den „Beatles“ – und männerfressende Gottesanbeterinnen.
Myanmar
:„Diese Regierung will nichts, was sie nicht kontrollieren kann“
Myanmar kommt nicht zur Ruhe und Thailand leidet mit. Die Expertin Lalita Hanwong über Nachbarn im Dilemma, eine düstere Zukunftsdrohung – und die Eifersucht eines Generals auf Aung San Suu Kyi.
Jugendbuch
:„Jugendliche sind für das Extreme besonders offen“
Ein Gespräch mit der Netflix-Drehbuchautorin, Psychotherapeutin und Schriftstellerin Eva Kranenburg über ihren Roman „Freunde“, Triggerwarnungen – und die Frage, was es wirklich heißt, junge Menschen als Leser ernst zu nehmen.
Fußball-WM
:„Man darf nie in diese Kultfalle stolpern“
Warum Fernsehen am besten ist, wenn es schiefgeht, und Experten nicht zu viel von früher erzählen sollten: Ein Gespräch mit Per Mertesacker und Christoph Kramer über ihre Medienkarriere nach den Jahren als Fußballer.
Podcasts
:Vertrauenslehrer der Nation
Björn Höcke spielt gerade in prominenten Podcasts stundenlang den rechten Märchenonkel. Ohne kritische Fragen. Sieht so das neue Gespräch der Gesellschaft aus?
Literatur
:„Über das Leben schreiben heißt auch, über den Tod zu schreiben“
In „Judith und Hamnet“ erzählt Maggie O’Farrell vom Verlust eines Kindes, die Verfilmung des Romans war für acht Oscars nominiert. Auch in ihrem neuen Buch „Land“ geht es um Abschiede. Ein Gespräch über die oft brutale Geschichte ihrer Heimat Irland.
Bundesverfassungsgericht
:„Demokratie bedeutet nicht Diktatur der Mehrheit“
Ann-Katrin Kaufhold, neue Vizepräsidentin am Bundesverfassungsgericht, widerspricht den Anwürfen gegen sie und ihre Institution, verteidigt den Minderheitenschutz und erklärt, was eine Robe bewirkt.
Bildung
:Lesen lernen mit Lionel Messi
Kinder in Deutschland lesen seit Jahrzehnten immer schlechter. Nun wollen Forscher wie Ulrich Ludewig den Trend umkehren – ausgerechnet mithilfe von künstlicher Intelligenz.
Fußball
:„Schalke in der zweiten Liga, das fühlt sich immer noch wie ein Betriebsunfall an“
Einst arbeitet er in der Wirtschaft, jetzt muss Matthias Tillmann einen hoch verschuldeten Fußballverein umbauen. Der Vorstandschef von Schalke 04 spricht über Strukturen in Traditionsklubs und künstliche Intelligenz bei der Suche nach neuen Spielern.
Krisen und Reformen
:„Diese Politik bietet verunsicherten Bürgern keine Antworten“
Reagiert die Regierung nur noch auf eine Krisenlage oder hat sie Vorstellungen von einer besseren Zukunft? Der Politikwissenschaftler Philipp Lepenies erklärt, was notwendig ist, um große Reformen durchzusetzen.
Film
:„Ich schlafe miserabel. Und du?“
Sind Profis wie Pedro Pascal und Sigourney Weaver vor dem ersten Drehtag noch aufgeregt? Ein Gespräch über durchwachte Nächte, Selbstzweifel – und ihre Liebe zu „Baby Yoda“ aus ihrem „Star Wars“-Film „The Mandalorian and Grogu“.
Annette Dittert
:„Ich war schon immer ein wenig rebellisch“
Annette Dittert ist die bekannteste deutsche Stimme in London. Ein Gespräch über ihr Leben auf einem Hausboot, den Brexit-Schock und die Frage, warum sie bei der ARD aufgehört hat.
Geschwister in der Kommunalpolitik
:„Blut ist dicker als irgendein Parteibuch“
Sebastian Niedermaier ist neuer SPD-Oberbürgermeister, Schwester Anna im Auge des Sturms in der zerstrittenen Bamberger CSU. Ein Gespräch mit den Geschwistern über Anfeindungen, Familienbilder und hohe Wetteinsätze.
Amelie Fried im Gespräch über den Zustand der Emanzipation
:„Diese Tradwife-Bewegung macht mich fassungslos“
Er macht Karriere, sie kümmert sich um den Haushalt – Amelie Fried warnt junge Frauen, sich in diese Abhängigkeit zu begeben, wie die Hauptfigur ihres neuen Romans, und hat Ideen, wie mehr Gerechtigkeit möglich wäre.
Digitale Kultur
:„Im Patriarchat geht es immer um die Nutzbarmachung anderer“
Vom Größenwahn der Tech-Milliardäre bis in die Misogynie des Online-Alltags: Die feministische Medientheoretikerin Sarah Sharma erklärt, wie die Bro-Kultur von Silicon Valley unsere Gegenwart prägt.
Buchhandel
:„Ein Bücherregal zu Hause ist wieder eine Art Statussymbol“
Die Geschwister Hugendubel sprechen über die Zukunft ihrer Buchhandelskette, über den neuen Gesellschafter, die Generation Tiktok und die Frage, ob irgendwann ihre Kinder übernehmen werden.
Raumfahrt
:„Nichts bereitet einen darauf vor, wie magisch die Schwerelosigkeit ist“
Die Berlinerin Rabea Rogge war als erste deutsche Frau im Weltall. Ein Gespräch über Gleichberechtigung, Knochenschwund im All, ihren neuen Blick auf die Erde – und Todesangst bei Robotern.
Theater
:„Wenn die Lüge Konjunktur hat, ist das auch eine Form von Opposition“
Investigativer Journalismus und Theater – geht das zusammen? Ein Gespräch mit Kay Voges vom Schauspiel Köln über das Programm „Truth on Stage“, in dem neun europäische Bühnen versuchen, der politischen Wirklichkeit mit Fakten beizukommen.
Pop
:„Unsere Kultur ist besessen vom Ideal der Sicherheit“
Ein Mann vermisst das Abenteuer. Und singt neue Lieder, die die alte Glorie zumindest künstlerisch wieder aufleben lassen: Begegnung mit Joe Jackson, der ein fantastisches neues Album hat.
Israel und der Iran-Krieg
:„Wir müssen mit dem iranischen Regime reden“
Jair Golan, Ex-General und Parteichef der „Demokraten“, kritisiert Premier Netanjahu für den Angriff auf Iran: Israel sei jetzt in einer schlimmeren Lage als vorher. Er sieht nur ein Kriegsziel – und dafür brauche es ein neues Atomabkommen.
SZ-Podcast „In aller Ruhe“
:„Gewalt beginnt nicht erst da, wo die Hand erhoben wird“
Sylvia Haller arbeitet in einem Frauenhaus. Im Podcast spricht sie darüber, wie finanzielle Zwänge ihre Arbeit einschränken. Und warum häusliche Gewalt häufig übersehen wird.
Interview: Irans Botschafter in Deutschland
:„Trump hat sich verrechnet“
Botschafter Madschid Nili erläutert die Forderungen Irans für Friedensgespräche und rechtfertigt die Blockade der Straße von Hormus. Die schlechten Beziehungen zu Deutschland beklagt der Diplomat.
Recht
:„Sex mit gemischten Gefühlen ist häufig“
Das deutsche Sexualstrafrecht soll Frauen bald noch besser schützen. Die Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner über feministische Ansätze, komplexe Konsensfragen – und die Gefahr einer „überschießenden Kriminalisierung“.
Staatliche Zensur
:„Internetsperren heizen Gewalt erst richtig an“
In Iran verwehrt das Regime derzeit den Zugang zum World Wide Web, andere Regierungen tun es ihm gleich. Aber nutzt ihnen das überhaupt? Fragen an Anita Gohdes, Professorin für Cybersicherheit.
Benjamin Otto im Interview
:„Ich möchte ein Unternehmer sein, der einen Gegenpol zu Menschen wie Musk bildet“
Benjamin Otto steht nun an der Spitze eines Weltkonzerns. Der neue Kopf der Otto Group spricht über die Last eines Milliardenerbes und darüber, wie er den Kapitalismus verändern will.
Podcast
:Queen der übergriffigen Fragen
So ehrlich sind Interviews selten: Im Podcast „Take Me Späti“ befragt Host Sara Arslan ihre Gäste, Musiker und Online-Persönlichkeiten, auf bewusst unangenehme Art.