Netflix-Western

Ein glorioser Bastard von einem Film

In ihrem neuen Film "The Ballad of Buster Scruggs" suchen die Coen-Brüder nicht nach Moral wie der klassische Western - und schaffen gerade so geniale Momente.

Von Tobias Kniebe

13 Bilder
Filmstarts der Woche

Welche Filme sich lohnen und welche nicht

Die Coen-Brüder experimentieren ziemlich genial mit dem Western-Genre. Und "Fantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen" erzählt herrlich detailreich aus der Zauberwelt.

Von den SZ-Kinokritikern

Film
"Suburbicon" im Kino

Rassismus aus der Veranda-Perspektive

In "Suburbicon" erzählt George Clooney von der Verlogenheit der weißen Mittelschicht im Amerika der Fünfzigerjahre. Leider bleiben seine afroamerikanischen Figuren darin Statisten.

Von Philipp Bovermann

BLOOD SIMPLE; Blood Simple 04:04
Kino

Immer noch sehenswert: Blood Simple

Der Debütfilm der Coen-Brüder kommt zurück ins Kino. Der Thriller mit dem typisch skurrilen Humor der Coens ist einer der schönsten Filme aus den Achtzigern.

Videokolumne von David Steinitz

Naomi Watts, rechts, und Laura Harring in Mulholland Drive.
BBC-Umfrage

Das sind die besten Filme des 21. Jahrhunderts

Die BBC hat Filmkritiker auf der ganzen Welt gefragt: Welche sind die besten Filme, die seit dem Jahr 2000 gedreht wurden? Hier sind die Ergebnisse.

Beliebteste Kindernamen 2015

So nennen die Amerikaner ihre Söhne

Noah, Liam, Mason - das sind die beliebtesten Kindernamen aus den USA.

Coen-Brüder im Interview

"Wir machen Filme für die große Leinwand und nicht fürs iPad"

Joel und Ethan Coen sind als verschrobene Gesprächspartner bekannt - das zeigt sich auch, als die Brüder auf der Berlinale über "Hail, Caesar!" sprechen.

Von David Steinitz

Kinostart - "Trash Detective" 9 Bilder
Kurzkritiken zu den Kinostarts der Woche

Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht

In "Erschütternde Wahrheit" spielt Will Smith überzeugend gegen sich selbst und in "Trash Detective" entpuppt sich ein harmloses Dorf als Sündenpfuhl.

Von den SZ-Kinokritikern

Profil

George Clooney

Politischer Aktivist und gelegentlicher Hollywood-Schauspieler.

Von Susan Vahabzadeh

Coen-Brüder im Interview

Kein Kollaps in Sicht

Die Brüder Joel und Ethan Coen über Filme fürs Fernsehen oder fürs iPad, einen Blockbuster mit Jesus und ihren neuen Film "Hail, Caesar!"

Interview von David Steinitz

German Chancellor Merkel receives actor Clooney and his wife Amal in the Chancellery in Berlin 8 Bilder
George Clooney

Hollywood bei Merkel

George Clooney trifft sich mit Angela Merkel, um über ihre Flüchtlingspolitik zu reden. Kaffee gibt es statt aus der Kapsel aber aus dem Filter.

"Hail Caesar!" auf der Berlinale

Spätrömische Dekadenz auf der Berlinale

Das Festival eröffnet mit einem echten Coup: "Hail Caesar!" ist nicht nur eine furiose Verbeugung vor dem alten Hollywood. Der Film verweist auch auf die Probleme der Branche. Und hat George Clooney.

Von David Steinitz

Berlin

Hail, Clooney!

George Clooney macht aus seinem Auftritt eine große Show: Der Schauspieler kam zum Eröffnungsfilm der Berlinale "Hail, Caesar!" von den Coen-Brüdern.

Von Christian Mayer

Scarlett Johansson
Berlinale-Programm

Mehr als Hollywood

Hollywoodopulenz und Autorenfilmkunst: Mit dem Eröffnungsfilm haben die Macher einen Coup gelandet. Was die Berlinale außerdem zu bieten hat - ein Ausblick.

Von David Steinitz

Kinostart 'Bridge of Spies - Der Unterhändler'
Filmkritik
Neu im Kino: "Bridge of Spies"

Wärme im Kalten Krieg

Ein Anwalt verteidigt einen Sowjet-Spion. Und landet als Unterhändler eines Gefangenenaustauschs in Ost-Berlin. Steven Spielbergs neuster Film ist ein Denkmal für die Diplomatie.

Von Susan Vahabzadeh

SZ-Magazin
SZ-Magazin
Rhiannon Giddens im Interview

"Ich bin kein alter Bluesmann"

Erst war sie Opernsängerin, jetzt ist Rhiannon Giddens der neue Star der US-Folkszene. Im Interview spricht sie über die Kraft der alten Lieder und die Gemeinsamkeiten zwischen Oper und Blues.

Von Johannes Waechter

Preise in Cannes

Pariser Kriegsgebiet 

Die ironischen Coen-Brüder leiteten die Jury in Cannes. Bei den Preisen ging es um Kino als Aufbaunahrung.

Von Tobias Kniebe

Valley of Love Premiere - 68th Cannes Film Festival
Festival-Bilanz
Bilanz zum Filmfestival in Cannes

Renaissance der Wampen

Männliche Filmstars brauchen einen Sixpack? Falsch! Cannes 2015 war das Jahr der Bierbäuche in allen Größen und Formen. Der Wettbewerb war leider mittelmäßig, den schönsten Geheimtipp liefern Pharrell Williams und P. Diddy.

Von David Steinitz, Cannes

Il Racconto Dei Racconti - 68th Cannes Film Festival
Filmfestival Cannes

Das fiese Es des Films

Den Auftakt macht ein devotes Sozialdrama um Mutter Deneuve. Und dann fiebern noch alle dem Auftritt von Ted Sarandos entgegen, dem mächtigen, kundigen und kaufwilligen Netflix-Chef.

Von David Steinitz

Catherine Deneuve; La tete haute
Filmkritik
Cannes-Eröffnungsfilm mit Deneuve

Retterin der verkorksten Jugend

Als knallhartes Anti-Glamour-Werk tritt der Cannes-Eröffnungsfilm "La tête haute" an. Vollzieht dann aber eine erschreckend devote Kehrtwende.

Von David Steinitz, Cannes

Ethan und Joel Coen
Filmfestspiele in Cannes

Ethan und Joel Coen bilden Jury-Vorsitz

Wer im Mai beim 68. Festival de Cannes eine Goldene Palme bekommt, hängt zu großen Teilen von den Coen-Brüdern ab. Die beiden Filmemacher haben den Vorsitz in der Jury.

"Unbroken" im Kino

Held der Standfestigkeit

Überleben im Kriegsgefangenenlager: Angelina Jolie entwickelt in ihrem zweiten Spielfilm "Unbroken" einen neuen Helden fürs Hollywoodkino - den leidenden Amerikaner.

Von Fritz Göttler

Oscar Isaac in "Inside Llewyn Davis"
Der neue Ruhm des Oscar Isaac

Aufstieg in Hollywoods Oberliga

Er geht in seinen Figuren so vollständig auf, dass man ihm seine Rollen bei "Che" und "Drive" hinterher gar nicht mehr zuordnen kann. Mit "Inside Llewyn Davis" wurde Oscar Isaac im vergangenen Jahr dann doch zur Berühmheit - nun steht er für den neuen "Star Wars"-Film vor der Kamera. Eine Begegnung.

Von David Steinitz

Houston im Kino 11 Bilder
Kurzkritiken zu den Kinostarts der Woche

Scheitern wo scheitern tabu ist

Toni Collette betört in "Ganz weit hinten". Ulrich Tukur mimt einen alkoholkranken Headhunter im kühlen "Houston". Nicht zu Wort kommen dagegen die Isländer in der Doku "Eisheimat". Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht.

Von den SZ-Kinokritikern

Kinostarts - 'Inside Llewyn Davis' 03:32
"Inside Llewyn Davis" im Kino

Es geht nicht immer um Talent

Verklärung des Bohemienlebens? Nicht mit den Brüdern Coen. Komisch, spannend, traurig und bewegend erzählen sie in "Inside Llewyn Davis" von einem erfolglosen Folksänger, der durch das verschneite New York des Jahres 1961 zieht. Und eben nicht Bob Dylan sein wird.

Eine Video-Rezension von Susan Vahabzadeh