Aufrüstung

Rüstungsindustrie
:„Ich sach’s mal so: Glück ist, einen sicheren Job zu haben“

Viele Zulieferer wollen Teil der Zeitenwende werden. Doch wer Panzer ausrüstet, muss sich gut vorbereiten. Besuch bei einer Firma in der Eifel, die den Wandel schon vor Jahren eingeleitet hat.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs

Mercedes-Werk Ludwigsfelde
:Panzer statt Lieferwagen

Der Rüstungskonzern KNDS hat offenbar Interesse am Mercedes-Werk Ludwigsfelde. Der Grund dafür ist einfach: die Nachfrage nach dessen Radpanzer„ Boxer“.

Von Anna Lea Jakobs und Stephan Radomsky

Deutsch-britische Verteidigung
:„Unser Problem ist in Moskau und nirgendwo anders“

2029 oder auch früher könnte Russland die Nato angreifen, sagt Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr. Er und sein Amtskollege Sir Richard Knighton erklären, wie Deutschland und Großbritannien sich gemeinsam wappnen.

SZ PlusInterview von Sina-Maria Schweikle

MeinungPrantls Blick
:Zeitenwende: Die innere Haltung zum Krieg ändert sich

Warum Boris Pistorius, der früher den Remarque-Friedenspreis verliehen hat, eine neue mentale Ausrichtung von Armee und Gesellschaft propagiert.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Aufrüstung
:Globale Militärausgaben erreichen Rekord

Ein Bericht des Stockholmer Friedensinstituts Sipri beziffert die weltweiten Ausgaben im Jahr 2025 auf knapp 2,47 Billionen Euro. Unter den europäischen Staaten führt Deutschland die Liste an.

Rüstungsexporte
:Japan will Chinas Nachbarn mehr Waffen verkaufen

Die Regierung weicht die strengen japanischen Regeln zum Rüstungsexport auf – eine Antwort auf die Politik Chinas, aber auch der USA. Für Deutschland liegt darin eine Chance.

SZ PlusVon David Pfeifer

Krieg in der Ukraine
:Wie die Ukraine ihre Soldaten in der Todeszone unsichtbar machen will

Im Januar verlor Russland erstmals mehr Soldaten, als es rekrutieren konnte. Das liegt vor allem an Drohnen. Und Kiew plant schon den baldigen nächsten Schritt: unbemannte Roboterfahrzeuge auf dem Schlachtfeld.

SZ PlusVon Sebastian Gierke

MeinungSAFE-Kredite
:Der polnische Präsident zeigt, wer für ihn der Feind ist: die EU und Deutschland

Karol Nawrocki lehnt europäische Rüstungsdarlehen ab und tut so, als wollten fremde Mächte damit über sein Land bestimmen. Er macht sich lächerlich.

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann

Waffenhersteller
:Wie Rheinmetall vom Rüstungsboom profitiert

Der größte deutsche Rüstungskonzern legt Rekordzahlen vor – wegen der gestiegenen Nachfrage nach Panzern, Drohnen, Satelliten und Marineschiffen. Auch auf den Krieg in Nahost hat sich Rheinmetall schon eingestellt.

Von Anna Lea Jakobs

Bundeswehr
:Drohnen-Deal soll durchgezogen werden – trotz Peter Thiel

Nach heftiger Kritik hat sich das Verteidigungsministerium beim Drohnenhersteller Stark Defence nach der Rolle des Investors Peter Thiel erkundigt. Nun hält die Bundeswehr die Vorwürfe für entkräftet – und der Bundestag soll das Milliardengeschäft in der kommenden Woche billigen.

SZ PlusVon Georg Ismar

Sicherheitspolitik
:Bahn frei für ein neues atomares Wettrüsten

An diesem Donnerstag läuft der New-Start-Vertrag aus, der die Zahl der Atomwaffen der USA und Russlands begrenzt hat. Darüber sind nicht alle unglücklich – auch mit Blick auf China.

SZ PlusVon Reymer Klüver und Frank Nienhuysen

Japan
:„Ein Krieg um Taiwan wäre eine riesige Materialschlacht“

Wie Deutschland hat Japan zu sehr auf die Hilfe der USA gesetzt, sagt Ex-Generalleutnant Hirotaka Yamashita. Nun muss das Land dafür sorgen, selbst wehrfähig zu werden. Und zwar schnell: Ab 2027 rechnet der Militärexperte mit Chinas Angriff auf Taiwan.

SZ PlusInterview von David Pfeifer

ExklusivRüstungskonzern Hensoldt
:Plötzlich auf dem Radar

Das Geschäft des Rüstungskonzerns Hensoldt wächst enorm. Jetzt setzt das Unternehmen auf Zulieferer aus der Autoindustrie, um mit der Produktion seiner Sensoren hinterherzukommen.

Von Thomas Fromm

MeinungRüstungsindustrie
:Europas Sicherheit darf kein Importprodukt sein

Teure Ego-Projekte und ein „Kill-Switch“ in der Hand von Donald Trump: Europas Rüstungsindustrie ist noch immer zersplittert, das schadet dem Kontinent. Zeit für eine echte Zeitenwende.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Wirtschaftsministerium
:Reiche rüstet auf

Lange hat sich die Bundeswirtschaftsministerin rargemacht, jetzt wirkt sie geradezu omnipräsent. Doch wo immer sie auftritt, ein Thema verfolgt sie: die Frage der Verteidigungsfähigkeit.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Kristiana Ludwig

Digital-Probleme bei Bundeswehr
:Verheddert in der Komplexität

Die Bundeswehr will gut 16 000 Fahrzeuge digital umrüsten, auch als Antwort auf die russischen Fortschritte bei der elektronischen Kriegsführung. Doch neue Tests  zeigen: Die Probleme sind weiter groß. Ein General mahnt: Das sei „kriegsentscheidend“.

SZ PlusVon Georg Ismar

Rüstungsgeschäft
:Die Ukraine bestellt große Menge französischer Kampfjets

Wolodimir Selenskij und Emmanuel Macron unterzeichnen ein Abkommen über den Kauf von Flugzeugen, Luftabwehrsystemen und Drohnen. Wie das bezahlt wird, ist noch offen.

Von Oliver Meiler

Südchinesisches Meer
:Indienststellung von Chinas drittem Flugzeugträger „Fujian“

Die Volksrepublik entwickelte das Schiff komplett selbst. Die „Fujian“ ist mit einem neuen elektromagnetischen Katapult ausgestattet, damit schließt Peking technologisch zu den USA auf.

Experten über Putins Wunderwaffe
:„Eines der dümmsten Systeme, die man sich vorstellen kann“

Warum Atomwaffenspezialisten von dem atomar betriebenen Marschflugkörper „Burewestnik“ wenig halten, obwohl er theoretisch unendlich weit fliegen kann.

SZ PlusVon Sebastian Gierke

Drohnenabwehr
:„Deutschland hechelt hinterher“

Leser reagieren mit Unverständnis: Drohnenüberflüge decken Deutschlands langatmige Bürokratie und die Unbedarftheit der Politik auf.

Sicherheitspolitik
:So will sich Europa verteidigungsbereit machen

Angesichts der Bedrohung durch Russland legt die EU-Kommission einen detaillierten Plan vor: Bis 2030 soll Europa in der Lage sein, sich allein gegen einen Angriff zu schützen. Aber kann das wirklich funktionieren?

SZ PlusVon Hubert Wetzel

ExklusivVerteidigung
:Start-up aus München will mit Drohnen den Luftraum der Nato schützen

Erst vor wenigen Tagen hat das junge Unternehmen einen Auftrag für Liegenschaften der Bundeswehr unterzeichnet.  Bald will es auch in Deutschland produzieren.

SZ PlusVon Thomas Fromm

MeinungFlughäfen
:Drohnen abzuwehren ist möglich – und gar nicht teuer

Deutschland erscheint wehrlos im Kampf gegen die Flugobjekte. Dabei gibt es die Technologie, um sie loszuwerden, längst. Man hat zu lange versäumt, sie einzusetzen.

SZ PlusKommentar von Thomas Fromm

Bundeswehr
:Blind und taub im Feld

Trotz milliardenschwerer Aufrüstung hinkt die Bundeswehr technologisch weiter hinterher. Besonders bei der elektronischen Kampfführung – dabei entscheidet die im Ernstfall längst über Sieg oder Niederlage.

SZ PlusVon Florian Flade, Jörg Schmitt und Sina-Maria Schweikle

EU-Gipfel
:Der Drohnenwall und die Bürokratie

Auf dem informellen EU-Gipfel geht es um ein verteidigungsfähiges Europa bis 2030 – und darum, eingefrorene russische Milliarden besser zu nutzen. Der Kanzler aber hat noch ein anderes Anliegen: den europäischen Regelwust.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Henrike Roßbach

Estland
:Mehr Geld, mehr Tempo, mehr Kooperation

Hanno Pevkur, Verteidigungsminister, fackelt nicht lange, wenn es ums Aufrüsten geht. Und er erwartet Gleiches von den Nato-Partnern.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Sicherheitspolitik
:„Für Nordkorea ist Südkorea nichts als ein kaputter Geldautomat“

In Peking hat Nordkoreas Diktator Kim gerade Chinas neuestes Kriegsgerät bewundert, daheim treibt er das Atomwaffenprogramm voran. Für den Westen scheint er kaum noch ansprechbar zu sein.  Der Experte Andrei Lankov erklärt, warum nur Donald Trump das ändern kann.

SZ PlusInterview: Thomas Hahn

Militärparade in Peking
:Worte des Friedens, Panzer und Atomraketen

China feiert das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren mit seiner bislang größten Militärparade – unter den Augen des Präsidenten Xi und seiner Kollegen aus Russland, Nordkorea und Iran. Die Show ist vor allem eine Botschaft an den Westen.

SZ PlusVon Lea Sahay und Gregor Scheu

Neuer Wehrdienst
:„Als wäre der Soldatenberuf das einzig Sinnvolle“

Die Friedensbewegung stemmt sich gegen Aufrüstung und den neuen Wehrdienst. Mittendrin ein früherer Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Beratungen zur Verweigerung haben Zulauf.

SZ PlusVon Georg Ismar

Geschichte: Marc Aurel
:„Bleibe ein einfacher, guter Mensch“

Milde nach innen, Härte nach außen: Unter dem römischen Kaiser Marc Aurel wurde die Wehrhaftigkeit plötzlich wieder ein Thema, wie heute. Als Philosoph verlangte der Imperator Selbstbeherrschung – auch von sich selbst.

SZ PlusVon Johan Schloemann

ExklusivRüstungsbeschaffung
:Bundeswehr gibt riskante Informationen preis

In öffentlichen Ausschreibungen im Internet tauchen Angaben zur Bundeswehr auf, über die sich Russlands Geheimdienste freuen dürften. Experten sehen die Sicherheit Deutschlands und der Nato gefährdet.

SZ PlusVon Florian Flade und Ben Heubl

Baden-Württemberg
:Ministerpräsident Kretschmann wirbt für mehr Rüstung

Panzerfaust statt Porsche? Der grüne Ministerpräsident ruft die Unternehmen in Baden-Württemberg dazu auf, sich in der „Verteidigungswirtschaft“ zu engagieren.

SZ PlusVon Roland Muschel

Rüstungsindustrie
:Kampf der Drohnen

Die Unternehmen heißen Helsing oder Stark Defence  und sie bauen jene Kampfdrohnen, die in der Ukraine gerade gebraucht werden – und möglicherweise nicht nur da. Über den Hype um eine neue Wunderwaffe und die Menschen, die dahinterstehen.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Merz in Brüssel
:Mut zur Alphatier-Ausstrahlung

Friedrich Merz erlebt seinen ersten EU-Gipfel und pflegt einen deutlich anderen Stil als sein Vorgänger: Mit ihm als Kanzler tritt Deutschland in Europa wieder dominanter auf.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

SPD-Parteitag und das „Russland-Manifest“
:„Vielleicht ist das eher ein Thema für die Generation 50 plus“

Das „Russland-Manifest“ einiger prominenter SPD-Politiker dürfte auf dem Parteitag für Debatten sorgen, weil es das Innerste der Partei berührt, die Frage: Ist die SPD noch eine Friedenspartei? An der Basis hat das Papier viele Mitglieder vor allem verärgert.

SZ PlusVon Kathrin Müller-Lancé, Roland Muschel, Jana Stegemann, Vivien Timmler und Christian Wernicke

Russlandpolitik und SPD-„Manifest“
:Das verlorene Erbe des Willy Brandt

Die Ideologen in der SPD berufen sich auf den großen Entspannungskanzler. Aber wenig von dem, was sie in ihrem sogenannten Manifest für Friedenssicherung behaupten, hätte wohl seine Zustimmung gefunden.

SZ PlusVon Joachim Käppner

SPD-Manifest
:„Wieder ins Gespräch mit Russland kommen“

Mit deutlichen Worten fordern prominente SPD-Politiker eine Abkehr von der Aufrüstungspolitik und Gespräche mit Moskau. Es ist ein Angriff auf die Linie der Parteiführung um Lars Klingbeil.

SZ PlusVon Georg Ismar und Vivien Timmler

Großbritannien
:Briten wollen sich für einen Krieg wappnen

Zwölf neue U-Boote, sechs neue Waffenfabriken, 18 Milliarden Euro für Atomwaffen: Premierminister Keir Starmer plant für sein Land die größte Aufrüstung seit Jahrzehnten. Es soll ein Aufbruch sein in eine neue militärische Ära.

SZ Plusvon Michael Neudecker

MeinungVerteidigung
:Das Grundgesetz will keinen Staat, der das Militär ins Zentrum der Politik stellt

In der Präambel der deutschen Verfassung steht ein Friedensgebot. Führt das neue Auf- und Wettrüsten zum Gegenteil?

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Schweiz
:Aufrüsten, aber neutral

Weil auch die Schweizer eine Art Zeitenwende erleben, plant der neue Chef des Verteidigungsdepartements: mehr Geld für die Armee, mehr internationale Zusammenarbeit – trotz Neutralität. Kann das funktionieren?

Von Nicolas Freund

Nordkorea
:Blamage beim Stapellauf

Vor den Augen von Machthaber Kim Jong-un stürzt in der Hafenstadt Chongjin ein neues Kriegsschiff um. Der sucht jetzt Schuldige. Experten warnen davor, das Missgeschick falsch zu verstehen.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Militärausgaben
:Deutschlands Botschaft an Trump

Nun hat sich auch Friedrich Merz hinter den Plan gestellt, den US-Präsidenten mit höheren Verteidigungsausgaben von der Zukunft der Nato zu überzeugen. Ob das reicht?

Von Hubert Wetzel

Finnland
:Eiskalte Bedrohung

Stillgelegte Flughäfen werden reaktiviert, Kasernen modernisiert. Russland rüstet auf der Kola-Halbinsel und entlang der finnischen Grenze erkennbar auf. Entsteht im hohen Norden ein neuer Krisenherd?

SZ PlusVon Sebastian Gierke und Alex Rühle

Litauen
:Aufrüsten, bevor die Russen kommen

Litauens Verteidigungsministerin will die Wehrpflicht ausbauen und die Rüstungsindustrie hochfahren. Sie verweist auf die leidvollen Erfahrungen ihres Landes mit sowjetischen Besatzern, die auch ihre Familie geprägt haben.

Von Viktoria Großmann

Verteidigung
:Experten fordern mehr Wettbewerb in der Rüstungsindustrie

Die Monopolkommission schreibt einen Brandbrief an die EU und die deutsche Regierung. Sie plädiert für einen Kurswechsel in der Beschaffung von Verteidigungsgütern – und hat einige Forderungen.

SZ PlusVon Caspar Busse

ExklusivVerteidigung
:„Wir müssen alles machen, am besten jetzt“

Die transatlantischen Beziehungen werden immer unberechenbarer. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft legt den Finger in die Wunde der deutschen und europäischen Sicherheitspolitik – und zeigt mögliche Lösungen auf.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Koalitionsvertrag
:Getrieben vom Ernst der Lage

Angesichts der dramatischen Verwerfungen in der Weltpolitik will die künftige Regierungskoalition die Verteidigungsfähigkeit des Landes ausbauen und die Bundeswehr mit mehr Gerät und Personal ausstatten. Ein Überblick über die wichtigsten Vorhaben.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Georg Ismar

MeinungItalien
:Aufrüsten, weil Putin vor der Tür steht? Das reicht nicht mehr als Argument

Der Widerstand gegen die Neubewaffnung Europas wächst. In Italien setzen Politiker rechts wie links die Regierungschefin unter Druck. Davon kann Deutschland etwas lernen.

SZ PlusKommentar von Marc Beise

Europa und USA
:Meloni sucht den direkten Draht zu Trump

In Italien lösen Trump und die europäische Aufrüstung große Unruhe aus. Jeder streitet mit jedem, während Regierungschefin Meloni Brücken über den Atlantik bauen und den US-Präsidenten wohl noch vor Ostern treffen möchte.

SZ PlusVon Marc Beise

Bundespräsident plädiert für Wehrpflicht
:„Das Recht des Stärkeren in seiner ganzen Rohheit“

In Münster verleiht Bundespräsident Steinmeier einen „Westfälischen Friedenspreis“ – und spricht sich für Aufrüstung aus.

Von Christian Wernicke

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