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SZ-Podcast "Und nun zum Sport":Ironman auf Hawaii: Der deutsche Doppelerfolg

Beim härtesten Triathlon der Welt gewinnen Anne Haug und Jan Frodeno. Zwei überraschende Erfolge angesichts ihrer Vorgeschichte und besonders harter Bedingungen.

Um im Triathlon erfolgreich zu sein, muss alles zusammen kommen. Am Wochenende auf Hawaii konnten das erstmals in der Geschichte des härtesten und bedeutendsten Rennens dieser Sportart zwei Starter aus Deutschland sagen: Anne Haug und Jan Frodeno.

Haug, 36, gewann bei ihrem erst zweiten Versuch als drittschnellste Teilnehmerin überhaupt nach 8:40:10 Stunden als erste deutsche Frau. Frodeno schaffte die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen auf der schwülheißen Pazifikinsel in 7:51:13 Stunden. Der 38-Jährige hat damit bei seinem dritten Hawaii-Sieg den Streckenrekord von Vorjahressieger Patrick Lange unterboten. "Das ist der Tag, den ich meine Karriere lang gesucht habe", sagte Frodeno danach. Es war das sechste Mal in Serie, dass ein Deutscher die Krone von Kona überreicht bekam. Dass Sebastian Kienle Dritter und Laura Philipps bei ihrem Hawaii-Debüt Vierte wurde, ging dabei fast unter.

Was macht das Rennen auf Hawaii so hart? Wie ist der deutsche Doppelerfolg einzuordnen? Wieso sind vor allem deutsche Athleten seit einigen Jahren so stark in dieser Sportart? Und welche Rolle spielt der Dopingverdacht auch im Triathlon mit seinen außergewöhnlichen Leistungen? Die neue Folge von "Und nun zum Sport" mit Anna Dreher und Johannes Knuth.

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