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Politik kompakt:Anschläge auf irakische Wahllokale

Mindestens zwölf Tote, knapp 50 Verletzte: Der Beginn der Parlamentswahlen im Irak wurde von blutigen Anschlägen überschattet. Kurzmeldungen im Überblick

Anschläge bei Wahl im Irak

Trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen anlässlich der Parlamentswahl im Irak sind bei drei Anschlägen in Bagdad mindestens zwölf Menschen getötet worden. Zwei Selbstmordattentäter sprengten sich vor Wahllokalen in die Luft, in denen irakische Sicherheitskräfte bereits an diesem Donnerstag ihre Stimmen abgeben können. Unter den Toten waren sieben Soldaten, wie aus dem Innenministerium verlautete. Knapp 50 Menschen wurden bei den drei Anschlägen verletzt.

Mehrere hunderttausend Menschen können bereits drei Tage vor der allgemeinen Abstimmung ihre Stimme abgeben, unter ihnen Häftlinge, Krankenhauspatienten sowie alle Sicherheitskräfte, die am Sonntag für einen friedlichen Verlauf der Wahl sorgen sollen. Fast 19 Millionen Iraker sind insgesamt aufgerufen, am 7. März ein neues Parlament und damit eine neue Regierung zu bestimmen. Um die 325 Parlamentssitze bewerben sich etwa 6.200 Kandidaten.

Ein wegen Mafia-Verdacht verhafteter Senator in Italien, ein erhöhter Verteidigungsetat für China und die Einführung der Gesundheitsreform in den USA: Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Kurzmeldungen.

Im Video: Trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen vor der Parlamentswahl im Irak sind bei drei Anschlägen in Bagdad mindestens zwölf Menschen getötet worden.

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