SZ Espresso Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Demonstranten vor dem Parlament in London.

(Foto: Henry Nicholls/Reuters)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christian Simon

Der Tag kompakt

May schlägt Brexit-Verlängerung bis 30. Juni vor. Das würde bedeuten, dass Großbritannien an der Europawahl Ende Mai teilnehmen müsste. EU-Ratschef Tusk plant derweil, den Briten eine Verschiebung des Brexit um ein ganzes Jahr anzubieten. Zum Text. Was May damit bezweckt und was das für die Europawahl bedeutet, erklären Sebastian Gierke und Thomas Kirchner.

EU-Kommission wirft BMW, Daimler und VW illegale Absprachen vor. Die Firmen sollen sich zu den Abgaseinrichtungen in ihren Autos abgesprochen haben. Damit hätten sie Innovationen blockiert und den Verbrauchern die Möglichkeit verwehrt, umweltfreundlichere Fahrzeuge zu kaufen. Ihnen droht eine Strafe in Milliardenhöhe. Zum Text

Söder und Kretschmann kritisieren Merkel bei Energiewende. Die Ministerpräsidenten von Bayern und Baden-Württemberg fordern in einem gemeinsamen Brief an Kanzlerin Merkel "ein schlüssiges Gesamtkonzept" für die Stromerzeugung und -versorgung in Deutschland. Söder und Kretschmann sehen ihre Bundesländer als Wirtschaftsstandorte in Gefahr. Von Wolfgang Wittl

Bayerischer AfD-Fraktionschef Plenk will zur CSU wechseln. Er "habe es satt, die bürgerliche Fassade einer im Kern fremdenfeindlichen Partei zu sein", sagt Plenk. Er gehe davon aus, dass er auch aus der Partei austreten werde. Die bayerische AfD-Spitze plant nun eine Krisensitzung. Von Ingrid Fuchs, Johann Osel und Wolfgang Wittl

Lybien droht neue Eskalation der Gewalt. Der libysche General Haftar hat seinen Truppen befohlen, Tripolis einzunehmen, wo die international anerkannte Regierung sitzt. In dem Land herrscht seit 2011 Bürgerkrieg. Zum Text. Europa hat den Fehler gemacht, das Land nach dem von der Nato beförderten Sturz des Diktators Gaddafi weitgehend sich selbst zu überlassen, kommentiert Paul-Anton Krüger.

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Katzen verstehen ihren Namen. Japanische Forscher haben gezeigt, dass einige der Haustiere reagieren, wenn sie ihren eigenen Namen hören. Von Katrin Blawat

Daten im Verteidigungsministerium gelöscht. Die Daten, die im Zusammenhang zur sogenannten Berateraffäre stehen, sollen aber mittlerweile wieder hergestellt sein. Von Mike Szymanski

Neue Spur in AfD-Spendenaffäre. In der Parteispendenaffäre um AfD-Politikerin Alice Weidel gibt es Verbindungen zum Umfeld der deutsch-schweizerischen Unternehmerfamilie Conle. Von Sebastian Pittelkow, Nicolas Richter, Katja Riedel und Georg Wellmann

SZ-Leser diskutieren​

Muss Scholz die Bankenfusion verhindern? "Natürlich muss er, auch weil versprochen wurde keine Banken 'too big to fail' mehr zuzulassen. Was ist das, Griechenland?", fragt Henricus. Der Leser autocrator glaubt: "Die Frage nach der Bankenfusion stellt sich gar nicht. Die kommt so oder so. Scholz, Merkel, die EU haben seit zehn Jahren ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Den natürlichen kapitalistischen Konzentrationsprozessen und der 'Flucht in die Größe' einfach nur zu entsprechen - oder um ein paar läppische Jahre hinauszuzögern - ist keine gestaltende Politik." Diskutieren Sie mit.