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Corona weltweit:Krawalle bei Massen-Party in Brüssel

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Wieder eskaliert ein illegales Treffen mit Tausenden Teilnehmern, es kommt zu vielen Verletzten und 60 Festnahmen. Die EU-Kommission befürwortet regelmäßige Untersuchung von Abwasser auf Viren.

In der belgischen Hauptstadt Brüssel ist erneut ein illegales Massentreffen eskaliert. Zahlreiche Menschen bewarfen die Polizei am Samstagnachmittag unter anderem mit Böllern und Flaschen, als die Einsatzkräfte mit der Räumung des Stadtparks Bois de la Cambre begannen.

Hunderte Polizisten sowie mehrere Wasserwerfer und Polizeipferde waren im Einsatz. Um die Menschen aus dem Park zu vertreiben, setzte die Polizei zudem Tränengas ein. Ein Hubschrauber kreiste über dem Park. Die Veranstaltung "La Boum 2" war auf Facebook angekündigt, aber von den Behörden verboten worden.

Belgische Medien berichteten von 600 oder 700 Polizeikräften und mehreren Tausend Teilnehmern. Unter ihnen waren viele junge Menschen, aber auch etliche Kritiker der Corona-Maßnahmen. Medienberichten zufolge waren auch Corona-Leugner und Impfgegner sowie Fußball-Hooligans in den Park gekommen. Corona-Regeln wie Abstands- und Maskenpflicht wurden weitgehend ignoriert.

Bereits Anfang April war in dem beliebten Stadtpark ein ähnliches illegales Massentreffen eskaliert. Damals trafen sich nach einem Aufruf im Internet Tausende Menschen und feierten unter Missachtung der Corona-Regeln. Die Polizei löste die Veranstaltung auf. Auch damals kam es zu heftigen Auseinandersetzungen.

Kontrolle von Abwasser auf Viren

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollten die EU-Staaten nach Ansicht der EU-Kommission systematisch das Abwasser auf Coronaviren untersuchen. "Die Überwachung von Abwasser kann eine kostengünstige, schnelle und verlässliche Quelle für Informationen sein über die Verbreitung des Virus und seinen Varianten in der Bevölkerung", sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius der Welt am Sonntag. Die 27 Staaten sollten "schnellstmöglich effektive Abwasser-Überwachungssysteme einrichten". Diese ließen sich innerhalb von maximal sechs Monaten auf die Beine stellen.

Sinkevicius forderte, dass in Städten und größeren Gemeinden künftig möglichst zwei Stichproben wöchentlich genommen werden sollten. Diese wiederum sollten regelmäßig, vorzugsweise zweimal im Monat, analysiert werden. Die Analyse von Abwasser könne als Frühwarnsystem eingesetzt werden.

Rave in Großbritannien

In Liverpool hat zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie in Großbritannien eine legale Clubnacht ohne Abstand und Masken stattgefunden. Etwa 3000 Gäste strömten am Freitagabend Berichten zufolge auf die Tanzfläche eines Lagerhauses, in dem DJs wie Lewis Boardman und The Blessed Madonna auflegten. Die Partys am Freitag und Samstag sind Teil eines Pilotprojekts der britischen Regierung, mit dem Großveranstaltungen in Corona-Zeiten getestet werden sollen. Alle Anwesenden mussten einen maximal 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen und sollen fünf Tage später einen weiteren Test machen. Vor Ort gilt keine Abstands- und Maskenpflicht.

Der Veranstalter Sam Newson sagte, das Pilotprojekt sei unbedingt notwendig für die strauchelnde Branche, in der viele seiner Kollegen ihre berufliche Existenz verloren hätten. "Ich stand vorhin auf der Bühne und hatte ein bisschen Tränen in den Augen", sagte er zur Nachrichtenagentur PA. "Ich kann es nicht leugnen, es ist sehr emotional."

Luftwaffe fliegt Beatmungsgeräte nach Indien

Eine Maschine der Luftwaffe ist mit Hilfsmaterial für das von einer besonders schlimmen Corona-Welle erfasste Indien gestartet. Mit 120 Beatmungsgeräten im Laderaum nahm das Flugzeug von Köln aus Kurs auf die indische Hauptstadt Neu Delhi, wo es am Abend landen soll. "An Bord ist auch Sanitätsfachpersonal, das den Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Sauerstoff vorbereiten soll", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Dieses Team umfasse 13 Mitarbeiter. Sie sollen in Indien Personal des örtlichen Roten Kreuzes einweisen und dazu 14 Tage im Land bleiben.

Die Bundesregierung beteiligt sich angesichts der katastrophalen Zustände im indischen Gesundheitswesen an der international angelaufenen Hilfe für das Land. In der kommenden Woche sind weitere Flüge geplant. So soll mit zwei A400M-Transportflugzeugen die Sauerstoffanlage eingeflogen werden.

USA stoppen Einreisen aus Indien

US-Präsident Joe Biden hat ein Einreiseverbot aus Indien in die USA erlassen, wie das Weiße Haus mitteilte. Die Beschränkung tritt am Dienstag in Kraft. Indien kämpft mit der weltweit dramatischsten Zunahme von Coronavirus-Infektionen. Jen Psaki, Pressesprecherin des Weißen Hauses, sagte, dass die US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten das Reiseverbot empfohlen hätten. Das Verbot gelte nicht für US-Bürger oder ständige Einwohner. "Die Richtlinie wird angesichts der außerordentlich hohen Covid-19-Fallzahlen und mehrerer in Indien zirkulierender Varianten umgesetzt", heißt es in ihrer Erklärung.

Indien verzeichnet derweil weltweit als erstes Land an einem Tag mehr als 400 000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Im selben Zeitraum starben 3523 Menschen in Verbindung mit Covid-19, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Samstag hervorgeht. Dem Ministerium zufolge gab es insgesamt 401 993 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit erreicht Indien den neunten Tag in Folge einen Höchstwert.

Die USA stellten Indien im Kampf gegen das Coronavirus medizinische Produkte und Impfstoff im Wert von rund 100 Millionen Dollar zur Verfügung. In den USA selbst sind inzwischen 101,4 Millionen Menschen vollständig geimpft. Das teilt die Seuchenbehörde CDC mit. Insgesamt seien mehr als 308,7 Millionen Dosen ausgeliefert und 240,1 Millionen verabreicht worden. Rund 144,8 Millionen Menschen seien mindestens einmal geimpft worden. In den USA leben 328 Millionen Menschen.

Australien plant Haftstrafen für Heimkehrer aus Hochrisikogebieten

Die Behörden in Australien verfolgen Berichten zufolge Pläne, wonach aus Corona-Hochrisikogebieten einreisende Bürger mit Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren belegt werden könnten. Zuvor hatten zwei Australier ein Reiseverbot aus Indien umgangen, indem sie über Doha, die Hauptstadt des Golfstaates Katar, in die Heimat zurückgeflogen waren. Dieses Schlupfloch wurde inzwischen geschlossen. In Indien werden derzeit immer wieder weltweite Höchstwerte an Neuinfektionen verzeichnet.

"Zum ersten Mal in der Geschichte könnte es die australische Regierung für australische Bürger in anderen Ländern illegal machen, nach Hause zu kommen", berichtete der Sender "9News" am Freitag. Den Informationen des Senders zufolge soll es möglicherweise schon ab dem Wochenende als Verbrechen gelten, wenn ein Staatsbürger nach Australien zurückkehrt, der sich in den vorangegangenen 14 Tagen in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat.

Das Gesetz würde es Gesundheitsminister Greg Hunt erlauben, alles Notwendige zu tun, um die Ausbreitung einer Krankheit im Land zu unterbinden, hieß es. Auf Verstöße gegen die Regeln könnten bis zu fünf Jahre Haft oder bis zu 66 000 australische Dollar (rund 42 000 Euro) Strafe stehen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Die Regierung in Canberra hatte Anfang der Woche Einreisen aus Indien zunächst verboten. Rückführungsflüge würden so bald wie möglich wieder aufgenommen, hieß es. Derzeit warten in Indien rund 9000 Australier darauf, in die Heimat zu fliegen. Australien ist dank strikter Maßnahmen bisher sehr glimpflich durch die Pandemie gekommen.

Weltweit mehr als 150 Millionen bestätigte Infektionen

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie ist die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionen auf mehr als 150 Millionen angestiegen. Das ging am Donnerstagabend (Ortszeit) aus Daten der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Erst vor gut drei Monaten, am 26. Januar, war die Schwelle von 100 Millionen bekannten Infektionen überschritten worden.

Die Zahl der bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt der Universität zufolge inzwischen bei mehr als 3,1 Millionen, eine Million mehr als noch Ende Januar. Experten gehen sowohl bei den Infektionen als auch bei den Todesfällen allerdings weltweit von hohen Dunkelziffern aus.

Die Webseite der US-Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO zählte bis Donnerstagabend 149,2 Millionen bestätigte Infektionen, 3,1 Millionen Todesfälle und rund eine Milliarde verabreichte Corona-Impfungen.

Das weltweite Infektionsgeschehen wird seit etwa Anfang April stark von der Entwicklung in Indien beeinflusst. In dem Land mit fast 1,4 Milliarden Einwohnern meldeten die Behörden zuletzt mehr als 300 000 Neuinfektionen pro Tag. Dem jüngsten WHO-Wochenbericht zufolge war Indien für rund 38 Prozent aller Infektionen weltweit verantwortlich.

Die meisten bestätigten Infektionen gibt es bislang mit gut 32 Millionen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Auf Platz zwei steht mit rund 18 Millionen Infektionen Indien, dahinter folgen Brasilien (14,5 Millionen) und Frankreich (5,7 Millionen). In Deutschland gab es den Johns-Hopkins-Daten zufolge knapp 3,4 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2.

Türkei verzeichnet Höchstzahl an Todesfällen

In der Türkei sind binnen 24 Stunden 394 Menschen an oder mit dem Corona-Virus gestorben, so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Das geht aus Daten des Gesundheitsministeriums hervor. Im selben Zeitraum wurden landesweit 31 891 Neuinfektionen festgestellt. Die Türkei will die Zahlen mit einem Lockdown senken, der am Donnerstag begann und bis zum 17. Mai verhängt wurde.

Ungarn lockert Corona-Maßnahmen

Ungarn lockert seine Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Von diesem Samstag an sollen Geimpfte und Genesene wieder Gaststätten, Fitnessstudios, Museen, Zoos, Kinos, Theater und Sportveranstaltungen aufsuchen können. Auch Übernachtungen in Hotels sind für sie wieder möglich. "Wir sind an einem neuen Etappenabschnitt angelangt", sagte Ministerpräsident Viktor Orbán am Freitag im staatlichen Radio.

Orbán begründete die Lockerungen mit Impf-Erfolgen. Am Freitag wurde erwartet, dass in dem EU-Land mit etwa zehn Millionen Einwohnern die Vier-Millionen-Marke an Erstimpfungen überschritten wird. Ungarn setzt neben westlichen Impfstoffen auch massiv Impfstoffe aus Russland und China ein, die in der EU nicht zugelassen sind.

Zugleich geht die Zahl der Ansteckungen mit dem Virus deutlich zurück. Am Donnerstag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner 164. Eine Woche zuvor lag sie noch bei 245. Allerdings sterben in Ungarn immer noch sehr viele Menschen an den Folgen einer Infektion. Allein am Donnerstag waren es 186.

Mehr als 400 000 Corona-Tote in Brasilien

Brasilien hat die Marke von 400 000 Corona-Toten überschritten. Seit Beginn der Pandemie sind 401 186 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília am Donnerstagabend (Ortszeit) hervorgeht. Nur in den USA wurden bislang mehr Tote als in Brasilien registriert. Nach den Vereinigten Staaten und Indien verzeichnet das größte und bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas zudem mit 14 590 678 Fällen die meisten Infektionen. Erst vor rund 35 Tagen hatte Brasilien die Marke von 300 000 Corona-Toten überschritten, wobei vor allem die Zahl der Gestorbenen unter den 20- bis 39-Jährigen gestiegen ist.

Der rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost, Schutzmaßnahmen und Einschränkungen lehnt er - aus wirtschaftlichen Gründen - weiterhin ab. Mittlerweile zieht Bolsonaro auch den Sinn von Impfungen in Zweifel. Am Dienstag nahm ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Arbeit auf, der Handlungen und Unterlassungen des Präsidenten in der außer Kontrolle geratenen Pandemie in Brasilien beleuchten soll. Bolsonaro wird unter anderem vorgeworfen, mögliche Lieferungen von Corona-Impfstoffen ausgeschlagen und verschleppt sowie Bundesmittel in der Pandemiebekämpfung veruntreut zu haben.

Pfizer exportiert erstmals in USA produziertes Vakzin nach Mexiko

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat erstmals seinen in den USA produzierten Coronavirus-Impfstoff ins Ausland exportiert. Dabei handelt es sich um eine Lieferung nach Mexiko, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Impfstoff-Exporte seien nun wieder möglich, nachdem unter Ex-Präsident Donald Trump eingeführte Beschränkungen Ende März ausgelaufen waren. Das Vakzin wurde am größten Produktionsstandort des Unternehmens in den USA in Kalamazoo, Michigan, hergestellt.

Moderna will 2022 drei Milliarden Impfstoff-Dosen liefern

Moderna fährt die Produktion seines Corona-Impfstoffs hoch und will im kommenden Jahr bis zu drei Milliarden Dosen bereitstellen - mehr als doppelt so viel wie bislang angepeilt. Für das laufende Jahr hob Moderna am Donnerstag die Lieferprognose auf 800 Millionen bis eine Milliarde Dosen an (von bislang 700 Millionen). Welche Menge letztendlich zur Verfügung stehen wird, hängt auch davon ab, wie viele Dosen mit einer geringeren Wirkstoffmenge auskommen, etwa für Auffrischungsimpfungen oder Kinder.

"Mit Blick auf das kommende Jahr sehen wir einfach so viel Bedarf für Primärimpfstoffe, wir hören es überall auf der Welt, und auch für Auffrischungsimpfstoffe", sagte Moderna-Präsident Stephen Hoge. Um die angepeilten Mengen erreichen zu können, wird unter anderem der Schweizer Arzneimittel-Auftragsfertiger Lonza mehr Impfwirkstoff herstellen. In dessen Werk in Visp im Kanton Wallis sollen drei zusätzliche Produktionslinien aufgebaut und die Kapazität damit verdoppelt werden. Sie sollen ihren Betrieb Anfang 2022 aufnehmen, wie Lonza erklärte.

In Europa wird der Moderna-Impfstoff dann von der spanischen Laboratorios Farmaceuticos Rovi in Madrid fertiggestellt, abgefüllt und ausgeliefert. Rovi kündigte am Donnerstag ebenfalls eine Verdopplung seiner Abfüllkapazitäten an. Moderna befindet sich nach eigenen Angaben zudem in fortgeschrittenen Gesprächen mit anderen Herstellern, um die Impfstoff-Produktion zu unterstützen. Anfang des Monats hatte das Unternehmen aus Cambridge, Massachusetts, Produktionsverträge mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi und der US-Pharmafirma Catalent bekannt gegeben.

WHO: In Europa mehr Geimpfte als nachweislich Infizierte

In Europa sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile mehr Menschen vollständig gegen Corona geimpft worden als insgesamt mit dem Virus nachweislich infiziert gewesen sind. Es sei 462 Tage her, dass die ersten Infektionen in der europäischen Region gemeldet worden seien, sagte der Regionaldirektor der WHO Europa, Hans Kluge, am Donnerstag. Seitdem sei das Virus bei 5,5 Prozent der gesamten europäischen Bevölkerung nachgewiesen worden, während sieben Prozent vollständig geimpft worden seien.

Die WHO zählt zur Region Europa insgesamt mehr als 50 Länder, darunter neben der EU zum Beispiel auch die Türkei sowie Russland und die Ukraine. In diesen Ländern hat es insgesamt bisher rund 51,3 Millionen Infektionen gegeben, darunter knapp 1,37 Millionen in den vergangenen sieben Tagen. Kluge zufolge sind bislang etwa 215 Millionen Impfdosen in der Region verabreicht worden. Schätzungsweise 16 Prozent der Bevölkerung haben zumindest eine Dosis erhalten.

© SZ.de/dpa/rtr/kast/aner/jsa/hij/sebi/saul
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