USA-Reise der Außenministerin:Baerbock und die Russland-Frage

USA-Reise der Außenministerin: Wie viel Respekt sich Annalena Baerbock in Washington erarbeiten kann, hängt nicht nur von ihren eigenen Auftritten ab, sondern auch von dem Bild, das die neue Bundesregierung insgesamt in der Außenpolitik abgibt.

Wie viel Respekt sich Annalena Baerbock in Washington erarbeiten kann, hängt nicht nur von ihren eigenen Auftritten ab, sondern auch von dem Bild, das die neue Bundesregierung insgesamt in der Außenpolitik abgibt.

(Foto: Kay Nietfeld/DPA)

Außenministerin Annalena Baerbock reist in die USA. Ihre Kritik an der Gaspipeline Nord Stream 2 ist dort bekannt - aber auch, dass Kanzler Olaf Scholz die Politik gegenüber dem Kreml prägt.

Von Daniel Brössler und Paul-Anton Krüger, Berlin

Die erste Dienstreise im neuen Jahr führt Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in die USA. Eigentlich wollte die Grüne auch die Vereinten Nationen besuchen, doch der Abstecher nach New York fällt der rasant wachsenden Zahl neuer Corona-Infektionen mit der Omikron-Variante zum Opfer; die UN sagten die Teilnahme von Delegationen an der bereits mehrmals verschobenen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags ab. So bleiben die Themen dieselben, wie schon vor dem Jahreswechsel: Russlands Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine dominiert die Agenda und auch Baerbocks für diesen Mittwoch geplante Gespräche in Washington.

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