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Kanzlerkandidat der Union:Zweite Wahl

Es gab einige Hürden für Armin Laschet, am Ende wäre die Entscheidung fast noch an den Spam-Ordnern gescheitert.

(Foto: Tobias Schwarz/AFP)

Armin Laschet setzte sich mal wieder lazarusartig gegen alle Widerstände durch. Trotzdem ist die CSU am Dienstag bester Laune. Chronologie eines dramatischen Abends und eines erlösenden Morgens.

Von Roman Deininger, Boris Herrmann, Johann Osel und Robert Roßmann

Sieh mal einer an, die CDU strahlt noch. So stellt sich das jedenfalls dar, wenn man weniger darauf hört, was in dieser Nacht von Montag auf Dienstag aus dem Konrad-Adenauer-Haus nach draußen dringt, sondern einfach unten vor der Tür an der Fassade nach oben blickt. Drei rote Buchstaben leuchten einem da entgegen. Die Zentrale der Partei mit dem C im Namen ist in diesen Stunden Schauplatz einer Vorstandssitzung, die ausnahmsweise als episch bezeichnet werden darf. Und nicht nur die fortschreitend unchristliche Uhrzeit wirft dabei die Frage auf, ob dieses C eigentlich noch für "Christlich" oder schon für "Chaotisch" steht.

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