Projekt der Universität Augsburg:Sommerschule soll fortgeführt werden

Nach speziellen Ferienkursen für Schüler wegen versäumter Lerninhalte in der Pandemie plant die Augsburger Universität auch in Zukunft ein ähnliches Angebot. Die von ihr konzipierte Sommerschule habe eindeutig positive Effekte gehabt, sagte Professor Klaus Zierer, Ordinarius für Schulpädagogik. Drei Viertel aller Schülerinnen und Schüler hätten mit Freude daran teilgenommen. Nur etwa ein Zehntel habe die Kurse vorzeitig abgebrochen.

Die Hochschule hatte zusammen mit dem Schulwerk der Diözese Augsburg in den vergangenen Sommerferien ein spezielles Programm angeboten, besonders um die Corona-bedingten Rückstände aufzuholen. Jeweils eine Woche am Anfang und am Ende der Ferien hatten Studierende Förderunterricht für Fünft- bis Siebtklässler an den 31 Realschulen und Gymnasien des Schulwerks angeboten. Auch der Freistaat hatte ähnliche Angebote an den staatlichen Schulen gemacht.

Doch das in Augsburg ist laut Zierer eines der wenigen Projekte, das umfassend wissenschaftlich begleitet wurde. Nicht nur die betreuten Schüler hätten es mehrheitlich positiv angenommen - mehr als 120 Lehramtsstudierende seien als Sommerschullehrkräfte ausgebildet worden und hätten dadurch frühzeitig praktische Erfahrungen sammeln können. Die Schulen bekämen so zudem in Zeiten des Lehrermangels engagierte Unterstützung. Die Weiterführung des Projekts sieht Zierer als sinnvollen Baustein des Lehramtsstudiums der Uni Augsburg an; auch das katholische Schulwerk plane sie.

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