Opel Corsa

Nur Kenner sehen auf den ersten Blick, dass es sich beim Pariser Debütanten tatsächlich um den neuen Corsa handelt. Zu stark erinnert die Seitenlinie an den Vorgänger. Front und Heck schaffen es dann doch, die Verwechslungsgefahr in Grenzen zu halten. Vorne sieht der neue Corsa nicht umsonst dem erfolgreichen kleinen Bruder Opel Adam ähnlich, hinten passten die Designer die Formgebung an die anderen Modelle der Marke an. Im Innenraum sind die Änderungen plakativer: Mit entstaubtem Design, hochwertigeren Materialien und dem neuen Bedienkonzept samt zentralem Touchscreen macht der Corsa hier einen großen Schritt nach vorn. Natürlich lässt sich über Apps das eigene Smartphone integrieren, womit man im Auto im Internet surfen kann.

Größte technische Neuerung ist der Einsatz des neuen Dreizylinder-Turbobenziners, der im Corsa entweder 90 oder 115 PS leistet. Auf Vierzylinder-Triebwerke will Opel jedoch nicht verzichten, auch die Diesel und das sportliche OPC-Topmodell schöpfen ihre Kraft aus vier Brennräumen. Mit selbständig agierenden Assistenzsystemen überwacht der neue Corsa den toten Winkel, leitet im Notfall eine Vollbremsung ein, erkennt Verkehrszeichen, lenkt in Parklücken und hilft dabei, die Spur zu halten. Die elektronischen Helferlein sind im 11 980 Euro teuren Basismodell allerdings noch nicht enthalten und kosten extra. Noch vor Jahresende rollt der neue Corsa zu den Opel-Händlern.

Bild: Axel Wierdemann; Adam Opel AG 2. Oktober 2014, 14:082014-10-02 14:08:05 © SZ.de/harl/kjan/beu/lala/holl/reek