Im Reiseblog von Süddeutsche.de sammeln wir kuriose Randnotizen sowie aktuell Wissenswertes und präsentieren außergewöhnliche Webseiten rund ums Reisen.
Es gehe ihm nicht so sehr um den Rekord, als vielmehr um die Herausforderung. Mit 80 Jahren hat der Japaner Yūichirō Miura den Gipfel des Mount Everest erklommen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. "Das ist das absolute Anti-Aging", hatte er kurz vor seiner Abreise nach Nepal gesagt. Nun hat Miura sein Ziel erreicht.
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FILE - European Aviation Safety Agency Grounds All 787 Dreamliners The European Aviation Safety Agency has January 17, 2013 joined India, the US and Japan in grounding all 787 Dreamliners. MANCHESTER, ENGLAND - APRIL 24: The new Boeing Dreamliner 787 sits on the tarmac at Manchester Airport during it's tour of the world on April 24, 2012 in Manchester, England. The Boeing Dreamliner 787 is made of composite materials and uses 20% less fuel than equivalent aircraft. Thompson Holidays were the first Uk company to buy the new 787. (Photo by Christopher Furlong/Getty Images)
(Foto: Getty Images)
Ausgerechnet dem Piloten einer Air-India-Maschine musste dieses Missgeschick passieren. Nichtsahnend war der Mann auf dem Rückweg von der Toilette - und dann das: Die Türe klemmte, der Mann konnte nicht ins Cockpit zurück und war ausgesperrt.
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Flughafen Köln/Bonn ARCHIV - Ein Airbus der Fluggesellschaft Germanwings landet auf dem Flughafen Köln/Bonn (Archivfoto vom 12.02.2008). Der Flughafen Köln/Bonn veröffentlicht am Mittwoch (18.05.2011) seine Bilanzzahlen. Foto: Oliver Berg dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++
(Foto: Archivfoto: dpa)
Wegen eines ungewöhnlichen Geruchs in Cockpit und Kabine haben Piloten der Airline Germanwings am Sonntag einen Airbus aus Sicherheitsgründen außerplanmäßig gelandet. Bereits kurz nach dem Start in London kehrte die Maschine wieder zurück, statt planmäßig Stuttgart anzusteuern. Die 141 Passagiere und die Crew verließen den Airbus über die Treppen.
"Das Flugzeug wird gegenwärtig von Technikern untersucht, um die Ursache für das Problem identifizieren zu können", teilte die Fluggesellschaft in Köln mit. Kurz zuvor hatte das Unternehmen schon einen ähnlichen Zwischenfall gemeldet.
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Sommer, Sonne, Strand - trotzdem konnte ein Münchner Ehepaar nur sehnsüchtig auf das blaugrüne Wasser des Indischen Ozeans schauen. Ein Badeverbot hinderte die Urlauber, sich in die verlockend glasklaren Fluten zu stürzen: Hai-Alarm. Die Eheleute verklagten deshalb den Münchner Reiseveranstalter, scheiterten aber vor Gericht.
Die Münchner hatten für Anfang September 2011 einen Pauschalurlaub auf der Seychellen-Insel Praslin gebucht. Dafür bezahlten sie 4462 Euro. Doch schon geraume Zeit vor der Ankunft der Urlauber hatten die örtlichen Sicherheitsbehörden für einzelne Strände der Seychellen Badeverbote verhängt. Am Strand Anse Lazio der Insel Praslin hatte es einen Hai-Angriff auf Schwimmer gegeben.
Den Pauschalreisenden vermieste dieses Badeverbot gewaltig die Urlaubsfreude. Deshalb forderten sie die Hälfte des Reisepreises als Entschädigung vom Veranstalter zurück.
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Verschollen auf offener See - was für viele Reisende wie ein Albtraum klingt oder ein besonders ausgefallener Hollywood-Katastrophenfilm, ist für Dan Suski und seine Schwester Kate wahr geworden.
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Greece Crisis Heads For Elections Traffic is seen from the air as it moves along a highway towards a roundabout in an aerial photograph taken over the city of Athens, Greece, on Monday, June 11, 2012. Greece faces the threat of rolling power blackouts as the economic crisis leaves utilities without cash to pay for natural gas imports and operate power stations. Photographer: Chris Ratcliffe/Bloomberg
(Foto: Bloomberg)
Es gibt sie, diese "Park Hotels", in denen höchstens die Zimmerpflanzen ein wenig Grün bieten, während rings um das Hotel Ausfallstraßen, Kreuzungen und Zweckbauten das Bild dominieren. Eigentlich müssten sich diese Unterkünfte in "Beton Hotels" oder zumindest etwas positiver in "City Hotels" umbenennen. Tun sie aber nicht, zumindest nicht freiwillig - sehr zum Ärger der Inhaber von Park Hotels, welche tatsächlich in der Nähe einer Grünanlage stehen, die mehr ist als eine bepflanzte Verkehrsinsel.
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Loch Ness Nessie A view of the Loch Ness Monster, near Inverness, Scotland, April 19, 1934. The photograph, one of two pictures known as the 'surgeon's photographs,' was allegedly taken by Colonel Robert Kenneth Wilson, though it was later exposed as a hoax by one of the participants, Chris Spurling, who, on his deathbed, revealed that the pictures were staged by himself, Marmaduke and Ian Wetherell, and Wilson. References to a monster in Loch Ness date back to St. Columba's biography in 565 AD. More than 1,000 people claim to have seen 'Nessie' and the area is, consequently, a popular tourist attraction. (Photo by Keystone/Getty Images)
(Foto: Keystone/Getty Images)
Während andere Länder Pharaonenschätze ausgraben oder sich mit immer höheren Wolkenkratzern übertreffen, um Touristen anzulocken, hat Schottland den Urlaubern nur eine zugegebenermaßen malerische Natur zu bieten, garniert mit Schlössern und Ruinen, sowie den eher kontraproduktiven Ruf eines ständigen Feuchtgebietes.
Kurz, Schottland stand nicht allzu weit oben auf der Liste der beliebtesten Reiseziel. Bis zum April 1933. Damals glaubte Aldie Mackay - Besitzerin des Drumnadrochit Hotels, das heute Teil des Loch Ness Zentrums ist - das Ungeheuer zu sehen. Sie saß mit ihrem Gatten im Auto, als sie im See etwas großes Schwarzes zu erblicken meinte, das Wasser sei daran herabgeströmt. Das Vieh schwamm dekorativ einmal im Kreis und tauchte dann ab ins Reich der Legenden. Dies war die erste einer Vielzahl von Sichtungen in der Neuzeit (Gerüchte über ein Seeungeheuer gab es seit dem Mittelalter). Und die erste, über die das Lokalblatt Inverness Courier berichtete.
Der Autor des Artikels war zugleich als Verwalter zuständig für den See. Der Bericht löste eine neue Art des Tourismus aus: Urlauber strömten zum Loch Ness, ebenso mal mehr, mal weniger ernsthafte Forscher. Es wurden Beweisfotos gemacht, als Fälschungen angezweifelt und bloßgestellt.
Dabei, äußert ein Wissenschaftler nun vorsichtig, könnte das Ungeheuer von Loch Ness an sich eine Erfindung sein - und zwar von Hotelbesitzern. Bevor es Sie vor Staunen von den Sitzen reißt: Wie gesagt, es ist nur eine Andeutung.
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Das Schiff sieht nicht aus wie die "Titanic", es sind keine Promis an Bord und dann wird man auch noch seekrank: Diese Passagiere waren mit den Zuständen auf ihren Kreuzfahrt-Schiffen nicht ganz einverstanden. Die skurrilsten Klagen.
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Die Mini-Fluglinie Samoa Air bietet seit einem Jahr zwei Flugzeuge mit zehn Sitzen und einen Viersitzer an. Bei solch kleinen Maschinen fällt es durchaus ins Gewicht, wenn ein Großteil der Passagiere nicht nur ein wenig zu dick ist. Warum aber sollten auch die dünnen Fluggäste für den höheren Kerosinverbrauch zahlen, fragten sich die Airline-Verantwortlichen. Ihre Lösung: die Waage.
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Deutschland, Land dreckiger Pornos? Was hat die Türkei aus Sicht der Amerikaner mit Thanksgiving zu tun? Und denkt Silvio Berlusconi wirklich nur an das eine? Der Grafiker Yanko Tsvetkov zeichnet Karten, trägt aber statt Ländernamen Klischees ein. Das Ergebnis ist amüsant - und ganz sicher voller Wahrheiten.
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Air India Stewardess flight attendant INDIA, NEW DELHI : (FILES) In this picture taken on November 6, 2006, Air India air hostesses wearing their new uniform pose for photographers during the delivery of a Boeing 737-800 Commercial Jetliner for Air India in New Delhi. India's embattled state carrier Air India has invited back former flight hostesses it sacked for being overweight as it seeks to overcome a severe shortage of cabin crew, a spokesman said December 1, 2010. AFP PHOTO/RAVEENDRAN/FILES
(Foto: AFP)
Ein Vertreter von Air India versteht die Aufregung nicht: "Wir verlangen von den Stewardessen doch nur, dass sie sich wieder in Form bringen." Hinter diesem Wunsch steckt aber keine Sorge um die Gesundheit der Kabinencrew, sondern um das Ansehen der Fluggesellschaft. Wobei "Ansehen" im Wortsinn zu verstehen ist.
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Seit vier Jahren mit dem Rucksack unterwegs: Graham Hughes.
(Foto: Hannah McNeish/AFP)
"Es ist mein Fehler, ganz allein mein Fehler", klagt Graham Hughes in seinem Blog . Der Brite hat allen Grund, sich zu grämen: Er reiste in vier Jahren um die Welt und besuchte dabei alle 201 Staaten ( hier finden Sie ein Interview mit ihm nach dem Besuch in Staat 201, Südsudan) . Das Ganze wurde dadurch erschwert, dass er allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, die auf dem Boden bleiben oder auf dem Wasser fahren. Kein Flugzeug kürzte den Weg ab.
Da kann man schon mal in Versuchung kommen, einem Land nur eine kleine Stippvisite abzustatten - selbst wenn es so ein großes ist wie Russland. Graham Hughes gab der Verlockung nach: Er watete von Estland aus durch einen Fluss auf russisches Territorium und machte einen Haken an seine GPS-gestützte Liste.
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Der Mann redet viel in ziemlich kurzer Zeit. 30 Minuten hat Michael Hodson, 45, an diesem Tag, um seine Welt zu erklären. Die Worte reichen anderen für zwei Stunden. Der Amerikaner ist Travel-Blogger. Er reist um die Welt und berichtet darüber auf " Goseewrite ", einer Art virtuellem Tagebuch mit Texten, Fotos, Karten. Erst im Januar war er in der Schweiz. Der Titel des Eintrags: Zu sauber, zu makellos. Gerne hätte er ein paar weniger Fußgänger gesehen, die an der Ampel stehen bleiben, so als ob sie Deutsche wären, klagt Hodson in seinem Reisebericht. Ein Stromausfall oder einen Zug, der mit ein paar Minuten Verspätung ankommt, wäre schön gewesen, nur um zu sehen, wie die Schweizer reagieren, wenn es mal nicht glatt läuft.
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Der Blick führt über verschneite Gipfel, die den Horizont begrenzen. Über bewaldete, steil abfallende Hänge, schroffe Felskanten und schneebedeckte Täler. Ganz unten, was aussieht, als hätte ein Riese eine Packung Schokostreusel verstreut, das ist Zermatt. Man selbst könnte dieser Riese sein, der über die Gipfel blickt und dabei einem anderen, berühmten Giganten der Berge ganz nah kommt: Direkt vor einem ragt einer der markantesten Gipfel der Alpen auf: das Matterhorn. Die Perspektive ist ungewohnt, sozusagen auf Augenhöhe.
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An Iberia Airlines Airbus is seen at the end of a runway at Quito's international airport An Iberia Airlines Airbus is seen at the end of a runway at Quito's international airport November 12, 2007. The Spanish passenger jet skidded off the runway upon landing on November 9, but no one was hurt in the incident, authorities said. REUTERS/Teddy Garcia(ECUADOR)
(Foto: Reuters)
Es war einmal einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Er lag mitten in der Hauptstadt von Ecuador. Um dort zu landen, mussten die Piloten einen Vulkan umkurven, dann den steilen Sinkflug knapp über Wolkenkratzern abfangen und mitten im Häusermeer auf einer abschüssigen Piste aufsetzen. Und - so beteten viele Passagiere an Bord - rechtzeitig zum Stehen kommen. Umgekehrt hieß es beim Start, schnell genug abzuheben. Und das 220 Mal am Tag.
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Tui Travel sieht starken Sommer Illustration - Kataloge des Reiseanbieters Tui liegen am 07.02.2013 in Hannover (Niedersachsen) in einem Reisebüro. Probleme in Frankreich und das übliche Winter-Minus, aber zugleich starke Buchungen für den Sommer: Die Pauschalreise-Tochter Tui Travel von Tui glaubt an ein gutes Jahr 2013. Eine Fusion mit der Konzernmutter ist kein Thema mehr. Foto: Holger Hollemann/dpa (zu lni 0883 vom 07.02.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++
(Foto: dpa)
Der Flug nach Mallorca sollte um neun Uhr abheben, aber kurz vorher ändert sich die Abflugzeit. Auf abends um 17 Uhr. Auf das stundenlange Warten hätten die Reisenden gerne verzichtet. Ein ganzer Urlaubstag vergeudet - dabei hatte die Dame im Reisebüro doch die Abflugzeit früh morgens bestätigt. Unangenehme Situationen wie diese soll es künftig nicht mehr geben. Das Oberlandesgericht Celle urteilte, dass Veranstalter von Pauschalreisen die Flugzeiten nicht mehr nachträglich ändern dürfen (Az.: 11 U 82/12).
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Bei Flügen, die sie mit sehr kleinen, sehr renitenten Gästen neben sich verbringen mussten, haben sich wohl schon manche Erwachsene gewünscht, ohne Kinder an Bord zu fliegen. Vielleicht sogar die Eltern der Störenfriede. Doch kinderfreie Flüge gibt es nicht - nicht einmal in Malaysia.
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Entgegen mancher Erwartung tänzelt die elegante Pariserin nicht ständig in Kleidchen von Dior oder Chanel durch den Alltag. Olivier Magny, der ein Buch über die Hauptstädter geschrieben hat, behauptet sogar, alle Pariser unter 50, ob Frauen oder Männer, trügen Jeans. "Keine Jeans zu tragen, ist total subversiv."
Vor zweihundert Jahren war es genau umgekehrt: Am 7. November 1800 erließen die Pariser Behörden eine Verordnung, wonach Frauen eine ausdrückliche Genehmigung des Polizeipräfekten brauchten, wenn sie Hosen tragen wollten.
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TSA undated handout image shows a composite of 4 separate scans from a whole body scan machine Transportation Security Administration (TSA) undated handout image shows a composite of 4 separate scans, a female in the left two and a male in the right two, from a whole body scan machine, or millimeter wave machine being used at a security check point at the Salt Lake International Airport in Salt Lake City, Utah. The new machine developed by New York based L3 Communications is in use for the first time today by passengers and takes a whole body scan penetrating clothing. This is a pilot program by the TSA to test the machines in a live setting for the first time at Salt Lake International Airport March 10, 2009. REUTERS/TSA (Transportation Security Administration)/Handout (UNITED STATES TRANSPORT BUSINESS IMAGE OF THE DAY TOP PICTURE) FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO SALES
(Foto: Reuters)
"Nun, wie ich sehe, hat das Training im Fitnessstudio etwas gebracht", könnte der US-Sicherheitsbeamte den Vielflieger begrüßen, nachdem dieser sich im Körperscanner wieder mal virtuell vor ihm entblößt hat. Doch das würde selbst in den USA, dem Land der Smalltalk-Komplimente, kein Beamter tun. Denn entspannt und zum Plaudern bereit stellt sich kein Passagier in die Ganzkörper-Scanner, die seit 2007 auf US-Flughäfen eingesetzt werden. Zwar ist der Gebrauch freiwillig. Aber wer nicht von Strahlen auf gefährliche Gegenstände überprüft werden will, muss ein intensives Abtasten per Hand über sich ergehen lassen.
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Einmal in die Welt eines Filmes eintauchen, wer hat sich das noch nicht gewünscht? In London geht das. Unsere Autorin kaufte sich ein Ticket für das "Geheime Kino" - inklusive Übernachtung. Dass sie erst vor Gericht und dann im Gefängnis landen sollte, wusste sie vorher nicht.
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Das Metallgerüst des Stockbetts quietscht bei der kleinsten Bewegung. Ein Mann schnarcht, eine Frau wimmert im Dunkeln. In der Nachbarzelle steht jemand an den Gitterstäben und ruft nach dem Wärter: "Ich muss mal!". An Schlaf ist nicht zu denken. Wie konnte ich nur in diesem "Hotel" landen?
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Ryanair bietet Flugpreise, die so günstig sind, dass die Gesellschaft leider noch ein paar Zusatzgebühren erheben muss. Zum Beispiel, um ihre Homepage zu finanzieren.
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Seit vier Jahren mit dem Rucksack unterwegs: Graham Hughes.
(Foto: Hannah McNeish/AFP)
Seit knapp vier Jahren ist Graham Hughes unterwegs, mit einem Rucksack als einzigem Gepäckstück und einem schwarzen Cowboyhut auf dem Kopf. Er hat 201 Länder bereist, neben den 193 UN-Mitgliedern auch Nichtmitglieder wie Kosovo, den Vatikan und die Palästinensergebiete. Nun ist Hughes im Südsudan angekommen - dem jüngsten souveränen Staat der Erde. Damit hat der 33-Jährige aus Liverpool weltweit fast alle Länder besucht, ohne ein Flugzeug zu benutzen. Er reiste nur über Land und Meer.
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San Francisco ist bekannt für seine Freizügigkeit, aber der Lebensstil mancher Bewohner geht den Stadträten doch zu weit: Nudisten müssen sich künftig zugeknöpft geben. In der Hippie-Metropole empört das selbst die Angezogenen.
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In der Schule waren Fingerschnipser bei den meisten Mitschülern schon nicht allzu hoch angesehen, aber damals war wenigstens der Grund für ihr Heischen um Aufmerksamkeit ein anderer. Daher sind Fingerschnipser im Flugzeug zu Recht noch unbeliebter als damals die Streber in der ersten Reihe: Wortloses, womöglich noch lächelfreies Herbeischnipsen von Flugbegleitern ist unhöflich und respektlos. Das sehen nicht nur andere Fluggäste, sondern vor allem die Mitglieder der Kabinencrew so. Für die Flugbegleiter sitzt der perfekte Passagier übrigens nicht in der First oder Business Class, prominent ist er bitte auch nicht: Sie versorgen lieber einen männlichen Reisenden im Economy Bereich.
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