Nach wilden Kriegsdrohungen signalisiert Nordkorea plötzlich wieder Verhandlungsbereitschaft. Es finden hochrangige Gespräche zwischen China und dem Regime in Pjöngjang statt. Der chinesische Präsident Xi spricht auch mit UN-Generalsekretär Ban über Nordkorea.
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Vor wenigen Wochen stieß Nordkorea noch wüste Drohungen gegen die USA aus. Jetzt will das kommunistische Land wieder mit Washington verhandeln. Dabei ist erst vergangene Woche ein Gespräch mit Südkorea gescheitert.
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Es wäre das erste Treffen auf Regierungsebene seit sechs Jahren gewesen: Nach monatelangen Spannungen wollte die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye mit Nordkorea unter anderem über die Zukunft des Industriegebietes Kaesong reden. Jetzt fallen die Gespräche überraschend aus.
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Ohne Formalien und Floskeln: In betont lockerer Atmosphäre empfängt US-Präsident Obama seinen chinesischen Kollegen Xi. Beim Klimaschutz kommen sich die beiden näher - doch in Sachen Cybersicherheit droht dauerhafter Konfliktstoff.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Die Regierung in Pjöngjang rät der Bundesregierung nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa, die deutsche Botschaft in Nordkorea zu räumen. Zuvor hatten auch andere diplomatische Vertretungen ähnliche Warnungen bekommen.
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In Nordkorea ist ein US-Bürger kommunistischen Staatsmedien zufolge zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Der Vorwurf an den Amerikaner: Er habe das Regime in Pjöngjang stürzen wollen.
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Und noch ein Piekser von Kim Jong Un: Nordkorea reaktiviert einen Atomreaktor, der waffenfähiges Plutonium produzieren kann. Südkorea und die USA reagieren darauf relativ gelassen. Das Regime in Pjöngjang sei für einen Krieg ohnehin nicht gewappnet, heißt es. Elementare Fehler in Angriffsplänen nähren diesen Verdacht.
Von Michael Königmehr...
Nordkorea provoziert weiter - und macht die Grenzen zum Nachbarland vollständig dicht. Arbeiter haben keinen Zugang mehr zum Industriekomplex Kaesong. Dort befinden sich noch mehrere Hundert Südkoreaner.
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Nach dramatischer Eskalation scheint Pjöngjang sein Verhältnis zu Seoul normalisieren zu wollen. Überraschend bietet es Gespräche über den gemeinsamen Industriekomplex Kaesong an. Vor zwei Monaten hatte es seine Arbeiter von dort abgezogen.
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Vorsichtige Annäherung auf der Koreanischen Halbinsel: Nordkorea hat die seit März gekappte ständige Telefonverbindung nach Südkorea wiederhergestellt. Nach monatelangen Spannungen wollen beide Staaten zudem bald zu einem Arbeitstreffen zusammenkommen.
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Die stillgelegte nordkoreanische Atomanlage Yongbyon könnte schneller als bislang angenommen wieder ihren Betrieb aufnehmen. Zu diesem Ergebnis kommen US-Wissenschaftler. Noch vor kurzem hatte Washington ein zeitnahes Hochfahren des Reaktors als unwahrscheinlich eingestuft. Eine entsprechende Ankündigung Pjöngjangs bewertete die US-Regierung als "extrem alarmierend".
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Verbale Muskelspiele oder ernstzunehmende Gefahr eines bewaffneten Konflikts? Kim Jong Un verkündet den "Kriegszustand" und droht den USA mit einem Angriff. Experten halten konkrete Kriegspläne des Diktators für unwahrscheinlich - warnen aber davor, die Situation zu unterschätzen.
Von Matthias Hubermehr...
Das Komitee für Beleuchtung und Dekoration hat ganze Arbeit geleistet. Pjöngjang leuchtet. In der Hauptstadt Nordkoreas sind einst graue Wohnblocks erleuchtet, zu Silvester wurde sogar erstmals ein Feuerwerk abgebrannt. In Vergnügungsparks winken fröhliche Parteikader. Alles nur Propaganda-Kulisse oder Zeichen für eine schleichende Modernisierung?
Eine Reportage von Christoph Moeskesmehr...
Anfang April hatte Nordkorea den Betrieb in der Industriezone in Kaesong lahmgelegt. Nun signalisiert das Regime in Pjöngjang Dialogbereitschaft.
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Bis zu einem Jahr brauchen Flüchtlinge aus Nordkorea für die riskante Reise in den Süden. Doch dort erwarten sie oft Desinteresse und Vorurteile - viele Südkoreaner schließen aus dem kriegerischen Auftreten der Führung in Pjöngjang auf den Charakter der Ankömmlinge.
Von Reymer Klüver, Seoulmehr...
Zeichen der Entspannung nach Monaten der Kriegstreiberei? US-Vertretern zufolge hat Nordkorea zwei Mittelstreckenraketen von ihren Abschussrampen an der Ostküste des Landes abgezogen. Das Pentagon spricht von einer "Provokationspause".
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Meinung
Anreize, Druck und Zwang: Viel mehr außenpolitische Instrumente setzt die internationale Diplomatie nur selten ein. Doch Hilfsgelder, Sanktionen und Militäraktionen haben nur begrenzte Wirkung: Wer den Frieden will, muss verstehen können, was den anderen umtreibt.
Ein Gastbeitrag von Volker Perthesmehr...
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seinen Verteidigungsminister entlassen. Auf den als Hardliner geltenden Kim Kyok Sik folgt ein weitgehend unbekannter Armeekommandeur. Südkorea kommentiert den Wechsel zurückhaltend.
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Die UN-Sanktionen gegen Nordkorea zeigen offenbar Wirkung: In einem Bericht der Vereinten Nationen heißt es, das Atomprogramm komme langsamer voran. Luxusgüter, die auch von den Sanktionen betroffen sind, kommen allerdings nach wie vor in das Land.
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Zuletzt ist die Kriegsrhetorik etwas schwächer geworden, doch jetzt hat das nordkoreanische Militär wieder drei Kurzstreckenraketen abgefeuert. Sie landeten im Japanischen Meer. Der Süden der Halbinsel ist in Alarmbereitschaft.
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Zuletzt schien sich die Lage in Korea wieder leicht zu entspannen - doch jetzt haben Nordkoreas Streitkräfte erneut eine Rakete von der Ostküste abgefeuert. Erst am Vortag hatte das Regime um Kim Yong Un drei Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer geschossen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert Nordkorea auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
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Nordkorea provoziert weiter: Das kommunistische Land testet erneut zwei Kurzstreckenraketen - und damit bereits sechs in Folge. Nun hat sich auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eingeschaltet und mahnt eine Rückkehr an den Verhandlungstisch an.
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