Es gehe ihm nicht besonders gut, er habe jedoch keine Schmerzen, sagt der bekannteste deutsche Literaturkritiker. Marcel Reich-Ranicki hat in einem Interview seine Krebserkrankung bestätigt.
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Immer einen unflotten Dichtersatz auf der Lippe: Das Leben des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki ist verfilmt, aber man erkennt ihn kaum wieder.
Von Claudia Tieschkymehr...
Marcel Reich-Ranicki hat Ärger mit dem Suhrkamp Verlag. Dort erscheint der erste Band seiner Dichterporträts. Gegen seinen Wunsch. Er ärgere sich über die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz.
Interview: Bernd Graffmehr...
Was lassen sich Fernsehsender alles einfallen, um junges Publikum zu locken. Die peinlichsten Formate werden nur für diesen Zweck entwickelt. Dabei gibt es einen Sender, der alles anders macht - und alles richtig. Nur das ZDF versteht das deutsche Publikum von morgen wirklich: die Generation 60 plus. Erinnerungen und Ausblick auf das Top-TV der Zukunft.
Von Ruth Schneebergermehr...
Ein Leben im Zeichen der Sprache. Walter Jens zeigte den Deutschen, dass die Rhetorik nicht nur Worteschinderei ist, sondern zu Demokratie und Selbstherrschaft gehört. Bis ins hohe Alter blieb er eine öffentliche Person - ein Intellektueller, der sich einmischte.
Von Stephan Speichermehr...
Ein Eklat à la Marcel Reich-Ranicki blieb bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises aus. Oliver Pocher war auf Krawall-Kurs, Joachim Fuchsberger freute sich über seinen ersten Fernsehpreis und eine Lady legte schließlich die Schuhe ab. Die Gala in Bildern.
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Er ist Literaturpapst und gefürchteter Kritiker. Aber auch Zeitzeuge, der als junger Mann den Holocaust der Nazis überlebte. Im Bundestag spricht Marcel Reich-Ranicki zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - gegen das Vergessen.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz ist einem Gerichtsbeschluss zufolge als Geschäftsführerin abberufen worden. Im komplizierten Streit um den Verlag hatte Minderheitsgesellschafter Hans Barlach kurz zuvor bereits anderen Punktsieg errungen.
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Es ist die umfassendste Holocaust-Dokumentation in der Geschichte des deutschen Rundfunks: Der BR produziert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und dem Oldenbourg-Verlag die Höredition "Die Quellen sprechen".
Von Stefan Fischermehr...
80 Jahre nach der Machtergreifung Hitlers hält Schriftstellerin Inge Deutschkron eine bewegende Rede im Bundestag. Eindringlich schildert die Jüdin den Beginn der Tyrannei und den Alltagsterror, dem Juden im nationalsozialistischen Berlin ausgesetzt waren. Dabei verschont sie auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer nicht vor Kritik. Und Parlamentspräsident Norbert Lammert stichelt gegen ARD und ZDF.
Von Oliver Das Guptamehr...
Als jüdischer Junge in Nazi-Deutschland flüchtete er sich in die Literatur, in der Bundesrepublik wurde Marcel Reich-Ranicki zum gefürchtetsten aller Kritiker. Stationen seines Lebens.
Von Friederike Stahlmehr...
Er war nie der große Zerreißer, als der er galt - doch bei diesem Mann weiß der Leser, woran er ist: Marcel Reich-Ranicki und das Publikum.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Eklat beim Deutschen Fernsehpreis: Marcel Reich-Ranicki verweigert seine Ehrung. Wir dokumentieren Auszüge aus seiner Rede und seinem Diskurs mit Thomas Gottschalk.
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Angetreten, den nach 1933 aus Deutschland vertriebenen Geist der Kritik möglichst unmissverständlich wieder heimisch zu machen: Marcel Reich-Ranicki und seine großen Autoren.
Von Lothar Müllermehr...
Unterstützung mitten im Karrieretief: Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki holt Moderator Thomas Gottschalk als Kolumnist zur "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Sympathie geht auf einen berüchtigten Moment der jüngeren deutschen Fernsehgeschichte zurück.
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Marcel Reich-Ranicki erklärte Thomas Gottschalk "Aus gegebenem Anlass", wie das Fernsehen zu retten ist: Brecht in die Prime-Time, Helge Schneider raus und ein Angstregime für Intendanten.
Von Christian Kortmannmehr...
Marcel Reich-Ranicki feiert seinen 85. Geburtstag - und alle gratulieren. Sigrid Löffler nicht. Sie ist immer noch sauer auf ihren ehemaligen Kollegen.
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"Verehrter Marcel Reich-Ranicki, ich bitte um Verständnis": Fernsehmoderator Alfred Biolek verzichtet bei seiner Ehrung auf einen Eklat. Die Trophäe für den besten Schauspieler geht an einen Österreicher.
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Ist das Fernsehen wirklich so schlecht, wie Marcel Reich-Ranicki sagt? SZ-Redakteure fanden Entsetzliches aber auch Entzückendes auf deutschen Kanälen.
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Vergessen die Deutschen, was im Nationalsozialismus passiert ist? Jeder fünfte Erwachsene unter 30 weiß nicht, was Auschwitz ist. Judenfeindliche Ressentiments halten sich hartnäckig in der Gesellschaft. Die Geschehnisse gehen in der Informationsflut des Internets unter - und ritualisierte Gedenktage wie der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wirken beim Nachwuchs nicht.
Von Oliver Das Guptamehr...
Die Welt trauert um Steve Jobs, der deutsche Literaturpapst kennt den neuen Literaturnobelpreisträger nicht und SPD-Chef Gabriel offenbart Überaschendes aus seiner Schullaufbahn:
die Worte der Woche in Bildern.mehr...
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