Hätten der Stadt Hamburg 244 Millionen Euro zugestanden? Nach einem Bericht von "Spiegel Online" soll sie bei der Einigung mit Hochtief auf Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe verzichtet haben. Das gehe aus vertraulichen Unterlagen hervor. Die Kulturbehörde warnt davor, die Zahl überzubewerten.
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"Nach bestem Wissen und Gewissen fehlt da nichts": Laut Bürgermeister Olaf Scholz wird die Hamburger Elbphilharmonie insgesamt 789 Millionen Euro kosten - eine neue Rekordzahl im jahrelangen Konflikt um das Prestigeprojekt.
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Wo gibt es die angesagtesten Designerklamotten, wo die besten Häppchen und von wo aus hat man den schönsten Ausblick über die Hafen-Skyline? Einheimische verraten ihre Lieblingsorte in Hamburg.
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Sie bietet neben Stuttgart 21 und dem Berliner Flughafen ein weiteres Endlosdrama unter den deutschen Großbauprojekten: die Elbphilharmonie. Nach extremen Kostensteigerungen und langem Konflikt will die Stadt Hamburg das Konzerthaus nun doch mit dem Konzern Hochtief zu Ende bauen.
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Seit Jahren explodieren die Kosten, an diesem Samstag will der Hamburger Senat über die Zukunft des Prestigeprojektes Elbphilharmonie entscheiden. Berichten zufolge werden für die Fertigstellung des Konzerthauses weitere 200 Millionen Euro nötig sein.
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Der Streit ist vorerst beigelegt: Seit acht Monaten ruhen die Bauarbeiten an der Hamburger Elbphilharmonie, jetzt haben sich die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief auf den Weiterbau des Gebäudes geeinigt. Die Zusage des Unternehmens kam gerade noch rechtzeitig.
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Die Kosten für die Elbphilharmonie explodieren - und mit ihnen steigt auch das Honorar für die Architekten: Sie erhalten mittlerweile fast 94 Millionen Euro. Nach erster Kostenrechnung sollte das gesamte Konzerthaus Hamburg ehemals 77 Millionen kosten.
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Nach mehreren Anläufen hat der Baukonzern Hochtief seine Flughafen-Sparte verkaufen können. Mit dem Erlös will er Schulden abbauen. An der Börse löste dies einen Kursplus aus, Aktionäre äußerten aber auch Kritik.
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Prestigeprojekt mit horrenden Kosten: Die Hamburger Elbphilharmonie wird voraussichtlich drei Mal so viel kosten wie geplant - nämlich 323 Millionen Euro.
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Beim Bau der umstrittenen Elbphilharmonie hat sich der Hamburger Senat vorerst für eine weitere Zusammenarbeit mit Hochtief entschieden. Die Stadt muss Mehrkosten von 198 Millionen Euro tragen, dafür soll der Baukonzern künftig alle Risiken bei dem Konzerthaus übernehmen.
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Seit November 2011 ging bei der Elbphilharmonie nichts mehr voran, stattdessen stritten sich die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief über auftretende Probleme und immer höhere Kosten. Nun liegt eine vorläufige Einigung vor. Nach ihr soll zunächst ein Jahr lang neu geplant und danach zwei Jahre lang gebaut werden.
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Der Grundstein für einen der spektakulärsten Konzertsäle Deutschlands ist gelegt: Hamburgs neue Philharmonie wird auf einem ehemaligen Speicher errichtet und soll 2010 eröffnet werden.
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77 Millionen Euro sollte der Bau der Hamburger Elbphilharmonie den Steuerzahler kosten, inzwischen sind es mehr als 320 Millionen Euro - und fertig ist das Prestigeprojekt auch noch nicht. Vor dem Untersuchungssausschuss hat Ex-Bürgermeister Ole von Beust jetzt die politische Verantwortung für die Missstände übernommen, von Schuld will er allerdings nicht sprechen.
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Eigentlich hätte der Spielbetrieb in der Hamburger Elbphilharmonie im Herbst 2010 beginnen sollen. Doch der Bau des spektakulären Konzerthauses auf einem alten Kaispeicher ist komplizierter als gedacht - die Eröffnung verzögert sich um ein Jahr.
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Die Hamburger SPD will den Kostenbluff beim Bau der Elbphilharmonie beweisen - und während sich bisherige Baukosten-Skandale in politischem Radau erschöpften, könnte das gelingen.
Von T. Brieglebmehr...
Alle ärgern sich darüber, dass der Berliner Flughafen und die Elbphilharmonie nicht fertig werden - unser Autor freut sich. Denn das Unfertige kann auch etwas Inspirierendes haben.
Von Axel Hackemehr...SZ-Magazin
Erst Nick Tschiller, dann Thorsten Falke: Nur wenige Wochen nach Til Schweiger schickt der NDR einen weiteren "Tatort"-Kommissar nach Hamburg. Auf Konkurrenzdenken hat Wotan Wilke Möhring allerdings wenig Lust - ist auch nicht nötig.
Von Carsten Eberts, Hamburgmehr...
Freizeitpark, Einkaufsmeile oder neu bauen? Mittlerweile gibt es viele Vorschläge, was mit dem Berliner Flughafen gemacht werden soll. Wir haben die besten gesammelt.
Von Artur Lebedew und Benjamin Rombergmehr...
Stuttgart 21, Berliner Flughafen, Elbphilharmonie: Drei Großbaustellen, drei Desaster. Die rasant steigenden Kosten bei Prestigeprojekten sind kein Zufall, sondern System, meint der Verband der Deutschen Bauindustrie. Die Politik täuscht über die tatsächlichen Kosten, um Diskussionen zu vermeiden. Wie es besser geht, zeigt ein Blick nach London.
Von Max Hägler, Stuttgartmehr...
Egal ob der Bonner Schürrmannbau oder die Hamburger Elbphilharmonie - der Bau öffentlicher Gebäude dauert regelmäßig viel länger als geplant und lässt die Kosten in die Höhe schießen.
Sechs zeit- und geldraubendste Beispiele in Bildern.mehr...
Mit einem weiteren Rettungspaket wollen die Euro-Finanzminister die griechische Staatsverschuldung in den kommenden acht Jahren drastisch senken - von momentan mehr als 170 Prozent auf 124 Prozent der Wirtschaftsleistung. Doch diese Prognose ist das Ergebnis geschickter Zahlenspiele. Selbst die Troika weiß: Die Berechnung ist unrealistisch.
Von Pia Ratzesbergermehr...
Von Anfang an kaputt: Nicht nur die Pinakothek der Moderne in München muss saniert werden, auch anderswo in Deutschland bröckelt der Putz von den noch jungen Fassaden. Schuld sind dabei weder Architekten noch Material.
Von Gottfried Knappmehr...
Warum Hamburger der Meinung sind, dass es dort gar nicht so oft regnet, weshalb sie erst spät anfangen zu feiern, dann aber nicht mehr aufhören wollen, und wo ein Tag fast so schön ist wie am Meer.
Tipps für die Städtereise von SZ-Korrespondent Jens Schneidermehr...
Hochtief kommt nicht zur Ruhe: Chef Frank Stieler muss gehen - nach nur 18 Monaten im Amt soll er vom spanischen Vorstandsmitglied Marcelino Fernandez Verdes ersetzt werden. Die brisante Personalie ist ein weiterer Höhepunkt in der Auseinandersetzung der Deutschen bei Hochtief mit dem spanischen Großaktionär ACS.
Von Karl-Heinz Büschemann und Stefan Webermehr...
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