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Hamburg:Schimmel in der Elbphilharmonie

Graue Wolken über der Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie in der Hamburger Hafencity: Das Foyer des Kleinen Saals muss aufwendig saniert werden.

(Foto: Christophe Gateau/dpa)

Heizungswasser lief aus und verbreitete sich auf etwa 300 Quadratmetern. Jetzt müssen im Foyer des Kleinen Saals ein neuer Boden verlegt und die Wände gerichtet werden.

Das Foyer des Kleinen Saals der Hamburger Elbphilharmonie muss wegen eines Wasserschadens aufwendig saniert werden. Der Bild zufolge war Ende April aus einem Nebenraum des Kleinen Saals Heizungswasser aus einem offenen Rohr gelaufen und habe sich auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern verbreitet. Das Wasser sei in die Dämmung der Wände, das Mauerwerk und den Fußboden des Foyers eingedrungen.

Enno Isermann, Sprecher der Hamburger Kulturbehörde, bestätigte den Vorfall. Der Wasserschaden sei zunächst durch Trocknungsgebläse behoben worden, rund sechs Wochen später sei bei der Untersuchung der Dämmung jedoch Schimmelbefall nachgewiesen worden. Der belastete Boden musste rausgerissen, die Wände des Foyers aufwendig gereinigt werden. Das geschah laut Isermann bereits während der Sommerpause.

Ab kommender Woche sollen nun der neue Boden verlegt und auch die Wände wieder hergerichtet werden. Wegen der Sanierungsarbeiten wollen die Verantwortlichen der Elbphilharmonie sowie die Hamburger Kulturbehörde in der kommenden Woche bekannt geben, ob es zu Beeinträchtigungen des Konzertbetriebes kommen wird.

© sz.de/dpa/ick/fued

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