Ausstellung über Beschneidung Von einem winzigen Stückchen Haut Beschneidung Drei Brüder Türken Ruhrgebiet

Vor zwei Jahren tobte in Deutschland eine hitzige Debatte über rituelle Beschneidung. Nun widmet das Jüdische Museum Berlin dem Thema eine Ausstellung: "Haut ab". Das Plakat ziert eine halb geschälte Banane. So provokant das wirken mag, so sehr bricht die Schau mit Stereotypen. Von Thorsten Schmitz mehr... Ausstellungskritik

Beschneidung Unzureichende Betäubung, mangelhafte Information

Ein Jahr ist das Beschneidungsgesetz alt. Doch die Debatte um die rituelle Entfernung der Vorhaut bei Jungen geht weiter. So gibt es ernsthafte Zweifel daran, dass die Betäubung bei Neugeborenen überhaupt funktioniert. Und wer sich etwa am Jüdischen Krankenhaus in Berlin über den Eingriff informiert, bekommt erst mal einen falschen Eindruck. Von Birgitta vom Lehn mehr...

topsex820+jetzt.de Topsexliste Schlafende Wartende und eine neue Vorhaut

Die einen kriegen bald ein Baby und darum vorher schon schöne Fotos - die anderen hätten gerne ihre Vorhaut wieder und kriegen darum Ersatz. Außerdem in der aktuellen Topsexliste: Sex am Arbeitsplatz und Sex in einer Box. Von Valerie Dewitt mehr...

Kabinett beschliesst Beschneidungsgesetz Debatte um Beschneidung Wo ist die "Koalition der Frommen"?

Publizist Tilman Jens hadert mit der politischen Lösung im Streit über die religiöse Beschneidung von Jungen und wittert einen klerikalen Zeitgeist. Aber er übertreibt, wenn er in seinem neuen Buch von einer "Koalition der Frommen" spricht, die in einen Krieg gegen den Rechtsstaat ziehe. Von Tanjev Schultz mehr...

Beschneidung von Neugeborenen Fragwürdige Betäubung

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben im Gesetz zur religiösen Beschneidung festgelegt, dass eine effektive Schmerzbehandlung gewährleistet sein muss. Doch das Mittel, das bei Neugeborenen angewendet wird, ist dafür gar nicht zugelassen. Jetzt bewerten europäische Experten den Einsatz sogar als "ethisch nicht akzeptabel". Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

Unicef-Bericht Mädchen werden seltener Opfer von Beschneidung

Die Verstümmelung weiblicher Genitalien ist in Afrika und dem Nahen Osten weit verbreitet - Grund für die brutale Praxis ist oft die Angst vor sozialer Ausgrenzung. Doch laut einer Studie des Kinderhilfswerks Unicef wird die heutige Generation der Mädchen seltener zum Opfer als noch ihre Mütter. mehr...

Rituelle Beschneidung Südafrika Südafrika 30 junge Männer sterben nach Beschneidung

Das Ritual soll ihnen den Weg in eine neue Lebensphase ebnen - doch für 30 junge Männer endete die rituelle Beschneidung in Südafrika tödlich. Zehn weitere wurden schwer verletzt im Wald gefunden. Ihr Zustand sei "beängstigend", heißt es von der Gesundheitsbehörde. mehr...

Beschneidung von Jungen Beschneidung in Südafrika Tödliche Schwelle zur Männlichkeit

Junge Südafrikaner bezahlen den Eintritt ins Erwachsenenalter oft mit dem Leben. Grund sind stümperhafte Beschneidungsrituale, die aus den Jungen Männer machen sollen - aber häufig zum Tod führen. Den Verantwortlichen das Handwerk zu legen ist schwierig, einige berufen sich auf Nelson Mandela. Von Tobias Zick mehr...

Ein Jahr nach dem Kölner Urteil Neue Debatte um Beschneidung

Vor einem Jahr erklärten Kölner Richter die rituelle Beschneidung von Jungen zur Straftat, im Dezember erließ der Bundestag ein Gesetz, das den Eingriff legalisiert. Doch ein Papier europäischer Kinderärzte und neue Anzeigen gegen einen jüdischen Beschneider heizen die Debatte wieder an. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

Wegen Beschneidungsgedichts Grüner zieht Kandidatur zurück

Grünen-Landtagskandidat Dunkel reagiert auf die scharfe Kritik an seinem Beschneidungs-Gedicht, in dem er Juden und Muslime als "blinde Fanatiker" beschimpfte. Laut einem Parteikollegen wolle Dunkel bei der Wahl nicht antreten. mehr...

Grünen-Politiker sorgt für Empörung in Beschneidungsdebatte "Wetzt das Messer, singt ein Lied . . ."

Mit Gedichten gegen die Beschneidung jüdischer Neugeborener hat ein Landtagskandidat der niedersächsischen Grünen für Empörung gesorgt. Ulf Dunkel schreibt von "Arschlöchern" und "blinden Fanatikern". Nach scharfer Kritik vom Zentralrat der Juden haben die Landeschefs Dunkel aufgefordert, seine Kandidatur zurückzuziehen - der reagiert mit einem Reim. Von Daniel Brössler mehr...

Zentralrat der Juden Neue Qualitätsstandards für Beschneidungen

Vor wenigen Tagen verabschiedeten Bundestag und Bundesrat ein neues Beschneidungsgesetz. Nun kündigt der Zentralrat der Juden an, Beschneider besser auszubilden. mehr...

Gesetz zur Beschneidung Das nötige Minimum

Meinung Bei der Beschneidungsdebatte ist jeder davon überzeugt, im Recht zu sein. Solch eine gehässige Debatte ist aber letztlich nur zerstörerisch. Das Recht von Eltern, ihre Söhne aus religiösen Gründen zu beschneiden, ist das Minimum, auf das sich eine Gesellschaft einigen muss. Ein Kommentar von Heribert Prantl mehr...

Beschneidung in Deutschland Bundestag erlaubt rituelle Beschneidungen

Religiös motivierte Beschneidungen von Säuglingen bleiben erlaubt. Das beschloss der Bundestag mit großer Mehrheit. In der vorangegangenen Debatte wurde bis zuletzt über Details gestritten. mehr...

Debatte um das Beschneidungsurteil Fakten-Check Beschneidung Harmloses Ritual oder Verletzung des Kindeswohls?

Zwei Entwürfe zur religiösen Beschneidung minderjähriger Jungen standen heute zur Entscheidung im Bundestag. Das Thema polarisiert: Kritikern wird unterstellt, sie seien islamophobe Antisemiten, Befürworter fühlen sich in ihrer Religionsausübung beschränkt. Ein Fakten-Check zu den wichtigsten Fragen in der Debatte. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

Beschneidungs-Debatte Anstößiges zulassen - und weiter diskutieren

An diesem Mittwoch entscheidet der Bundestag darüber, ob die religiöse Beschneidung von Jungen gesetzlich erlaubt wird. Ende der Debatte? Kaum. Auch was manche in der Religion anstößig finden, muss zugelassen werden. Trotzdem sollten die Grenzen der Anstößigkeit immer neu ausgehandelt werden. Von Johan Schloemann mehr...

File photo of Jewish man holding his baby son before his circumcision in Jerusalem Debatte um die Beschneidung "Dieses Ritual widerspricht meinen jüdischen Werten"

Es wäre zutiefst beklagenswert, wenn die Beschneidung von minderjährigen Jungen in Deutschland legalisiert würde, sagt der jüdische Filmemacher Victor S. Schonfeld. Der Brite hat die Risiken des Rituals im Film "It's A Boy!" dokumentiert. Nun appelliert er an die Bundestagsabgeordneten, die Beschneidung ohne medizinische Gründe nicht zu erlauben. Ein Gastbeitrag von Victor S. Schonfeld mehr...

Beschneidungen Das Strafrecht muss sich zurückhalten

Meinung Die Beschneidung von Jungen soll gesetzlich geregelt werden. Gleich zwei Entwürfe wurden dazu nun dem Bundestag vorgelegt - sie unterscheiden sich stark. Doch nur ein Gesetz ist das richtige: Das, welches nicht massiv in das Judentum eingreift. Ein Kommentar von Heribert Prantl mehr...

Gesetzentwürfe zur Beschneidung "Auch religiöse Gruppen müssen sich verfassungsrechtlichen Werten beugen"

Mit ihrem Gesetzentwurf wollte die Bundesregierung die Debatte um die religiöse Beschneidung minderjähriger Jungen beenden und Rechtssicherheit herstellen. Doch der Entwurf hat Konkurrenz bekommen. Warum, das haben wir bei Wolfgang Nešković, ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof und Abgeordner der Linken, nachgefragt. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

Gesetzentwurf des Bundeskabinetts Kinderärzte kritisieren Beschneidungsregeln

Der Gesetzentwurf zur Beschneidung von Jungen missachtet dem Kinderärzteverband zufolge die Grundrechte von Kindern. Das sei "katastrophal", sagt der Präsident des Berufsverbandes, Wolfram Hartmann. mehr...

Kabinett will Gesetzesregelung zur Beschneidung Beschneidung Wie ein unnötiges Gesetz notwendig wurde

Meinung Es war nur ein einzelnes Gericht, das aus einer gefestigten Rechtsprechung ausgebrochen ist und die Beschneidung von Knaben für strafbar erklärt hat. Juristischer Alltag. Eigentlich keine Situation, die nach einem Gesetz schreit. Doch in der öffentlichen Debatte nach dem Urteil aus Köln ist derart viel Unsinn verbreitet worden, dass die Regierung diesen Unsinn wieder abräumen muss. Ein Kommentar von Heribert Prantl mehr...

Beschneidung im OP Kabinettsbeschluss So will die Regierung die Beschneidung regeln

"Nach den Regeln der ärztlichen Kunst": Nach den hitzigen Debatten über die Beschneidung jüdischer und muslimischer Jungen bringt das Bundeskabinett eine Gesetzesregelung auf den Weg. Der Eingriff soll demnach unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt bleiben. Dem Zentralrat der Muslime ist das zu vage. mehr...

Rolf Eden Rolf Eden im Interview "Sicherlich habe ich Menschen getötet"

Berliner Jude, Flüchtling, israelischer Elitesoldat: Der Playboy Rolf Eden blickt auf sein bewegtes Leben zurück. Im Gespräch mit Süddeutsche.de erklärt er, warum er Religion für "Quatsch" hält, Beschneidungen aber gut findet - und wie es kam, dass er sich als Teenager freiwillig zu Himmelfahrtskommandos gemeldet hat. Interview: Oliver Das Gupta mehr...