Münchner Neueste Nachrichten vom 14. Juli 1914 Paranoia in Belgrad Antiösterreichische Kundgebung vor dem Nationaltheater in Belgrad, 1914

In Serbien fürchten Österreicher um ihr Leben, aus Russland kommt eine Falschmeldung über den "Wundermann" Rasputin und Frankreich fühlt sich schlecht gerüstet für einen Krieg gegen Deutschland. Was am 14. Juli 1914 in der Zeitung steht. Von Oliver Das Gupta mehr...

Franz Joseph I. Österreichs Kaiser Franz Joseph I. Falsche Schlüsse, schwerwiegende Täuschungen

Schon als junger Kaiser verliert Franz Joseph I. mehrmals auf dem Schlachtfeld. Unfähig zu Reformen steuert er Österreich-Ungarn in den Untergang. Seine Kriegserklärung an Serbien löst den Ersten Weltkrieg aus - dabei wurde er noch kurz zuvor für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Von Martin Anetzberger mehr...

Eingezogene Reservisten mit Ausrüstung, 1914 | Conscripted reservists with their equipment, 1914 Bilder
Erster Weltkrieg Allgemeine Kriegsbegeisterung ist eine Mär

Intellektuelle preisen die reinigende Wirkung des Kampfes, Studenten ziehen jubelnd durch die Straßen: Zu Beginn des Ersten Weltkriegs gibt es Ausbrüche von Kriegsbegeisterung. Doch die meisten Deutschen reagieren anders auf den heraufziehenden Konflikt. Kriegseuphorie kann sich nicht jeder leisten. Von Barbara Galaktionow mehr...

Bundesliga, Hannover 96, Tayfun Korkut, Fußball Fußball-Bundesliga Hannover plant den Millionen-Angriff

Ein üppiges Budget für neue Spieler, ein talentierter Trainer, das internationale Geschäft im Blick: Hannover 96 will eine der spannendsten Erscheinungen der neuen Bundesliga-Spielzeit werden. Von Carsten Eberts mehr... Analyse

Sportticker Fußball in Spanien Fußball in Spanien Xavi tritt aus Nationalelf zurück

FC Barcelonas Xavi gibt sein Ende in der spanischen Auswahl bekannt. Tim Ohlbrecht kehrt nach Deutschland zurück. Ljubomir Vranjes vom SG Flensburg-Handewitt wird nicht Handball-Bundestrainer. mehr... Sportticker

Gefahren-Atlas für Radfahrer Häufige Probleme im Gefahren-Atlas Zu voll, zu schmal, zu holprig

Enge Unterführungen, fehlende Radwege, kurze Grünphasen für Fußgänger: Die Probleme, die die Nutzer in den Gefahren-Atlas der SZ eingetragen haben, sind vielfältig - und immer wieder die gleichen. Eine Übersicht mit Beispielen. Von Christoph Meyer und Thierry Backes mehr... Analyse

Erster Weltkrieg Kriegsausbruch Soldaten Front Jubel 1914 Euphorie zu Beginn des Ersten Weltkriegs Wie Europa 1914 den Kriegsausbruch feierte

So jubelten die Menschen in vielen Großstädten Europas: Seltene Aufnahmen aus Wien, Berlin, Paris, München und Belgrad vom Sommer 1914, als der Kontinent in den Ersten Weltkrieg taumelte. Aus dem Archiv von SZ Photo mehr... Bilder

Münchner Neueste Nachrichten 24. Juli 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 24. Juli 1914 Wiens furchtbarer Schlag

Heute vor 100 Jahren in der Zeitung: Knapp vier Wochen nach der Thronfolger-Ermordung stellt Österreich Serbien ein Ultimatum - Beobachtern ist sofort klar, wie ernst die Lage ist. In London orakelt man von einem großen Krieg. Von Barbara Galaktionow mehr...

Titel der Münchner Neuesten Nachrichten vom 26. Juli 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 26. Juli 1914 "Serbien wählt Krieg"

Vor 100 Jahren in der Zeitung: Österreich-Ungarn bereitet offen den Krieg gegen Serbien vor - und in Deutschland bricht Jubel aus. Auf den Straßen von Berlin und München feiern Tausende. Dass aus dem Militärschlag der Erste Weltkrieg erwächst, deutet sich in der Reaktion Russlands an. Von Oliver Das Gupta mehr...

Ausriss aus den Münchner Neuesten Nachrichten vom 25. Juli 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 25. Juli 1914 Die Börsen wittern Krieg

Heute vor 100 Jahren in der Zeitung: Das Ultimatum von Österreich-Ungarn an Serbien versetzt Europa in Unruhe. Kommt ein Krieg? Die deutsche Führung heuchelt Unwissenheit, die Börsen sind alarmiert - und die SZ-Vorgängerzeitung straft sich selber Lügen. Von Oliver Das Gupta mehr...

Erster Weltkrieg Westfront deutsche Soldaten französische Kriegsgefangene 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 18. Juli 1914 Mit roten Hosen in Richtung Weltkrieg

Heute vor 100 Jahren: Das SZ-Vorgängerblatt bezweifelt die Belastbarkeit des russisch-französischen Bündnisses, berichtet von auffälliger Militärkleidung und kritisiert die Abschaffung des "Moralunterrichts" an bayerischen Schulen. Von Barbara Galaktionow mehr...

Kaiser Wilhelm II., 1906 | Emperor Wilhelm II, 1906 Erster Weltkrieg Münchner Neueste Nachrichten vom 28. Juli 1914 Hoffen auf kaiserlichen Friedensretter

Heute vor 100 Jahren in der Zeitung: Schießen die Serben? Marschieren die Österreicher? Das SZ-Vorgängerblatt berichtet von Kriegsgerüchten. Britische Medien hoffen, dass der deutsche Kaiser den Frieden rettet. Tatsächlich schwankt Wilhelm II. - doch er wird von seinem Kanzler ausgetrickst. Von Oliver Das Gupta mehr...

Englische Truppen an der Westfront | English troops at the Western Front Münchner Neueste Nachrichten vom 22. Juli 1914 Soldatenmangel in britischer Armee

Heute vor 100 Jahren: Immer weniger Briten wollen dienen, in Sankt Petersburg gehen Zehntausende auf die Straße, Serben schießen angeblich auf Österreicher. Die SZ-Vorgängerin schätzt ein Ultimatum falsch ein - das Dokument bereitet den Ersten Weltkrieg vor. Von Oliver Das Gupta mehr...

Erster Weltkrieg Raymond Poincaré, Zar Nikolaus II.Frankreich Julikrise Münchner Neueste Nachrichten vom 23. Juli 1914 Geheimes Timing mit Poincaré

Heute vor 100 Jahren lassen in der Zeitung nur Indizien erahnen, dass sich in Österreich etwas zusammenbraut. Das SZ-Vorgängerblatt berichtet vom Hin und Her beim bevorstehenden Ultimatum an Serbien, peinlichen Unruhen beim Russland-Besuch von Frankreichs Präsident Poincaré - und vom Mord an einem Chefredakteur. Von Barbara Galaktionow mehr...

Zar Nikolaus II. und Kaiser Wilhelm II. Münchner Neueste Nachrichten vom 30. Juli 1914 Alles hängt von Russland ab

Heute vor 100 Jahren in der Zeitung: Wegen der Teilmobilisierung unterstellen die Münchner Neuesten Nachrichten Russland kriegerische Absichten. Einen Hoffnungsschimmer sehen sie in Telegrammen zwischen Zar "Nicky" und Kaiser "Willy". Die Bevölkerung im Elsass ist weniger optimistisch. Von Barbara Galaktionow mehr...

Ist der Frieden noch zu retten? Ausschnitt aus den Münchner Neuesten Nachrichten vom 27. Juli 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 27. Juli 1914 London stemmt sich gegen Kriegsgeilheit

Vor 100 Jahren in der Zeitung: Der Erste Weltkrieg zeichnet sich ab, doch Großbritanniens Außenminister Grey versucht, den Frieden zu retten. Österreichische "Deserteure" werden nicht bestraft - und die SZ-Vorgängerin richtet einen Appell an "die Kapitalisten". Von Oliver Das Gupta mehr...

Titelseite der Münchner Neuesten Nachrichtem vom 29. Juli 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 29. Juli 1914 Erste Gefechte in Serbien, Run auf deutsche Banken

Heute vor 100 Jahren in der Zeitung: Der Erste Weltkrieg beginnt in Serbien - und wirkt sich sofort europaweit aus: In Berlin demonstriert die SPD gegen Krieg, in Wien explodieren die Nahrungsmittel-Preise. Und der Münchner Stadtrat fällt eine Entscheidung, die noch 2014 Bestand hat. Von Oliver Das Gupta mehr...

Arc de Triomphe de l'Étoile, 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 17. Juli 1914 Frankreich fürchtet sich

Vor 100 Jahren in der Zeitung: Ein Bericht über den Zustand der französischen Armee ruft in Paris heftige Reaktionen hervor, der ungarische Ministerpräsident deutet Kriegsbereitschaft an - und ein serbisches Revolverblatt erfindet eine völlig neue Version der Thronfolger-Ermordung. Von Barbara Galaktionow mehr...

Kaiser Wilhelm II. mit Franz Conrad von Hötzendorff, 1915 Erster Weltkrieg Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 "Deutschland und Österreich sind hauptverantwortlich"

Heute vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Der Krieg wurde in Berlin und Wien geplant, sagt Annika Mombauer. Im Interview schildert die deutsch-britische Historikerin, wer 1914 den Frieden retten wollte und kritisiert Schwächen in Christopher Clarks Bestseller "Die Schlafwandler". Von Oliver Das Gupta mehr...

Mobilmachung in Berlin, 1914 Münchner Neueste Nachrichten vom 31. Juli 1914 Spektakuläre Falschmeldung erregt Deutschland

Heute vor 100 Jahren in der Zeitung: Die Pläne der heimlichen Kriegstreiber gehen langsam auf. Ein Tag noch, dann wird Deutschland Russland den Krieg erklären. Viele ahnen das Unheil - und durch "groben Unfug" wird der Aufruhr befeuert. Von Barbara Galaktionow mehr...

Kaiser Wilhelm II., 1906 | Emperor Wilhelm II, 1906 Erster Weltkrieg Julikrise 1914 Wie Europa in den Krieg trieb

In Wien heißt es: "Serbien muß sterbien." Vor 100 Jahren sitzen in den europäischen Hauptstädten nicht gerade die fähigsten Monarchen und Politiker am Ruder. Es wird über Krieg geredet, doch keiner schätzt die Gefahren richtig ein. Ein kritischer Rückblick auf die Julikrise 1914, aus der der Erste Weltkrieg entsteht. Von Franziska Augstein mehr...

Titelseite der Münchner Neuesten Nachrichten vom 2. August 1914. Bilder Video
Münchner Neueste Nachrichten vom 2.8.1914 Mit markigen Worten in den Ersten Weltkrieg

Heute vor 100 Jahren: Lange hatte die SZ-Vorgängerzeitung sachlich über das drohende Unheil berichtet. Doch am 2. August 1914 schwört die Zeitung ihre Leser auf den Ersten Weltkrieg ein. Die teils rabiate Sprache richtet sich vor allem gegen Russland - und nimmt das Vokabular des NS-Regimes vorweg. Von Barbara Galaktionow und Oliver Das Gupta mehr...

Kaiser Franz Joseph als Jäger, 1900 Münchner Neueste Nachrichten vom 15. Juli 1914 Greiser Kaiser auf der Pirsch

Heute vor 100 Jahren: Die Spitzen in Wien und Berlin fahren in den Urlaub - und verbergen so, dass sie einen Krieg geplant haben. Das SZ-Vorgängerblatt berichtet von einem Streit um die Olympischen Spiele 1916 in Berlin, Aufrüstung in Frankreich - und renitenten Bäuerinnen im Straßenverkehr. Von Barbara Galaktionow mehr...

Junge und Gardesoldat in Berlin, 1914 | Boy and Guards soldier in Berlin, 1914 Bilder
Julikrise 1914 15 Schritte zum Ersten Weltkrieg

Ein regionaler Konflikt zwischen Österreich-Ungarn und Serbien führt vor 100 Jahren zu einem Weltkrieg, der alle Kontinente erfasst. Eine Chronologie vom Attentat in Sarajevo im Juni 1914 bis zum Kriegsbeginn sechs Wochen später. mehr...

Wilhelm von Preußen und Rupprecht von Bayern, 1917 Münchner Neueste Nachrichten vom 19. Juli 1914 Kronprinz preist demokratiefeindliche Rede

Heute vor 100 Jahren in der Zeitung: Der deutsche Thronfolger freut sich über einen Antidemokraten, in Paris wird gegen deutsche Journalisten gehetzt und Österreichs Führung verkürzt Urlaube - Teil des Plans, der zum Ersten Weltkrieg führen wird. Von Oliver Das Gupta mehr...