Wirecard:Schatzsuche in der Karibik

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Weit mehr als eine Milliarde Euro flossen über Wirecard-Konten ab und versickerten in Briefkastenfirmen, unter anderem auf der Karibikinsel Antigua.

(Foto: Robert Zehetmayer/PantherMedia)

Über die Wirecard-Bank sind riesige Summen in Steueroasen geflossen. Was dahinter steckt, ist ein Rätsel, nur so viel ist klar: Die Sache könnte Ex-Konzernchef Markus Braun aus dem Gefängnis holen.

Von Jan Diesteldorf, Christoph Giesen, Lena Kampf, Georg Mascolo, Klaus Ott, Jörg Schmitt und Nils Wischmeyer

Anfang November steht Alfred Dierlamm am Rednerpult, hinter ihm die mächtigen Sandsteinpfeiler des Berliner Museums für Kommunikation. Eine Juristentagung. Auf der Leinwand flackert eine Powerpoint-Präsentation, Stichpunkte, keine gedrechselten Sätze. Ein "Wahnsinn" sei das, wie sich das Verfahren entwickle. Der Fall Wirecard, sagt er, müsse völlig neu gedacht werden. "Ob es sich tatsächlich um einen Bilanzskandal handelt, oder doch - auch - um etwas anderes, das wird das Verfahren jetzt zeigen", ruft er. Seine Worte hallen durch den Lichthof.

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