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Portrait  Klaus Ott

Klaus Ott

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Klaus Ott, jetzt in Rente, hat von 1984 bis 2025 für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet; erst als freier Mitarbeiter, später als Redakteur vor allem im Ressort Investigative Recherche. Er hat über viele Skandale in Politik und Wirtschaft berichtet, die mit intensiven Recherchen verbunden waren. Daneben hat Ott sich zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen darum gekümmert, Schulklassen, Azubis, Unigruppen usw. zu erzählen, wie und nach welchen Standards die Süddeutsche Zeitung arbeitet – als kleiner Beitrag zur Medienbildung, die immer wichtiger wird. Wichtig war es ihm auch, seine Rechercheerfahrungen weiterzugeben; in der eigenen Redaktion ebenso wie an der Deutschen Journalistenschule und anderen Ausbildungsstätten. Seine Maxime: Recherche muss ergebnisoffen sein, hart und fair zugleich.

Neueste Artikel

  • Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Schadhafte Schwellen – wenn die Farbe aus ist, markiert die Bahn mit Kreide

    Im Prozess um das Zugunglück bei Garmisch bleibt von den schweren Vorwürfen gegen den angeklagten Fahrdienstleiter bislang wenig übrig. Vielmehr zeigt sich immer mehr, in welch verheerendem Zustand die Deutsche Bahn ist.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen
    :Deutsche Bahn knausert bei Schmerzensgeld

    Das Staatsunternehmen hat mehreren Fahrgästen, die beim Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen schwer verletzt worden waren, kaum oder gar nichts als Entschädigung gezahlt. Eines der Unfallopfer sagt bei Gericht, es finde das „extrem enttäuschend“.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Prozess um Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Ein Zeuge schrammt knapp am Gefängnis vorbei

    Vorm Landgericht München II kommen ungewöhnliche Vorgänge bei der Deutschen Bahn ans Tageslicht. Wurden Beschäftigte angeleitet, wie sie bei den Ermittlungsbehörden aussagen sollen? Eine besondere Zeugin soll Aufschluss geben.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • MeinungZeugenaussagen von Mitarbeitern der Deutschen Bahn
    :Jede Menge Erklärungsbedarf

    SZ PlusKommentar von Klaus Ott
  • Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Betriebsleiter soll Mitarbeiter als „Mörder“ beschimpft haben

    Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn schildert bei Gericht zunächst nur sehr zögerlich das Verhalten seines Vorgesetzten, eines Betriebsleiters. Eine detaillierte Aussage macht der Zeuge erst, als ihm der Vorsitzende Richter mit Gefängnis droht und kritisiert: „Das ist krass, was Sie sich hier erlauben.“

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Dauerkrise im Bahnverkehr
    :„Verlässliche Zugfahrten sind nicht mehr möglich“

    Der Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn beschwert sich bitter über das Baustellenmanagement der DB. Die bittet um Verständnis - das eigene Schienennetz sei „zu alt, zu voll und zu störanfällig“.

    Von Matthias Köpf und Klaus Ott
  • Prozess um Zugunglück bei Garmisch
    :Lokführer über Streckenzustand: „Da kann ich alle zwei Kilometer was melden“

    Im Prozess um das Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen schildert der Lokführer, wie er das Unglück erlebt hat. „Wie ein Erdbeben“, sagt er – und wirft mit seiner Aussage ein weiteres Schlaglicht auf die Zustände bei der Bahn.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Missstände bei der Bahn
    :„Da müsste doch eigentlich eine Alarmglocke läuten“

    Der Prozess zum Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen legt gravierende Sicherheitslücken offen. Es gab kein Warnsystem beim Überschreiten von Fristen für die Beseitigung von Mängeln. Ob es das heute gibt, lässt die Deutsche Bahn offen.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Dauerchaos beim Zugverkehr in Bayern
    :„Es wird jede Woche schlechter“

    Zu viele Baustellen, zu wenige Fahrkräfte, zu alte Stellwerke: Der Landtag plant angesichts vieler Verspätungen und Zugausfälle einen Generalplan für die Sanierung der Bahn. Trotzdem könnte es im nächsten Jahr noch schlimmer werden.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Prozess zum Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen
    :„Warum arbeitet man so?“: Richter wundert sich über die Zustände bei der Bahn

    Personalmangel, Geldknappheit und Druck von oben: Das Verfahren ermöglicht tiefe Einblicke, was bei der Deutschen Bahn jahrzehntelang offensichtlich falsch lief und zu dem heutigen Chaos auf den Schienen geführt hat.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Prozess um Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Angeklagte weisen juristische Schuld zurück

    Dennoch machen sich der damalige Fahrdienstleiter und ein Streckenverantwortlicher „große Vorwürfe“. Die Meldung eines Lokführers habe man nicht so verstanden, dass eine „sofortige Reaktion erforderlich“ gewesen wäre.

    Von Klaus Ott
  • ExklusivErmittlungen zum Zugunglück ausgeweitet
    :Bußgeldverfahren gegen Deutsche Bahn

    Kurz vor Beginn des Prozesses um den entgleisten Zug in Garmisch-Partenkirchen untersucht die Staatsanwaltschaft München II nun auch, ob damalige Bahn-Manager versagt haben. Anlass ist ein interner Prüfbericht der Bahn, der eklatante Missstände offenlegt.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • ExklusivZugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :GDL-Chef legt brisante Kenntnisse offen

    Kurz vor dem Prozess zum Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen macht Gewerkschaftschef Mario Reiß dem Bahn-Management schwere Vorwürfe. Wird er nun nachträglich als Zeuge geladen?

    SZ PlusVon Klaus Ott und Vivien Timmler
  • ExklusivNach Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :„Solche Führungskräfte haben bei uns keinen Platz mehr“

    Ein interner Untersuchungsbericht legt gravierende Missstände bei der Deutschen Bahn offen. Vorgesetzte übten Druck auf Mitarbeiter aus. Nun will Infrago-Chef Nagl die Kultur von Grund auf ändern – und Sicherheit wieder zur obersten Priorität machen.

    SZ PlusVon Klaus Ott und Vivien Timmler
  • ExklusivGleiss-Lutz-Report
    :Ministerium und Aufsicht bei Bahn-Sicherheit im Blindflug

    Seit sechs Wochen liegt bei der Deutschen Bahn ein 340-Seiten-Report über Sicherheitsmängel im Schienennetz vor. Doch der Bund kennt nur eine Kurzfassung – und bekam vorher von den Missständen gar nichts mit.

    SZ PlusVon Klaus Ott und Vivien Timmler
  • ExklusivMarodes Streckennetz der Bahn
    :„Katastrophe für die Fahrgäste“

    Im kommenden Jahr sind in Südbayern auf etlichen Linien besonders viele Verspätungen und Zugausfälle absehbar. Vor allem im Allgäu könnten die Fahrpläne durcheinandergeraten. Der Grund: Langsam-Fahrstellen.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Eisenbahn-Aufseher bekamen Missstände offenbar nicht mit

    Der Untersuchungsbericht, der verheerende Zustände bei der Deutschen Bahn enthüllt, bringt auch das Eisenbahn-Bundesamt in Bedrängnis. Der Kontrollbehörde entging wohl, was bei der Bahn los war – trotz frühzeitiger Kenntnis von schadhaften Betonschwellen.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Bayerische Hochschulen
    :„In Räumen, in denen es durch die Decke regnet, lernt man schlecht“

    Bayern investiert Rekordsummen in die Forschung, trotzdem haben viele Hochschulen Geldprobleme. Gebäude verfallen, Stellen werden gestrichen – und manche Studenten fürchten um ihre Gesundheit. Was ist da los?

    SZ PlusVon Thomas Balbierer und Klaus Ott