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:Kein Geld, kein Bagger, kein Plan: Wie die Deutsche Bahn versagt hatZugunglück in Garmisch-Partenkirchen Die Eisenbahner vor Ort wurden mit tonnenschweren, von „Betonkrebs“ zerfressenen Schwellen allein gelassen, es fehlte am Nötigsten. Was das bedeutet, hat die Eisenbahngesellschaft erläutert - hinter verschlossenen Türen.
Exklusiv:Bahn plant Millionenklage gegen Ex-ManagerNach Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen Die einstigen Führungskräfte sollen Hinweisen auf serienweise marode Betonschwellen nicht konsequent nachgegangen sein. Das gilt als Signal, dass die heutige Konzernspitze aufräumen will.
:Staatsanwaltschaft legt Revision gegen Urteil einZugunglück in Garmisch-Partenkirchen Den Freispruch für den Fahrdienstleiter akzeptieren die Staatsanwälte – die Opferanwälte können noch in Revision gehen. Den Freispruch für den Anlagenverantwortlichen hingegen soll der Bundesgerichtshof prüfen.
Meinung:Der Zustand der Bahn ist ein Armutszeugnis für das LandUrteil im Prozess um Zugunglück
:Freisprüche für zwei Mitarbeiter der Deutschen BahnZugunglück bei Garmisch-Partenkirchen Fünf Menschen kamen bei dem schweren Zugunglück ums Leben - marode Betonschwellen waren die Ursache. Zwei Bahnmitarbeiter standen seit Oktober vor Gericht und sind freigesprochen worden.
:Missstände bei der Bahn hören nicht aufUnglück in Garmisch-Partenkirchen In der Beschwerde eines Strecken-Verantwortlichen ist von Überlastung, Druck auf die Beschäftigten und Risiken für die Sicherheit die Rede. Die Deutsche Bahn will das ändern, sagt aber, ein „echter kultureller Wandel“ im Unternehmen sei nicht „per Knopfdruck“ zu erreichen.
:„Wiederholtes und systematisches Versagen“ bei der InstandhaltungProzess zum Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen den damaligen Verantwortlichen für die Bahnanlagen, beim mitangeklagten Fahrdienstleiter sieht sie ein „Augenblicksversagen“. Die Verteidigung beruft sich auf die entlastende Gutachter-Aussage.
Exklusiv:Heftiger Zoff bei der Deutschen Bahn in MünchenAufruhr in Betriebszentrale Was ausgerechnet ein Qualitäts-Referent vertraulich über Kollegen notiert hat, entbehrt aus Sicht des Betriebsrats „jeglichen Anstands“. Die Betriebsleitung verurteilt den Vorfall; da gebe es „nichts zu beschönigen“. Und der Referent bereut.
:Wird die Schwelle 18 einem der beiden Angeklagten zum Verhängnis?Prozess zum Garmischer Zugunglück Zwei Gutachter belasten mit ihren Aussagen den damaligen Anlagenverantwortlichen. Dieser hatte Bauarbeiten verschoben und für die Zwischenzeit keine Langsamfahrstelle angeordnet. Ein weiterer Gutachter hatte ihn allerdings entlastet.
:Schwellen-Experte entlastet die angeklagten EisenbahnerProzess um Zugunglück bei Garmisch Was ein Professor für Verkehrswegebau vor Gericht über „Betonkrebs“ aussagt, widerspricht der Anklage. Welche Folgen das hat, wird sich bald zeigen – am Montag wird das Urteil erwartet.
:Richter äußert sich verärgert über die BahnProzess um Zugunglück von Garmisch Ein Treffen einer Bahn-Anwältin mit zwei Beschäftigten des Staatsunternehmens führt zu einem ungewöhnlichen Nachspiel bei Gericht. Ein Kollege der Anwältin zeigt sich anschließend „einigermaßen irritiert“ vom Richter. Nicht die erste derartige Kritik.
:„Man braucht eine Generation“ für Sanierung der Bahn in BayernDrastische Prognose aus der CSU 30 Jahre wird es dauern, bis das marode Schienennetz saniert ist. Mindestens. Und dabei sollte bis zu einem Viertel weniger Verkehr über die Schienen rollen. Keine guten Aussichten für Bahnfahrer.
:Schadhafte Schwellen – wenn die Farbe aus ist, markiert die Bahn mit KreideZugunglück in Garmisch-Partenkirchen Im Prozess um das Zugunglück bei Garmisch bleibt von den schweren Vorwürfen gegen den angeklagten Fahrdienstleiter bislang wenig übrig. Vielmehr zeigt sich immer mehr, in welch verheerendem Zustand die Deutsche Bahn ist.
:Deutsche Bahn knausert bei SchmerzensgeldZugunglück von Garmisch-Partenkirchen Das Staatsunternehmen hat mehreren Fahrgästen, die beim Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen schwer verletzt worden waren, kaum oder gar nichts als Entschädigung gezahlt. Eines der Unfallopfer sagt bei Gericht, es finde das „extrem enttäuschend“.
:Ein Zeuge schrammt knapp am Gefängnis vorbeiProzess um Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen Vorm Landgericht München II kommen ungewöhnliche Vorgänge bei der Deutschen Bahn ans Tageslicht. Wurden Beschäftigte angeleitet, wie sie bei den Ermittlungsbehörden aussagen sollen? Eine besondere Zeugin soll Aufschluss geben.
Meinung:Jede Menge ErklärungsbedarfZeugenaussagen von Mitarbeitern der Deutschen Bahn
:Betriebsleiter soll Mitarbeiter als „Mörder“ beschimpft habenZugunglück in Garmisch-Partenkirchen Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn schildert bei Gericht zunächst nur sehr zögerlich das Verhalten seines Vorgesetzten, eines Betriebsleiters. Eine detaillierte Aussage macht der Zeuge erst, als ihm der Vorsitzende Richter mit Gefängnis droht und kritisiert: „Das ist krass, was Sie sich hier erlauben.“
