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Unternehmen - Schwerin:Anträge für Vorfinanzierung von Wirtschaftshilfen bewilligt

Corona
Harry Glawe (CDU), Landesgesundheitssminister. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern hat bislang 103 Anträge für die Vorfinanzierung von Bundeswirtschaftshilfen bewilligt. Das teilte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag in Schwerin mit. Bei dem Vorschießen handelt es sich demnach um einen Teil der sogenannten Überbrückungshilfe III. Laut Ministerium wurden bislang 445 000 Euro bewilligt, rund 358 000 Euro davon bereits ausgezahlt. Insgesamt gingen den Angaben zufolge 121 Anträge ein, die zusammen ein Volumen von mehr als einer halben Million Euro haben.

Die Vorfinanzierung ist laut Wirtschaftsministerium als Darlehen vorgesehen, bis die Mittel des Bundes geflossen sind. Das zinslose Darlehen beträgt den Angaben zufolge 45 Prozent der betrieblichen Fixkosten von Januar und Februar, also etwa Mieten, Nebenkosten und Versicherungen. Dies betreffe Unternehmen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen seit dem 16. Dezember geschlossen sind. Dazu zählen viele Geschäfte.

Maximal kann ein Unternehmen demnach 200 000 Euro vom Land erhalten. Für die Vorfinanzierung sind laut Ministerium insgesamt 20 Millionen Euro eingeplant. Die Antragsfrist endete am Sonntag. Die Landesregierung hatte die Einführung des Programms mit der zu langsamen Auszahlung des Bundes begründet.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-657709/3

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