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Börse aktuell:Fulminanter Wochenstart an der Wall Street

Dax

Zur Eröffnung des Handels am Freitag zeigt der Dax nur leichte Verluste.

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Der Dow Jones schnellt um knapp acht Prozent nach oben.

Dienstag, 7. April, 6.50 Uhr: In Erwartung einer raschen Eindämmung der Coronavirus-Epidemie sind Anleger an die Wall Street zurückgekehrt. Der Dow Jones schloss 7,7 Prozent höher auf 22 680 Punkten. Händler verwiesen auf einen Bericht, wonach der von der Pandemie besonders hart getroffenen Bundesstaat New York am Wochenende rückläufige Todeszahlen bekanntgegeben hatte. "Das ist eine große Erleichterung für den Markt", sagte Thomas Hayes, Manager beim Vermögensverwalter Great Hill. Schließlich lebe eine Vielzahl von Bankern und Fondsmanagern in der Region. "Wichtig ist außerdem, dass es in China bislang keine Zeichen für eine zweite Ansteckungswelle gibt, obwohl die dortige Wirtschaft wieder hochgefahren wird", sagte Rupert Thompson, Chef-Analyst des Vermögensverwalters Kingswood. Bislang sei allerdings noch völlig unklar, wie schnell und in welchem Ausmaß die Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert würden.

Die größten Gewinne verzeichneten die zuletzt besonders gebeutelten Papiere von Boeing mit einem Plus von 20 Prozent. Investoren griffen bei Freizeit- und Touristikwerten zu, nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende gesagt hatte, in der Virus-Krise gebe es "Licht am Ende des Tunnels". So gewannen Aktien der Hotelkette Hilton, des Casino-Betreibers Wynn und des Online-Reisebüros Expedia bis zu fast 17 Prozent.

Die Papiere von Co-Diagnostics gehörten mit einem Plus von rund 26 Prozent erneut zu den Favoriten der Wall Street. Die US-Gesundheitsbehörde gab einem Corona-Test der Medizintechnikfirma grünes Licht. Dieser sei treffgenauer und billiger als Konkurrenzprodukte, schrieb Analyst Yi Chen vom Finanzdienstleister Wainwright.

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Die Titel von Zoom mussten dagegen erneut Verluste einstecken und rutschten um vier Prozent ab. Der Anbieter von Videokonferenzen leidet unter Datenschutz-Bedenken. Einige US-Schulbezirke verbieten daher die Nutzung der Software für Online-Unterricht.

Montag, 6. April, 18.37 Uhr: Der von der Corona-Krise schwer gebeutelte Dax hat zum Wochenauftakt den Erholungskurs wieder aufgenommen. Weltweit keimten am Wochenende Hoffnungen auf eine verlangsamte Ausbreitung des Coronavirus auf, nachdem leicht sinkende Zahlen von Neuinfektionen und Todesfällen in der Europäischen Union und im US-Bundesstaat New York gemeldet wurden. Der Dax eroberte am Montag zeitweise die Marke von 10000 Punkten wieder und stand im Nachmittagshandel 4,8 Prozent höher bei 9989 Punkten.

"Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus scheinen endlich angekommen zu sein und ihre Wirkung zu entfalten", sagte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. "Die Anleger sehen einen Silberstreif an einem äußerst dunklen Börsenhimmel." Einige Analysten wie zum Beispiel der Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets warnten vor überzogenen Erwartungen. "Eine rasche Aufhebung der Beschränkungen für das öffentliche Leben sei nicht zu erwarten", hieß es.

Die großen Kursverlierer der Crash-Phase führten die Erholung an: Im Dax zählten MTU Aero Engines mit plus 6,1 Prozent zu den größten Gewinnern. Der Kurs des Triebwerkherstellers hatte sich zuvor fast gedrittelt. Auch Papiere der Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen und des Zulieferers Continental waren mit Aufschlägen von bis zu 9,7 Prozent von Schnäppchenjägern gesucht. Auch sie waren im Crash überdurchschnittlich stark abgestürzt. Investoren griffen auch bei Reisewerten, die in den vergangenen Wochen stark nach unten rutschten, beherzt zu. Im Dax zählen die Aktien der Lufthansa mit einem Plus von mehr als acht Prozent zu den größten Gewinnern.

Bei den europäischen Aktienwerten gehörte Peugeot mit einem Kursplus von zeitweise gut zwölf Prozent zu den Favoriten. Die französische Opel-Mutter sicherte sich zusätzliche Kredite im Volumen von drei Milliarden Euro. Ähnliches galt auch für Rolls-Royce. Der britische Triebwerkshersteller kann künftig zusätzlich umgerechnet 1,7 Milliarden Euro bei Banken aufnehmen. Dies und ein geplanter drastischer Sparkurs verhalfen den Titeln zu einem Kurssprung von 16,5 Prozent.

An der Wall Street legte der Dow Jones zum Handelsanfang um 4,7 Prozent auf 22 036 Punkte zu. amon, Reuters, dpa

Montag, 6. April, 18.37 Uhr: Die Verschiebung der mit großer Spannung erwarteten Krisenkonferenz zwischen dem Ölkartell Opec und Russland hat zu Wochenbeginn den Öl-Preisen zugesetzt. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich am Montag bis zum Nachmittag um 2,8 Prozent auf 33,16 Dollar je Barrel. US-Öl WTI gab um 5,4 Prozent auf 26,80 Dollar nach. "Die Unsicherheit ist nach wie vor sehr groß, ob Russland und Saudi-Arabien ihre Differenzen überbrücken können", sagte Analyst Michael Hewson von CMC Markets. Dies gelte unabhängig des von Russland gezeigten Optimismus. Am Öl-Markt gab es zuletzt heftige Schwankungen. Die Aussicht auf eine Einigung zwischen Russland und Saudi-Arabien in ihrem Ölpreiskrieg um Marktanteile hatte vergangene Woche den beiden Öl-Sorten Brent und WTI den größten Tagesgewinn ihrer Geschichte beschert. Wie es am Wochenende aus Opec-Kreisen hieß, soll die für Montag geplante Videoschalte auf Mittwoch oder Donnerstag verschoben werden, weil beide Seiten mehr Zeit in den Verhandlungen bräuchten.

Der Goldpreis zog hingegen deutlich an. Die Notierung für eine Feinunze stieg wieder deutlich über die Marke von 1600 Dollar und wurde nachmittags 1,3 Prozent höher bei 1633 Dollar gehandelt. In den vergangenen Wochen hatten mehrfach Notverkäufe von Investoren im Zuge heftiger Börsenturbulenzen den Goldpreis belastet. Gold wird an den Finanzmärkten in der Regel als Krisenwährung geschätzt. Wegen der Notverkäufe konnte das Edelmetall aber bisher nur vergleichsweise wenig von der Corona-Krise profitieren. Auch umgerechnet in Euro gewann Gold deutlich an Wert. Die Notierung stieg bis auf 1524 Euro und näherte sich dem Rekordhoch von Ende April, das bei 1561 Euro lag.

Am Devisenmarkt gab der Euro im Verhältnis zum Dollar leicht nach und notierte zuletzt bei 1,0777 Dollar. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung noch 1,0808 Dollar wert. cikr, Reuters, dpa

Montag, 6. April, 16.06 Uhr: Der Dax eroberte am Nachmittag die Marke von 10 000 Punkten. "Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus scheinen endlich angekommen zu sein und ihre Wirkung zu entfalten", sagte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. "Die Anleger sehen einen Silberstreif an einem äußerst dunklen Börsenhimmel." Einige Analysten wie zum Beispiel der Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets warnten vor überzogenen Erwartungen. "Eine rasche Aufhebung der Beschränkungen für das öffentliche Leben sei nicht zu erwarten", hieß es.

Ähnlich sah es in den USA aus. An der Wall Street legte der Dow Jones zum Handelsanfang 4,7 Prozent auf 22 036 Punkte zu.

Die großen Kursverlierer der Corona-Pandemie führten die Erholung an: Im Dax zählten MTU Aero Engines mit plus 6,1 Prozent zu den größten Gewinnern. Der Kurs des Triebwerkherstellers hatte sich zuvor fast gedrittelt. Auch Papiere der Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen und des Zulieferers Continental waren mit Aufschlägen von bis zu 9,7 Prozent gesucht. Im Dax zählen die Aktien der Lufthansa mit einem Plus von mehr als acht Prozent zu den größten Gewinnern.

Bei den europäischen Aktienwerten gehörte Peugeot mit einem Kursplus von zeitweise gut zwölf Prozent zu den Favoriten. Die französische Opel-Mutter sicherte sich zusätzliche Kredite im Volumen von drei Milliarden Euro. Ähnliches galt auch für Rolls-Royce. Der britische Triebwerkshersteller kann künftig zusätzlich umgerechnet 1,7 Milliarden Euro bei Banken aufnehmen. Dies und ein geplanter drastischer Sparkurs verhalfen den Titeln zu einem Kurssprung von 16,5 Prozent.

Montag, 6. April, 9.30 Uhr: Der Dax legt am Montag deutlich zu. Im frühen Geschäft stieg er um vier Prozent auf 9910 Punkte und war damit nicht mehr weit entfernt von der 10 000er Marke. Weltweit keimten am Wochenende Hoffnungen auf eine verlangsamte Ausbreitung des Coronavirus auf. Leicht sinkende Zahlen von Neuinfektionen und Todesfällen innerhalb der EU, vor allem in den stark betroffenen Ländern Italien und Spanien, aber auch in New York, trugen dazu bei.

Bei den Einzelwerten stand BMW im Fokus, der für das erste Quartal einen Rückgang bei den Absatzzahlen von 20,6 Prozent auswies. In China sieht der Konzern aber im März eine Trendwende, die auf eine nachhaltige Markterholung hindeute. Die BMW-Aktien legten zur um bis zu 6,8 Prozent zu.

Freitag, 3. April, 18.30 Uhr: Zum Wochenschluss haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt keine klare Richtung gefunden. Auch der drastische Job-Abbau in den USA hat die Börsen hierzulande nicht aus dem Tritt gebracht. Der Dax pendelte zwischen leichten Gewinnen und Verlusten und schloss 0,5 Prozent tiefer bei 9526 Punkten.

Die Ungewissheit vier Monate nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie zwingt immer mehr Unternehmen dazu, sich offiziell von ihren Jahreszielen zu verabschieden. Dazu gehörten nun auch der Konsumgüterkonzern Beiersdorf und der Medienkonzern RTL. Bei Beiersdorf sanken die Erlöse im ersten Quartal bereits. Eigentlich wollte der Nivea-Hersteller in diesem Jahr bei den Erlösen aus eigener Kraft um bis zu fünf Prozent wachsen. Trotzdem drehte die Aktie im Handelsverlauf ins Plus und gewann zuletzt 0,1 Prozent.

Deutlich schlechter wurde die Absage an die Jahresziele und die Dividende bei den Anlegern der RTL Group aufgenommen. Deren Anteile büßten im M-Dax 5,6 Prozent an Wert ein. Das erste Quartal habe noch weitgehend den Erwartungen entsprochen, hieß es. In den kommenden Monaten werden aber Stornierungen für Werbebuchungen und Verschiebungen von Produktionen die Ergebnisse belasten. Der Aufruf der EU-Versicherungsbehörde EIOPA zu einem Dividendenverzicht lastete auch auf den Aktien der Allianz, einer der größten Dax-Verlierer. Die Papiere des Münchner Konzerns verloren 1,4 Prozent an Wert.

Im S-Dax war die Aktie von Shop Apotheke mit plus 8,2 Prozent besonders gefragt. Schon die Monate Januar und Februar seien mit vielen Bestellungen sehr stark gewesen, hieß es am Freitag. Der Corona-Ausbruch habe dann im März einen weiteren Wachstumsschub verursacht. Das Unternehmen erwartet nun einen Jahresumsatz, der mindestens 20 Prozent über dem Vorjahr liegt.

Die Börsen an der Wall Street präsentierten sich deutlich schwächer. Der Dow Jones lag zur Handelsmitte 1,8 Prozent im Minus bei 21 024 Zählern. Fortschritte bei der Produktion des Models Y ermunterten Anleger zum Einstieg bei den Aktien des Elektroauto-Herstellers Tesla, die sich um 7,2 Prozent verteuerten. Fertigung und Auslieferung lägen vor dem Zeitplan. Außerdem erzielte die Tesla-Fabrik in Shanghai trotz Rückschlägen weiter eine Rekordproduktion. cikr, Reuters, dpa Freitag, 3. April, 09.23 Uhr: Am deutschen Aktienmarkt gibt es auch zum Wochenausklang keine Zeichen einer Stabilisierung. Der Dax gab zum Handelsstart um 0,20 Prozent auf 9551,72 Punkte nach, womit er sich immerhin noch über der Marke von 9500 Punkten halten konnte. Schon mehrfach war der Leitindex in dieser Woche im Handelsverlauf unter diese Marke gefallen. Der MDax für mittelgroße Unternehmen stagnierte bei 20 483,16 Punkten. Der EuroStoxx 50 sank um 0,62 Prozent.

"Die Börse bleibt ein Wechselbad der Gefühle", schrieb Marktexperte Milan Cutkovic von Axitrader. "Die Anleger sind hin- und hergerissen zwischen den Hoffnungen, dass die Stabilisierungsmaßnahmen der Regierungen und Notenbanken ausreichen werden und der Angst, dass sich die Pandemie weiter rasant ausbreiten wird und damit eine der schlimmsten Rezessionen der jüngsten Geschichte droht."

Vier Monate nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie sind mittlerweile weltweit mehr als eine Million Menschen mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert. Es ist weiter unklar, wann sich das öffentliche Leben zumindest schrittweise wieder normalisieren wird. Die Ungewissheit zwingt mehr und mehr Unternehmen dazu, ihre Jahresprognosen einzustampfen. dpa

Freitag, 3. April, 07.54 Uhr: Die Ölpreise sind am Freitag wieder vom zwischenzeitlichen Hoch am Vortag zurückgefallen. Nach einem Tweet des US-Präsidenten Donald Trump war am Donnerstagnachmittag die Notierung für Rohöl aus der Nordsee um etwa 25 Prozent und die für US-Rohöl um rund 20 Prozent nach oben geschossen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni stieg kurzzeitig bis auf 36,29 US-Dollar. Trump hatte Förderkürzungen und damit eine Einigung im Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland angedeutet. Nach einem Dementi der russischen Regierung und einer ausbleibenden Bestätigung aus Riad gaben die Preise schnell wieder nach. Allerdings blieb am Freitagmorgen ein Plus im Vergleich zu den durchschnittlichen Preisen der vergangenen Tage übrig.

Im frühen Handel am Freitag lag der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent bei 28,50 Dollar. Das waren 1,44 Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank um 1,52 Dollar auf 23,80 Dollar. Kurzzeitig war der WTI-Preis am Vortag bis auf 27,39 Dollar gestiegen.

Aus Sicht von Marktbeobachtern ist eine Vereinbarung zwischen Russland und Saudi-Arabien nicht einfach zu erreichen. "Ansonsten hätten sie es bereits im März getan" sagte Margaret Yang, Analystin von CMC Markets, dem Sender Bloomberg TV. Der Preissprung am Donnerstag dürfte nur eine technische Erholung sein. Für einen nachhaltigen Anstieg brauche es vielmehr eine fundamentale Änderung der Lage am Ölmarkt. Die Nachfrageschwäche im Zuge der Corona-Krise hält derweil an. Die Zahl der Infizierten war weltweit zuletzt auf über eine Million Personen angewachsen. Außer China hat bisher kein Land angekündigt die aktiven Beschränkungen seiner Bürger und der Wirtschaft zu lockern. dpa

Donnerstag, 2. April, 17.36 Uhr: Die anhaltende Entlassungswelle in den USA hat die Anleger nur vorübergehend nervös gemacht. Nach anfänglichen Verlusten notierte der Dow Jones später um rund ein Prozent höher bei 21 270 Punkten. Der Dax lag nahezu unverändert bei 9548 Zählern.

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe lag in der vergangenen Woche mit 6,6 Millionen doppelt so hoch wie der bisherige Rekordwert aus der Vorwoche. Analysten hatten mit 3,5 Millionen Erstanträgen gerechnet.

"Diese Zahlen sagen uns, dass die US-Wirtschaft eine Vollbremsung hingelegt hat", sagte Anlagestratege Gennadiy Goldberg von der Investmentbank TD Securities. Das sei ein Abschwung in Zeitraffer-Tempo.

Zulegen konnte hingegen das Öl: Angetrieben von der Hoffnung auf eine Entspannung im Ölpreis-Krieg zwischen Saudi-Arabien und Russland stieg der Preis für die Nordseesorte Brent zeitweise um 20 Prozent. Um 17.45 Uhr lag er bei 29,28 Dollar für ein Barrel - ein Plus von 18 Prozent.

Donnerstag, 2. April, 14.40 Uhr: Dax-Anleger ziehen sich angesichts einer fast doppelt so hoch wie erwartet ausgefallenen Anzahl von US-Arbeitslosenanträgen zurück. Der Leitindex rutscht um ein Prozent auf 9454 Zähler. Der Goldpreis legt weiter zu: die Feinunze verteuert sich um 1,2 Prozent auf 1609 Dollar. "Die Arbeitsmarktlage in den USA ist als katastrophal zu bezeichnen", sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Im Verlauf sei wegen der Corona-Krise mit einer Rekordarbeitslosigkeit zu rechnen.

Donnerstag, 2. April, 13.12 Uhr: Der Dax lag gegen Mittag bei 9593 Punkten und damit ein halbes Prozent im Plus. Zu den größten Gewinnern zählten die Titel der Deutschen Bank, die knapp sechs Prozent hinzugewannen. Am Rohstoffmarkt schnellte vor allem der Preis für Öl nach oben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet mit 27,39 Dollar nur fast elf Prozent mehr als am Vortag.

Donnerstag, 2. April, 09.20 Uhr: Am deutschen Aktienmarkt haben sich die Kurse am Donnerstag nach den Verlusten am Vortag wieder ins Plus gekämpft. Der Dax legte kurz nach Handelsbeginn um 0,6 Prozent auf 9599 Punkte zu. "Die Aussicht auf eine Beruhigung am derzeit kaum kalkulierbaren Rohölmarkt und eine Beruhigung bei der Corona-Virus-Pandemie in Deutschland lässt die Marktteilnehmer etwas zuversichtlicher werden", schrieb Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirekt-Bank. Die Wall Street hatte am Mittwoch um mehr als vier Prozent tiefer geschlossen.

© SZ.de/hgn/vd/mxh
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