Geburten wären damit wohl einfacher. Doch lange dachte man, dass dann der aufrechte Gang zu viel Energie kosten würde. Wiener Forschende wollen diese Annahme widerlegt haben.
HPV
:Nur dreimal im Leben zur Früherkennung?
Forschende haben berechnet, dass es reichen würde, wenn Frauen nur alle 15 bis 25 Jahre zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge gehen. Voraussetzung: Sie sind gegen HPV geimpft. Könnte man sich die meisten Untersuchungen also bald sparen?
Anti-Baby-Pille
:Bloß keine Hormone!
Immer mehr junge Frauen wollen auf hormonelle Verhütungsmittel verzichten, vor allem wegen der Nebenwirkungen auf die Psyche. Ist die Skepsis berechtigt?
Klinikum Erding
:Hilfe für Frauen mit Genitalverstümmelung
Durch die Migration steigt die Zahl der von Beschneidung betroffenen Mädchen und Frauen in Deutschland. Birgit Plattner, Chefärztin am Klinikum Erding, kämpft gegen das Unwissen über das grausame Ritual.
Roman
:Sie muss Gott spielen
Schwangerschaftsabbrüche sind noch immer ein sicheres Trigger-Thema. Antonia Baum erzählt in „Achte Woche“ trotzdem ohne Kitsch und Ideologie von einer Frau und ihrer Entscheidung.
Schwangerschaft
:Wie lang ist zu lang?
Wenn ein Baby nicht kommen will, empfehlen Ärzte oft eine Einleitung, um Risiken zu verringern. Doch viele Frauen haben Vorbehalte. Was ist das Beste für Mutter und Kind?
Prozess in Nordrhein-Westfalen
:Chefarzt unterliegt mit Klage gegen Abtreibungsverbot
Der Gynäkologe war vor Gericht gezogen, weil in einer Klinik mit katholischem Träger keine medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbrüche mehr erlaubt sind.
SZ JetztGesundheit
:Wenn die Menopause mit 25 beginnt
Carina will Kinder, später einmal, mit 30 vielleicht. Doch dann spielt ihr Körper verrückt. Und die Diagnose ändert alles.
Vorsorge
:Die blinde Frau, die Brustkrebs ertastet
Elvira Häußler kann mit ihren Fingern fünf Millimeter große Veränderungen im Gewebe erkennen. Über eine Frau, die ihre Behinderung zu einer Begabung gemacht hat.
Mutterschutz nach stillen Geburten
:„Man ist nicht krank, man ist Mutter geworden“
Als Anna Steinleitner in der 21. Schwangerschaftswoche zum Ultraschall geht, ist da kein Herzschlag. Ihr Sohn Samuel kommt tot zur Welt – und sie muss um eine Krankschreibung betteln. Nach einem neuen Gesetz haben Frauen wie sie bald Anspruch auf Mutterschutz.
Reproduktionsmedizin
:Müsste das nicht eigentlich viel besser gehen?
Seit bald einem halben Jahrhundert gibt es künstliche Befruchtungen. Doch noch immer bleiben viele Versuche erfolglos. Was die Entwicklung bremst – und wie die Zukunft aussehen könnte.
Gynäkologie
:„Schwangerschaften und vaginale Geburten sind der entscheidende Faktor“
Wie hängen guter Sex und ein fitter Beckenboden zusammen? Und warum sollte man früh damit anfangen zu lernen, wo die Harnblase sitzt? Fragen an die Urogynäkologin Ursula Peschers.
Krebsdiagnose im jungen Alter
:„Habe ich durch die Therapie etwas zerstört?“
Wenn junge Menschen an Krebs erkranken, müssen sie sich neben vielen Ängsten und Sorgen noch mit einer Frage auseinandersetzen: Will und kann ich danach noch Kinder bekommen? Was die Medizin mittlerweile kann - und wozu Experten raten.
Medizin
:„Wir brauchen keine Männer mehr, die den Frauen ihren Körper erklären“
Mandy Mangler ist Chefärztin, Professorin, sie hat fünf Kinder – und will nicht weniger, als die Frauenheilkunde revolutionieren. Wie kommt man so weit nach oben, wenn man so unangepasst ist?
Zyklusverlust
:Ein Hilfeschrei des weiblichen Körpers
Bleibt die Periode über längere Zeit aus, kann das viele Gründe haben – nicht immer steckt eine Krankheit dahinter. Wie es dazu kommt und was helfen kann.
SZ JetztEndometriose
:"Kollabieren ist auf keinen Fall jemals normal"
Wenn Elena ihre Tage hat, schafft sie es oft kaum aus dem Bett. Könnte Endometriose sein - aber sicher weiß sie es nicht. Wie ihr geht es vielen Frauen. Die wenigen spezialisierten Anlaufstellen sind überlastet, Betroffene mit ihren Schmerzen alleine.
Gesundheitspolitik
:Ministerin Gerlach fordert neue Untersuchung für Mädchen bei Frauenärzten
Bei den U-Untersuchungen werden Kinder und Jugendliche regelmäßig von Ärzten untersucht. Bayerns Gesundheitsministerin möchte sie für Mädchen von zwölf Jahren an um einen ersten Besuch bei Frauenärzten ergänzen.
Schwangerschaft und Geburt
:"Es überwiegt mal die Hoffnung, mal die Sorge"
Astrid Draxler hat viele Eltern in München durch Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit begleitet. Nach 16 Jahren hört sie als Leiterin der Beratungsstelle für natürliche Geburt und Elternsein auf. Was hat sich in der Zeit verändert?
Medizin
:Die größte Erfolgsgeschichte der Krebsvorsorge
Vor hundert Jahren entwickelte das Ehepaar Papanicolaou den Pap-Test. Seitdem hat der Gebärmutterhals-Abstrich
Millionen Frauen das Leben gerettet. Macht eine Impfung ihn nun überflüssig?
SZ MagazinGeburt
:Der Anfang vom Anfang
Die Geburt ist das Natürlichste und Alltäglichste der Welt – aber was geschieht dabei genau? Rekonstruktion eines Wunders.
SZ JetztMutter-Kolumne
:Darf es für Sie vielleicht noch ein 3D-Ultraschall sein?
Schwangere geben oft Geld für Untersuchungen aus, die sie gar nicht brauchen. Unserer Autorin hat etwas anderes viel mehr gegen Ängste ums Kind geholfen.
SZ JetztMutter werden
:Das große Kotzen
Als ihr das erste Mal übel wurde, freute sich unsere Autorin noch. Offiziell schwanger! Doch dann konnte sie zwölf Wochen lang kaum etwas bei sich behalten. Über Schwangerschaftsübelkeit und andere Mythen.
Tabuthema Wechseljahre
:"Frauen fühlen sich von ihrem Körper im Stich gelassen"
Viele Frauen leiden in den Wechseljahren, bekommen aber kaum Hilfe. Ein Gespräch mit Gynäkologin Claudia Sievers über die "Big Five" der Menopause, vernebeltes Denken - und wie man gut durch diese Zeit kommt.
Medizin
:Am Boden zerstört
Schwach, überdehnt, zerrissen: Nach einer Schwangerschaft leiden viele Frauen an Beckenbodenproblemen. Inzwischen können zahlreiche Therapien helfen.
Endometriose
:Regelschmerzen? Muss man halt durch
Endometriose ist eine Krankheit, die Lebensfreude raubt, Schwangerschaften verhindern und arbeitsunfähig machen kann. Außerdem ist sie eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen – und immer noch ziemlich unbekannt. Warum?
Gesundheit
:Sie behandelt genitalverstümmelte Frauen - und soll dafür zahlen
Gynäkologin Eiman Tahir ist Expertin für das Leiden. Doch weil die Therapie im Gesundheitssystem nicht vorgesehen ist, fordern die Krankenkassen 130 000 Euro von ihr zurück. Wie eine Petition dagegen ankämpft.
Menopause
:Große Krise oder große Freiheit?
Jahrzehntelang wurden Frauen in den Wechseljahren stigmatisiert, die Körper hormonell in Schach gehalten. Seit Neuestem feiern mittelalte Frauen die Menopause als Befreiung. Unsere Autorin sagt: Es ist komplexer - aber gar nicht so kompliziert.
Medizin
:Wie häufig sollte man zum Screening auf Gebärmutterhalskrebs?
In Deutschland wird häufiger nach Gebärmutterhalskrebs gesucht als in anderen Ländern. Neue Empfehlungen sehen nun vor, dass auch Frauen hierzulande sich seltener untersuchen lassen.
Geburt
:Wehen im Wasser
Einem neuen Überblicksartikel zufolge kann es Vorteile haben, wenn Frauen während der Geburt in die Badewanne steigen.
Medizin
:"Es sind so viele Frauen, denen es nicht gut geht"
Es stehe deutschlandweit schlecht um die Versorgung von Endometriose-Patientinnen, sagt Sylvia Mechsner vom Endometriosezentrum der Berliner Charité. Warum ist das so?
05:28
Gesundheitskolumne
:Wie die Impfung den Zyklus beeinflussen kann
Die Corona-Impfung scheint den weiblichen Zyklus zu verlängern. Warum das nicht problematisch ist - und was hinter dem Irrglauben steckt, die Impfung könne unfruchtbar machen.
Cytotec
:In Verruf geraten
Nach Berichten über Wehenstürme soll das Medikament Cytotec aus Kliniken und Praxen verschwinden. Doch Ärzte warnen: Das könnte für viele Frauen gravierende Folgen haben.
Abtreibung
:"Gäbe es den Nobelpreis für Grausamkeit, dann bekäme ihn der polnische Staat"
Immer mehr Polinnen lassen in Deutschland Schwangerschaften abbrechen, weil das in ihrer Heimat praktisch verboten ist. Von Frauen, die Hilfe brauchen - und einem Arzt, der helfen will.
Gynäkologe Wilhelm Horkel gestorben
:Ein Geburtshelfer, der seiner Zeit voraus war
Wegen ihm kamen Schwangere aus dem ganzen Münchner Umland: Wilhelm Horkel entband 13000 Kinder - stilecht in einer Villa am Starnberger See. Ein Nachruf.
Geburtsmedizin
:Warum Cytotec vom Markt verschwindet
Das zur Einleitung von Wehen verwendete umstrittene Medikament wird nicht mehr importiert. Viele Geburtsmediziner sind alles andere als begeistert.
Medizin
:Was bei Endometriose hilft
Krämpfe im Unterleib, Depressionen, Kraftlosigkeit: Endometriose kann betroffenen Frauen das Leben zur Hölle machen. Was bei der Krankheit genau passiert, wie man therapieren kann - und warum Eile geboten ist.
Medizin
:Neue Leitlinie zur Geburtseinleitung veröffentlicht
Gynäkologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dokumentieren, wann und wie genau Kinder zur Welt gebracht werden sollen.
Gynäkologie in München
:Immer weniger Ärzte nehmen Schwangerschaftsabbrüche vor
Mehr als 63 Prozent aller registrierten Abbrüche in Bayern finden in München statt. Noch herrscht zwar kein Mangel, doch die Möglichkeiten der Stadt, einem Engpass entgegenzuwirken, sind begrenzt.
Krebsforschung
:"Brustkrebs ist heute etwa zu 80 Prozent heilbar"
Die renommierte Medizinerin Nadia Harbeck leitet die Frauenklinik an der Münchner Maistraße - als erste Frau. Über Spitzenforschung, ihre vier Kinder und wie sie Patientinnen mit Brustkrebs Mut macht.
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:Weibliche Körperflüssigkeiten sind nicht eklig, sondern gesund
Frauen sollten die eigenen Körperflüssigkeiten besser kennenlernen. Denn die sollte man schätzen statt sich dafür zu schämen.
SZ JetztGesundheit
:Es braucht mehr als das nächste Pillenrezept
Fragen zur Ursache von Zyklus-Beschwerden und Verhütungs-Alternativen werden beim Gynäkologen oft nicht ernstgenommen. Dabei geht es um die weibliche Selbstbestimmung.
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:Wenn der Besuch beim Gynäkologen Angst macht
Weil sie eine schlechte Behandlung befürchten, lassen sich viele queere Menschen nicht untersuchen. Zwei Aktivistinnen haben daher eine Plattform gegründet.
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:Was ich gerne vor der Geburt gewusst hätte
Zu viel Planung kann zu Enttäuschungen führen, ein Kaiserschnitt bewahrt nicht vor Inkontinenz und es heißt nicht umsonst Wochenbett: Acht hilfreiche Einsichten von einem Gynäkologen, einer Hebamme und unserer Autorin.
Ehemaliger Frauenarzt Heino Pause
:"Eine positive Einstellung wirkt sich positiv aus"
Der frühere Frauenarzt Heino Pause erklärt, wie sich die Geburtshilfe verändert hat, warum gerade Krebspatienten viel mehr brauchen als die reine medizinische Versorgung - und wie der Verein "Maria und Christoph" dabei hilft.
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:"Der Arzt warf sich auf meinen Bauch"
Gewalt bei der Geburt ist erst seit Kurzem ein Thema - dabei hat es sie schon immer gegeben. Eine Betroffene erzählt.
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:Was, wenn Endometriose äußerlich sichtbar wäre?
Die äußerst schmerzhafte gynäkologische Erkrankung ist weit verbreitet, Betroffene fühlen sich oft allerdings nicht ernstgenommen. Eine britische Künstlerin will das ändern.
SZ JetztKinderkriegen-Kolumne
:"Ständig schwebt über uns die Option der Trennung"
Sina ist 39 und möchte möglichst bald schwanger werden. Ihr Freund ist 25 und möchte noch lange nicht Vater werden. Das belastet die Beziehung der beiden massiv.
Menstruationstasse
:Blutfänger
Millionen Frauen sind auf der Suche nach Alternativen zu Tampons und Binden. Jede zehnte Frau benutzt bereits die Menstruationstasse. Wozu rät die Wissenschaft?
SZ JetztFragen von Männern an Frauen
:"Er fragte mich, ob ich meine Periode verschieben könne"
Auf Twitter sammeln Frauen die absurdesten Sätze über Menstruation, Schwangerschaft und Sex, die sie sich von Männern anhören mussten.
SZ JetztUntenrum-Kolumne
:Es gibt ihn, den guten Frauenarzt
Für viele Frauen ist der Besuch beim Gynäkologen ein besonders unangenehmes, aber notwendiges Übel. Dabei sollte die Untersuchung weder schmerzhaft noch schambehaftet sein.