Ecowas

Schlagzeilen

  1. Nigers Ex-Präsident Mohamed Bazoum
    :Der Putschgefangene

  2. Nach Putsch in Niger
    :EU überdenkt Afrika-Politik

  3. Afrika
    :Abrücken vom Patron Frankreich

  4. Reaktion auf Militärputsch
    :Afrikanische Union suspendiert Niger

  5. Neue Vermittlungsversuche
    :Nigers Machthaber will Übergangsregierung für bis zu drei Jahre

  6. Putsch in Niger
    :Junta will Ex-Präsidenten Bazoum wegen Hochverrats anklagen

  7. Westafrika
    :Ein Präsident als Geisel

  8. SZ PlusMeinungAfrika
    :Wer hat Angst vor Ecowas?

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Weitere Artikel

Nigers Ex-Präsident Mohamed Bazoum
:Der Putschgefangene

Mehr als sieben Monate nach ihrer Machtübernahme hält die Militärjunta in Niger den gestürzten Präsidenten noch immer als Geisel. Dabei sitzt sie längst fest im Sattel, selbst die Sanktionen der Nachbarn ist sie los. Worauf warten die neuen Herrscher?

Von Paul Munzinger

Jahresrückblick
:Der eine Putsch zu viel? Von wegen

In Niger und Gabun stürzt das Militär gewählte Regierungen, so wie zuvor in Mali, Burkina Faso oder Guinea. Und viele Menschen dort jubeln. Wollen sie keine Demokratie? Doch. Aber nicht die, die sie bekommen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Nach Putsch in Niger
:EU überdenkt Afrika-Politik

Die Außenminister bereiten Sanktionen gegen die Militärjunta in Niger vor, suchen aber auch nach einer neuen Strategie in der Sahelzone.

Von Paul-Anton Krüger

Afrika
:Abrücken vom Patron Frankreich

Die neuen Machthaber in Niger wollen sich rabiat vom traditionellen Einfluss der Franzosen befreien. Aber auch in anderen Ländern Afrikas verschieben sich die Machtverhältnisse zulasten von Paris.

Von Oliver Meiler

Reaktion auf Militärputsch
:Afrikanische Union suspendiert Niger

Bis zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung ist das Land aus der Staatengemeinschaft ausgeschlossen. Ecowas lehnt Nigers Vorschlag einer dreijährigen Übergangsfrist bis zur Rückkehr zur Demokratie ab.

Neue Vermittlungsversuche
:Nigers Machthaber will Übergangsregierung für bis zu drei Jahre

Das verkündete General Tiani nach einem ersten Treffen mit der westafrikanischen Staatengemeinschaft am Samstag. Gleichwohl versichern beide Seiten, ihre Truppen seien kampfbereit.

Putsch in Niger
:Junta will Ex-Präsidenten Bazoum wegen Hochverrats anklagen

Die Putschisten sehen genug Beweise für eine strafrechtliche Verfolgung. Bazoum wird seit dem Putsch im Keller des Präsidentenpalasts festgehalten.

Westafrika
:Ein Präsident als Geisel

Kein Licht, kein Strom, kein sauberes Wasser: Nigers gestürzter Staatschef Mohamed Bazoum wird von der Junta unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten. Politisch ist er kaum noch zu retten.

Von Paul Munzinger

MeinungAfrika
:Wer hat Angst vor Ecowas?

Die Staatengemeinschaft will den Putsch im Mitgliedsland Niger nicht hinnehmen. Nur: Die Union hat sich verzockt und jetzt nichts mehr, womit sie der Junta drohen kann.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

Westafrika
:Ecowas-Staaten stellen Eingreiftruppe für Einsatz in Niger zusammen

Die Gruppe solle "sofort" aufgestellt werden, heißt es von der westafrikanischen Staatengemeinschaft. Die Länder betonen jedoch, ein militärisches Eingreifen der Nachbarn nach dem Putsch solle das letzte Mittel bleiben.

Westafrika
:Was für eine Intervention in Niger spricht - und was dagegen

Ihr Ultimatum an die Junta in Niamey zeigte keine Wirkung, nun droht die westafrikanische Staatengruppe Ecowas mit einer Eingreiftruppe. Ein Krieg ist möglich - aber ist er auch wahrscheinlich?

SZ PlusVon Paul Munzinger

Militärputsch
:US-Diplomatin trifft in Niger Mitglieder der Militärjunta

Die Gespräche seien "sehr offen und bisweilen ziemlich schwierig" gelaufen, berichtet Victoria Nuland amerikanischen Medien. Unterdessen setzen die Putschisten einen Ökonomen als neuen Premierminister ein.

Niger
:War das Ultimatum nur ein Bluff?

Eine Woche gaben westafrikanische Staaten den Putschisten in Niger Zeit, den gewählten Präsidenten wieder einzusetzen. Es geschah: nichts. Doch eine Intervention ist weiterhin möglich.

Von Paul Munzinger

Aktuelles Lexikon
:Ecowas

Westafrikanischer Staatenbund, der jetzt ein Ultimatum an Niger verstreichen ließ.

Von Paul Munzinger

Nach Militärputsch
:Westafrikanische Länder beraten über Militäreinsatz in Niger

Die Ecowas-Gruppe hatte den Putschisten eine Woche Frist gesetzt - dann müsse Nigers Präsident wieder im Amt sein. Nach Ablauf des Ultimatums wollen die Staaten am Donnerstag über das weitere Vorgehen beraten. Es droht eine militärische Intervention.

Niger
:Demonstration gegen Ecowas

In Nigers Hauptstadt Niamey demonstrieren hunderte Anhänger der Putschisten gegen die vom Wirtschaftsbund Ecowas verhängten Sanktionen.

Niger
:Ultimatum an die Putschisten

Westafrikanische Ecowas-Länder verhängen Sanktionen gegen das selbsternannte Militärregime. Die EU stoppt Hilfen und Kooperationen.

Westafrika
:Mali wird isoliert

Die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas verhängt harte Sanktionen gegen das Militärregime in Bamako, weil es erst in einigen Jahren demokratische Wahlen veranstalten will.

Von Bernd Dörries

Kampf gegen Islamisten
:Ecowas benötigt 375 Millionen Euro für Mali-Einsatz

Die internationale Unterstützung läuft nur schleppend an. Doch schon jetzt wird klar, dass der Einsatz in Mali für die westafrikanischen Staaten teuer werden könnte. Die Staatengemeinschaft Ecowas geht von Kosten von bis zu 375 Millionen Euro aus. Und fordert die internationale Gemeinschaft zur Hilfe auf.

Krisenland Mali
:ECOWAS-Staaten einigen sich auf 3300 Mann starke Eingreiftruppe

Gegen Fanatismus und Terrorismus: Die Westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS will eine 3300 Mann starke Eingreiftruppe in das Krisenland Mali entsenden, wo radikale Islamisten Teile des Landes übernommen und die Scharia ausgerufen haben. Deutschland und Frankreich unterstützen den Einsatz.

Westafrika
:Malis Krise weitet sich aus

Mali ist ein von Rebellengruppen gespaltetes Land. Im Norden rufen Tuareg und Islamisten einen eigenen Staat aus, im Süden putscht die Armee. Nun droht sich die humanitäre Katastrophe auf die Nachbarländer auszuweiten.

Mirjam Moll

Putsch in Westafrika
:Ecowas warnt Militärjunten in Mali und Guinea-Bissau

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas verurteilt die Gewalt in Mali und Guinea-Bissau und warnt die herrschenden Militärjunten ihre Beschlüsse weiter zu missachten.

Chaos in der Sahelzone
:Afrikas Afghanistan

Nach der Rebellion der Tuareg in Mali befürchten westliche Geheimdienste, dass die Sahelzone im Chaos versinkt. Für den gestürzten libyschen Diktator Gaddafi war ein großer Sahara-Staat einst ein Traum - einige Tausend Veteranen könnten ihn nun verwirklichen. Ein unabhängiger Tuareg-Staat wäre einer der schwersten Kollateralschäden des Libyen-Krieges.

Rudolph Chimelli

Aufstand in Mali
:Militärjunta stimmt Machtübergabe zu

Einigung im Süden Malis: Die Putschisten in Mali wollen die Macht an eine Zivilregierung übergeben, im Gegenzug sollen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen gegen das Land beendet werden. Nach den Verhandlungen der Militärs mit der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas steht auch der Kandidat für das Amt des Übergangspräsidenten fest.

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