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Volleyball - Innsbruck:Alpenvolleys Haching ziehen sich aus der Bundesliga zurück

Bayern
Jerome Clere (l-r), Florian Georg, Trainer Stefan Chrtiansky, Niklas Kronthaler und Saso Stalekar. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Eltmann (dpa) - Die Alpenvolleys Haching beenden ihr ambitioniertes Volleyball-Projekt nach der dritten Saison. Nach dem TV Rottenburg und den Volleys Eltmann verliert die Männer-Bundesliga damit ihr drittes Team. Bei den Alpenvolleys entschieden sich die Verantwortlichen, keine Lizenz für die Saison 2020/21 zu beantragen.

"Die Corona Krise ist nicht der einzige Grund für das Ende, hat jedoch schlussendlich trotzdem den Ausschlag gegeben. Mit unseren dritten Plätzen waren wir sportlich höchst erfolgreich, auch wenn wir in dieser Saison noch mehr wollten", sagte Manager Hannes Kronthaler laut Mitteilung vom Mittwoch.

Das 2017 von Kronthaler initiierte Volleyball-Projekt mit den Standorten in Innsbruck und Unterhaching war ursprünglich erstmal nur für drei Jahre angelegt. Zuletzt erreichte das Team zweimal das Playoff-Halbfinale.

"Seit Beginn der Alpenvolleys war es das Ziel, unser Budget um 30 Prozent auf zwei Millionen Euro zu steigen. Dies ist uns nicht gelungen und aufgrund der Corona-Krise ist es unwahrscheinlich, dass wir unser bisheriges Budget halten können. Unter diesen Rahmenbedingungen ist das Risiko zu groß und das kann ich als verantwortungsvoller Unternehmer nicht eingehen", sagte Kronthaler.

Der TSV Unterhaching, Stammverein und Lizenznehmer der Alpenvolleys, verzichtet laut Mitteilung auf die Möglichkeit, ohne den Partner aus Österreich eine Mannschaft für die 1. Bundesliga zu melden.

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