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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Große Koalition einigt sich auf Fahrplan zur Lösung strittiger Themen. Seit Monaten streitet sich die Regierung in Sachen Flüchtlingspolitik. Bei ihrem Spitzentreffen ringen CDU, CSU und SPD um Einigkeit und klammern deshalb diese Debatte aus. Übereinstimmungen gebe es etwa bei der Erbschaftssteuer oder der Rentenangleichung. Warum eine funktionierende Koalition mit der CSU derzeit nicht möglich ist, kommentiert Heribert Prantl.

EXKLUSIV "Die große Koalition ist zu einem Problem für Deutschland geworden". Das sagt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch mit derSZ. Ramelow warnt vor den negativen Auswirkungen des Streits in der Regierung. Dieser schüre Frust und spiele der AfD in die Hände. Mehr dazu. Warum die Bundesregierung auf dem besten Weg zur Selbstzerstörung ist, kommentiert Stefan Braun.

Zwei Tote bei Schiffsunglück nahe Erlangen. Ein Hotelschiff ist auf dem Main-Donau-Kanal mit einer Brücke zusammengestoßen, weil das Steuerhaus nicht rechtzeitg abgesenkt wurde. Bei dem Unfall sind zwei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen, die 180 Passagiere blieben unversehrt. Die Einzelheiten und Bilder

Angelique Kerber gewinnt die US Open in New York. In drei Sätzen bezwang sie ihre Konkurrentin Karolina Pliskova aus Tschechien. Matthias Schmid über die Nummer eins der Weltrangliste, die mehr als ein One-Hit-Wonder ist. Die Reaktionen undBilder vom Finale

Samsung warnt vor Einschalten des Galaxy Note 7. Das Unternehmen hat die Käufer des Smartphones aufgerufen, das Handy wegen Brandgefahr nicht mehr zu benutzen. Auch mehrere Fluggesellschaften haben reagiert und ihren Passagieren verboten, das Telefon mit an Bord ihrer Maschinen zu nehmen. Zu den Details

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Das Hackerzelt zeigt das moderne Gesicht Münchens. Eine Frau im Niqab und Surfer am Eisbach: Das neu gestaltete Wiesnzelt ist ein leicht geschöntes Spiegelbild der Straßen und Plätze der Stadt. Stilkritik von Gottfried Knapp

Rettet die Vielfalt unseres Essens! Die Auswahl an Lebensmitteln schien nie größer, aber der Schein trügt. Der Verlust von Pflanzenarten ist dramatisch - jetzt gilt es zu retten, was zu retten ist. Von Silvia Liebrich

"Es gibt eine Verinselung der Lebenswelten". Gefühlt wird alles immer ungleicher - mehr Umverteilung wollen die Menschen trotzdem nicht. Der Soziologe Patrick Sachweh weiß, warum. Interview von Valentin Dornis

SZ-Leser diskutieren

Wie hat sich Ihr Blick auf 9/11 verändert? Fredl schreibt, dass den Blick auf diesen Tag eigentlich doch nichts verändern könne. "Nur das, was danach geschehen ist, bedarf einer gründlichen Betrachtung." Münchnerkindl resümiert: "Krieg ist der Terror der Reichen, Terror der Krieg der Armen." Trotz Demokratisierung und Vereinter Nationen habe es die Menschheit nicht geschafft, "einer Polarisierung der Welt entgegenzuwirken." Zufällig korreliere das auch mit der geopolitischen Entwicklung, die sich auf wenige Machtzentren konzentriere. Für Braman war 9/11 der Beginn des Staatsterrors gegen Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen. Diese Entwicklung nutze aber hauptsächlich der Waffenindustrie, so der Leser. Diskutieren Sie mit uns.