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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Was von der Leyens Wahl für Berlin bedeutet

"AKK" rückt für die neue EU-Kommissionspräsidentin ins Verteidigungsministerium nach. Ein Zeichen dafür, dass es die Groko wohl bald nicht mehr gibt.

Ursula von der Leyen wird Präsidentin der Europäischen Kommission. Sie hat am Dienstag eine ganz knappe Mehrheit im Europäischen Parlament geholt. So knapp, dass sogar Brüsselkorrespondentin Karoline Meta Beisel überrascht war, denn die Bewerbungsrede der deutschen Kandidatin wurde parteiübergreifend gut aufgenommen. Wie viel sie von ihren vielen Vorschlägen umsetzen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Die Wahl von der Leyens hat auch Konsequenzen in der Berliner Politik nach sich gezogen. Ausgerechnet Annegret Kramp-Karrenbauer ist jetzt neue Verteidigungsministerin. Und das, obwohl die CDU-Vorsitzende davor gar nicht ins Kabinett wollte. SZ-Innenpolitikchefin Ferdos Forudastan sieht darin einen riskanten Schachzug, um einen parteiinternen Konkurrenten auszubremsen.

Weitere Themen: Impfpflicht in Schulen, Bundeswehr darf Rechtsextremen entlassen.

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