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Leute: Neue Bewohnerin im Weißen Haus: Willow, the First Cat

Neue Bewohnerin im Weißen Haus: Willow, the First Cat

(Foto: Erin Scott/AP)

Jill und Joe Biden haben sich eine Katze angeschafft, Kanye West erhält eine Lektion vom australischen Premier, und James Blunt droht mit neuen Songs.

Jill und Joe Biden, 70 und 79, US-Präsidentenpaar, haben die First Family erweitert: um eine Katze namens Willow. Jill Biden veröffentlichte auf Twitter Fotos der neuen Mitbewohnerin mit grauem Fell und grünen Augen. Willow sei zwei Jahre alt und komme von einem Bauernhof im Bundesstaat Pennsylvania, teilte das Büro der First Lady mit. Sie sei nach Jill Bidens Heimatstadt Willow Grove in Pennsylvania benannt. Die Katze sei 2020 während eines Wahlkampfauftritts auf die Bühne gesprungen und habe ihre Rede unterbrochen. Als der Besitzer des Bauernhofes die Verbindung zwischen den beiden gesehen habe, sei ihm klar gewesen, dass die Katze zu Jill Biden gehöre. Willow lebe sich nun im Weißen Haus ein, "mit ihrem Lieblingsspielzeug, Leckerlis und viel Platz zum Rumschnuppern und Entdecken". Die Bidens haben bereits zwei Schäferhunde, Commander und Major. Major lebt aber wegen eines "Beißvorfalls" hauptsächlich im Haus der Bidens in Wilmington. Die letzte Katze, die im Weißen Haus lebte, war die schwarze India, sie gehörte Laura und George W. Bush.

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(Foto: Markus Scholz/dpa)

James Blunt, 47, britischer Popschnulzen-Sänger, hat mit dem Gegenteil eines Boykotts gedroht. Wenn Spotify nicht umgehend den umstrittenen Corona-Podcast des US-Komikers Joe Rogan entferne, "werde ich neue Musik auf der Plattform veröffentlichen", schrieb er auf Twitter. Zuvor hatte der kanadische Sänger Neil Young aus Protest gegen Corona-Falschinformationen in dem Podcast all seine Songs von dem Streamingportal entfernt, die kanadische Musikerin Joni Mitchell hatte sich dem Boykott angeschlossen. Blunt kokettiert immer wieder mit einer angeblich abschreckenden Wirkung seiner Musik. So hatte er im November "hochheilig" geschworen: "Falls mein neues Album auf Nummer eins landet, werde ich nie wieder einen Song schreiben, aufnehmen oder singen, solange ich lebe."

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(Foto: Laci Perenyi/imago images)

Max Kruse, 33, Fußballprofi, ist kein Fußballfachmann. In der ProSieben-Sendung "Schlag den Star" offenbarte der Offensivspieler von Union Berlin mangelndes Fachwissen. Weder wusste er, wer den deutschen Siegtreffer im WM-Finale 1974 erzielte (Gerd Müller), noch wusste er über das Hand-Gottes-Tor von Diego Maradona bei der WM 1986 Bescheid. Als nach dem deutschen Doppel-Torschützen im EM-Finale 1996 gefragt wurde, drückte Kruse zwar am schnellsten den Buzzer, aber dann fiel ihm nur "Oliver" ein, aber kein Nachname. Trotz seiner Niederlage in der Rubrik "Tore" ging Kruse gegen den Fernsehmoderator Steven Gätjen als Gesamtsieger aus dem Studio.

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(Foto: Marius Becker/dpa)

Mariele Millowitsch, 66, Schauspielerin, will in der Corona-Pandemie nicht mehr mit Ungeimpften arbeiten. Bei Dreharbeiten im vergangenen Jahr sei eine ungeimpfte, infizierte Kollegin am Set gewesen und habe über Tage wegen der Quarantäne alles lahmgelegt, sagte Millowitsch der Deutschen Presse-Agentur. "Hinterher hat sie nur gesagt, sie habe ja niemanden angesteckt. Das Ausmaß hat sie gar nicht gesehen." Dafür habe sie kein Verständnis. "Für mich ist klar, ich möchte nicht mehr mit jemandem arbeiten, der nicht geimpft ist."

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(Foto: Evan Agostini/dpa)

Kanye West, 44, neuerdings auch bekannt als "Ye", US-Rapper, hat einen Grundkurs in australischen Einreiseregeln erhalten, und zwar von Premierminister Scott Morrison höchstpersönlich. "Die Regeln sind, dass man vollständig geimpft sein muss", sagte der Regierungschef laut Medienberichten auf einer Pressekonferenz. "Es spielt keine Rolle, wer du bist, Regeln sind Regeln." Sie gälten für jedermann, wie man jüngst gesehen habe, sagte Morrison in Anspielung auf den Fall des serbischen Tennisspielers Novak Djokovic. Laut einem Bericht des Sydney Morning Herald plant West im März eine Stadion-Tournee durch Australien. Sein Impfstatus ist unklar. Zwar hatte er vergangenes Jahr in einem Interview gesagt, er habe eine Dosis erhalten und sei zudem infiziert gewesen. In anderen Interviews hingegen lehnte er die Covid-Impfung unter Verweis auf angeblich implantierte Mikrochips ab.

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