München heute:Was Tickets für die European Championships kosten / Die "Sportfreunde Stiller" sind wieder da

München heute: Peter Brugger, Florian Weber und Rüdiger "Rüde" Linhof, die drei von "Sportfreunde Stiller", haben wieder neue Pläne.

Peter Brugger, Florian Weber und Rüdiger "Rüde" Linhof, die drei von "Sportfreunde Stiller", haben wieder neue Pläne.

(Foto: Ingo Pertramer)

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Von Michael Bremmer

Dafür, dass sie sich so lange nicht gesehen haben, wirken die Musiker der "Sportfreunde Stiller" sehr vertraut. Mehr als 20 Jahre im Musikgeschäft, vom ersten Konzert im Germeringer Jugendzentrum bis zu den großen Festival-Bühnen Deutschlands, das schweißt zusammen. Sänger Peter Brugger, Schlagzeuger Florian Weber und Manager Marc Liebscher sitzen an diesem Mittag Ende Oktober im Café neben dem Nordbad, Bassist Rüdiger Linhof ist verhindert. Ein neues Album soll 2022 erscheinen, erste Konzerte sind schon bestätigt, das will alles geplant und besprochen sein. Jetzt finden wieder regelmäßige Bandtreffen statt, wöchentlich.

Dabei sind bei den Fans der Sportfreunde Stiller, Münchens erfolgreichste Gitarrenband, bereits Zweifel laut geworden. Vier Jahre herrschte seit dem bislang letzten Konzert im Sommer 2017 Funkstille - bis vor wenigen Wochen das erste Foto auf Instagram auftauchte. Die drei Musiker stehen in Sportklamotten auf einem Tennisplatz. Die kurze Nachricht dazu: "Sie spielen wieder." Dass die Musiker sportbegeistert sind, kann man dem Bandnamen entnehmen. Aber Tennis? Anfang des neuen Jahrtausends haben sich Peter Brugger und Florian Weber heiße Matches geliefert, erzählen sie, meist soll der Sänger gewonnen haben. Und als die Meldung vom Comeback anstand, haben sie sofort an ein Tennisfoto gedacht. Auch, wie Florian Weber sagt, weil der "Peter genauso aussieht wie Björn Borg im Wimbledon-Finale 1980".

Erste Songs sind geschrieben, die Musiker waren bereits in Wien in einem Tonstudio, kommendes Jahr wird man die Sportfreunde Stiller wieder auf einer Bühne sehen können. Aber auch das wird schnell klar bei diesem Treffen. Die Musiker sind nachdenklicher geworden. Wegen der Corona-Pandemie. Sie haben miterlebt, wie Freunde aus dem Kultursektor umschulen mussten, weil hier kein Geld mehr zu verdienen war. Sie schauen voller Sorge auf junge Bands, die gerade dabei waren, Karriere zu machen, als plötzlich nichts mehr ging. Und wissen auch, dass es für sie Luxus war, in dieser Phase Pause gemacht haben zu können (SZ Plus).

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