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München heute:Lernen trotz des Coronavirus: Fünf Protokolle / Erster Covid-19-Todesfall in München

Elinor Spitzer hat länger Zeit, um fürs Abi zu büffeln.

(Foto: Catherina Hess)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Abschlussprüfungen sind immer stressig, wer weiß das nicht. Egal ob Schule, Berufskolleg oder Studium: Die Anspannung vor den entscheidenden Tests ist immer da. Ich erinnere mich nur zu gut an den Tag vor meiner ersten Abiturprüfung: Weil ich zur Übung unbedingt noch einen Kommentar über Sinn beziehungsweise Unsinn des achtjährigen Gymnasiums schreiben wollte und als Konzentrationshilfe auf drei Dosen Energydrink vertraut habe, konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen. Wahrscheinlich wäre das Resultat der Prüfung am nächsten Tag ohne diesen Last-Minute-Motivationsschub deutlich besser gewesen - blöde Nervosität.

Auch in diesem Jahr stehen wieder Hunderttausende Schüler und Studierende vor ihrem Abschluss, und weil dieses Jahr nun mal ein besonderes ist, haben diese jungen Menschen gerade deutlich größere Probleme als zu viel Koffein im Blut. Wegen des Coronavirus sind die meisten Prüfungen verschoben worden: das Abitur um drei Wochen, die Mittlere Reife und der qualifizierende Hauptschulabschluss um zwei Wochen. Zudem sind alle Staatsexamenstermine bis auf Weiteres verlegt. Und wer weiß, welche Schritte noch notwendig sein werden, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

Das Virus, die Prüfung, die Unsicherheit - wie geht man mit so einer Situation um? Ich habe mit vier Schülern und einem Studierenden gesprochen, die gerade alle in dieser Lage sind - und deren persönliche Sichtweise und Umgang mit der derzeitigen Situation sich doch voneinander unterscheiden. Zu lesen sind ihre Protokolle online auf SZ.de oder im Lokalteil der Dienstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung.

DER TAG IN MÜNCHEN

Erster Covid-19-Todesfall in München Bereits am Wochenende ist ein 56-Jähriger mit Vorerkrankungen infolge der Lungenkrankheit im Klinikum Großhadern gestorben. Am Montag wurden 274 neue Infektionen bestätigt.

"Es geht jetzt ums nackte Überleben" Von Gaststätten, Restaurants und Bars leben nicht nur Wirte und Bedienungen. Auch deren Lieferanten stehen jetzt zum Teil vor dem wirtschaftlichen Aus.

Ideen, die Millionen kosten Im Falle eines Wahlsiegs am Sonntag will Kristina Frank (CSU) große Summen für Klimaschutz und einen kommunalen Corona-Rettungsschirm ausgeben.

Neue Teststation für die "Helden des Alltags" Betrieben wird die Einrichtung, die sich an Menschen in "systemrelevanten Berufen" richtet, vom Tropeninstitut. Wer untersucht wird, kann zu Fuß kommen - noch lieber aber mit dem Auto.

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