Elisabeth Bronfens Buch "Händler der Geheimnisse":Von Vätern, Geistern und Spionen

Elisabeth Bronfens Buch "Händler der Geheimnisse": Ob sie über Shakespeare, über Diven, Hysterie, die Pandemie, Hollywood oder über das Kochen schreibt, immer hat Elisabeth Bronfen einen besonderen Blick auf ihr Sujet.

Ob sie über Shakespeare, über Diven, Hysterie, die Pandemie, Hollywood oder über das Kochen schreibt, immer hat Elisabeth Bronfen einen besonderen Blick auf ihr Sujet.

(Foto: ayseyavas)

Die renommierte Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen hat ihren ersten Roman veröffentlicht, der einiges mit ihrer Kindheit im München der Nachkriegsjahre zu tun hat. Ein spannendes Buch über Familiengeheimnisse, NS-Raubkunst und Agenten.

Von Jutta Czeguhn

"In den Ruinen von Berlin fangen die Blumen wieder an zu blühen. Und in der Nacht spürst du von allen Seiten einen Duft, als wie aus alten Zeiten ..." Frühjahr 1995, Eva Bromfield sitzt im dunklen Kinosaal des Münchner Stadtmuseums. Dort läuft eine Filmreihe, die an das Kriegsende vor 50 Jahren erinnert. Auf der Leinwand singt Marlene Dietrich, als glamouröse Nachtclubsängerin Erika von Schlütow verdreht sie in Billy Wilders Komödie "A Foreign Affair" (1948) US-Offizieren den Kopf.

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