Raubkunst - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Raubkunst

SZ PlusKarl-Heinz Kohl: „Neun Stämme“
:In der Kreativabteilung

Der Westen hat indigene Kulturen massiv beeinflusst, andersherum aber eben auch: Der Ethnologe Karl-Heinz Kohl zeigt, wo die Spuren dieses Austauschs bis heute sichtbar sind.

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusGustav Klimts "Fräulein Lieser"
:Kunstkrimi mit Cliffhanger

Das lange verschollene Klimt-Gemälde "Fräulein Lieser" ist in Wien versteigert worden - obwohl kurz vor der Auktion ein Mann aus München Erbansprüche angemeldet hat.

Von Johanna Adorján

SZ PlusDebatte über Rückgabe menschlicher Überreste
:Die echten Leichen in den Kellern der Münchner Museen

Skelette, Zähne, Haare: In mehreren Sammlungen finden sich menschliche Überreste, die oft in einstigen deutschen Kolonien entwendet wurden und nun zurückgegeben werden sollen. Warum das alles andere als einfach ist.

Von Veronica Habela, Jan Krüßmann, Livia Lergenmüller und Paula Meister

Zum 6. Internationalen Tag der Provenienzforschung
:Spurensuche in München

Zahlreiche Münchner Museen und Institutionen gewähren Einblicke in den Stand der aktuellen Provenienzforschung.

Von Evelyn Vogel

SZ PlusNS-Raubkunst
:Zwei Schritte zu mehr Gerechtigkeit

Überraschende Einigung: Bund, Länder und Kommunen verständigen sich darauf, die Restitution von NS-Raubkunst zu erleichtern.

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusNS-Raubkunst
:Warten auf Gerechtigkeit

Die Washingtoner Prinzipien regeln seit 25 Jahren die Rückgabe von NS-Raubkunst. Nun wurden sie zugunsten der Opfer reformiert. Deutschland unterstützt die Novelle - oder doch nicht?

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusRestitutionsdebatte
:Kolonialer Sammelwahn

Einer neuen Studie zufolge liegen rund 19 000 Objekte aus Namibia in Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusTeju Coles Roman "Tremor"
:Alle eure Kämpfe

Wie man über den Zeitgeist schreibt, ohne sich von Schlagwörtern lähmen zu lassen: Teju Cole denkt in "Tremor" mit seinem Romanhelden über Kolonialismus und Raubkunst nach.

Von Sigrid Löffler

SZ PlusElisabeth Bronfens Buch "Händler der Geheimnisse"
:Von Vätern, Geistern und Spionen

Die renommierte Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen hat ihren ersten Roman veröffentlicht, der einiges mit ihrer Kindheit im München der Nachkriegsjahre zu tun hat. Ein spannendes Buch über Familiengeheimnisse, NS-Raubkunst und Agenten.

Von Jutta Czeguhn

SZ PlusExklusivNS-Raubkunst
:Die offene Wunde

Deutschlands Unwille, sich zu umfassenden Rückgaben der von Nazis geraubten Kunst durchzuringen, nimmt immer skandalösere Züge an.

Von Jörg Häntzschel

Elgin Marbles
:Stein des Anstoßes

Griechenland und Großbritannien waren auf gutem Weg, den Streit über den Parthenonfries zu lösen. Nun eskaliert er erneut.

Von Tobias Zick

SZ PlusKunsthaus Zürich
:Scheitert die Aufarbeitung?

Kurz bevor im Zürcher Kunsthaus eine überarbeitete Ausstellung der Bührle-Sammlung eröffnet, knallt es schon wieder: Der begleitende Beirat ist geschlossen zurückgetreten.

Von Isabel Pfaff

SZ PlusGemälde und Geschichte
:Raubkunst mal anders

Das FBI vermutet: Ein amerikanischer Soldat ließ in der Nachkriegszeit ein altmeisterliches Gemälde aus Bayern mitgehen. Jetzt kommt es nach München zurück. Bemerkenswert: 2011 war das Bild der Staatsgemäldesammlung schon einmal zum Kauf angeboten worden.

Von Susanne Hermanski

SZ PlusNeuerwerbung
:Ein Künstlerfest als Nachkriegskrimi

Das Museum Villa Stuck hat das Gemälde "Künstlerfest 1898" von Franz von Stuck erworben. Die Entstehungsgeschichte ist spannend - wird aber noch getoppt von der Geschichte der Provenienz.

Von Evelyn Vogel

SZ PlusKulturpolitik
:Bayern fordert ein Restitutionsgesetz

Markus Blume erörtert im Bundesrat die Position des Freistaats in der Frage um die Rückgabe von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut. Im Hintergrund schwelt der Streit um Fälle wie das Picasso-Gemälde "Madame Soler".

Von Susanne Hermanski

SZ PlusLondoner Diebstahlsskandal
:"Das ist typisch britische Arroganz"

Jahrelang wurden im British Museum in London Artefakte gestohlen. Der Raubkunst-Experte Christopher Marinello erklärt warum - und mit welchen Folgen.

Von Alexander Menden

SZ PlusNS-Raubkunst
:Eigentümer unbekannt

Ein Cold Case der NS-Raubkunst: Frans Franckens "Die Bergpredigt" wird versteigert.

Von Kia Vahland

SZ PlusNS-Raubkunst
:Zwanzig Jahre Stillstand

Wird die "Beratende Kommission" zur Restitution von NS-Raubkunst endlich reformiert?

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusGroßbritannien
:Ein Opfer von Dieben und eines Ex-Ministers

Unspektakulär, aber sehr geschätzt: Seit sieben Jahren leitet der Deutsche Hartwig Fischer das British Museum in London. Nun wird allmählich klar, warum er aufgibt.

Von Alexander Menden

SZ PlusMeinungNS-Raubkunst
:Die Sensibilität wächst, immerhin

Jüdische Erben erhalten ein Bild von Kandinsky zurück: Was in München geschieht, ist selbstverständlich - und ist es zugleich nicht.

Kommentar von Kia Vahland

NS-Raubkunst in München
:Bayern LB will Kandinsky-Gemälde zurückgeben

Die Raubkunst-Kommission hatte die Restitution an die Erbenfamilie empfohlen. Die Landesbank argumentierte in den vergangenen Jahren aber immer wieder dagegen.

Von Kia Vahland

SZ PlusNS-Raubkunst
:Öffentliches Interesse überwiegt

BGH-Urteil zu NS-Raubkunst: Ein Sammler muss hinnehmen, dass ein vom ihm gekauftes Gemälde in der Datenbank "Lost Art" aufgeführt wird.

Von Jörg Häntzschel

NS-Raubkunst
:Freistaat fordert Restitutionsgesetz

Bayern lehnt eine unabhängige Prüfung von Picassos Gemälde "Madame Soler" weiter ab, versucht aber, den Ball nach Berlin zu spielen.

SZ PlusBenin-Bronzen zu Untersuchungen in Fürth
:"Es tut sich eine völlig neue Welt auf für Wissenschaft und Publikum"

Forscher digitalisieren 26 der berühmten Benin-Bronzen vor ihrer Rückkehr nach Nigeria. Das soll künftig Interessierten auf der ganzen Welt den Zugriff ermöglichen - und trägt vielleicht sogar zur Versöhnung im Streit um die Restitution bei.

Von Max Weinhold

SZ PlusNS-Raubkunst
:Kandinsky-Gemälde soll restituiert werden

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags billigt die Rückgabe des Bildes "Das bunte Leben" von Wassily Kandinsky an die Erben.

Von Evelyn Vogel

SZ PlusFelwine Sarrs Roman "Die Orte, an denen meine Träume wohnen"
:Auf der anderen Seite der Welt

In der Restitutionsdebatte um Raubkunst aus Afrika ist Felwine Sarr ein zentraler Vordenker. Jetzt erscheint sein Roman über zwei Brüder, die der postkoloniale Konflikt entzweit.

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusNeuanfang in Zürich
:Diese Frau will den Schweizer Raubkunst-Skandal aufarbeiten

Das Zürcher Kunsthaus stand wegen seines Umgangs mit der belasteten Sammlung Bührle in der Kritik. Die neue Leiterin Ann Demeester versucht, die Krise zu meistern.

Von Isabel Pfaff

SZ PlusRaubkunst-Verdacht
:Streit um Picasso-Gemälde wird härter

Der Wissenschaftsausschuss des Bayerischen Landtags will den Fall von Picassos "Madame Soler" der beratenden Kommission für Raubkunst nicht vorlegen - der Ton im Restitutionsstreit wird rauer.

Von Catrin Lorch

SZ PlusRestitution von NS-Raubkunst
:Die moralische Pflicht

Öffentliche Institutionen müssen Raubkunst zurückgeben. Aber was ist mit Kulturgut in privatem Besitz? Dafür kann es nur einen Weg geben, den Claudia Roth endlich gehen muss.

Gastbeitrag von Peter Raue und Felix Stang

SZ PlusNS-Raubkunst
:Rückgabe empfohlen

"Das bunte Leben", ein Hauptwerk von Wassily Kandinsky, hängt im Münchner Lenbachhaus. Nun könnte es restituiert werden.

Von Kia Vahland

NS-Raubkunst
:Nationalmuseum gibt geraubtes Silber zurück

Die meist aus Privatbesitz stammenden Objekte waren in der NS-Zeit gestohlen worden. Die Erben in Israel erhalten nun Kiddusch-Becher, Leuchter und Gewürzgefäße wieder.

SZ PlusDer Raub von Kameruns Kulturerbe
:Wahn und Wissenschaft

Kamerunische und deutsche Experten haben erforscht, wie 40 000 Objekte aus der Kolonie in deutsche Museen gelangten. Ihr Bericht gibt der Restitutionsdebatte eine neue Wendung.

Von Jörg Häntzschel

Restitution von Liebermann-Skizzen
:Ein Stempel belegt den Raubkunst-Verdacht

Die Berliner Akademie der Künste restituiert ein Skizzenbuch des Malers Max Liebermann.

Von Catrin Lorch

SZ PlusNS-Raubkunst
:Auf wessen Kosten?

In Köln soll ein Gemälde von Max Pechstein versteigert werden, das einem jüdischen Arzt gehörte, der vor den Nazis fliehen musste. Warum Deutschland endlich ein Raubkunst-Gesetz braucht, das auch für Sammler gilt.

Von Catrin Lorch

SZ PlusRestitution in Israel
:"Das ist eine Botschaft aus der Vergangenheit"

Die Nazis pressten 1939 den deutschen Juden Edelmetall und Schmuck ab. Ein paar dieser Stücke haben jetzt den Weg nach Israel gefunden. Wir haben sie begleitet.

Von Peter Münch

SZ PlusRaubkunst-Streit
:Entscheidung über Picasso-Gemälde vertagt

Kurz und hitzig wird im bayerischen Landtag über das Picasso-Gemälde "Madame Soler" debattiert. Ohne Ergebnis.

Von Catrin Lorch

Restitution
:Münchner Stadtmuseum restituiert Apostelfigur

Die spätmittelalterliche Statue aus dem Besitz des Antiquars Jacques Rosenthal kann aber dank eines Rückkaufs im Stadtmuseum verbleiben.

SZ PlusKontroverse
:Bronzen für Bonzen?

Deutschland hat "seine" Benin-Bronzen an Nigeria restituiert. Jetzt sollen sie plötzlich dem Nachfolger des Königs gehören. Ist die Restitutionspolitik gescheitert? Die Bundesregierung bemüht sich um Aufklärung.

Von Jörg Häntzschel

Internationaler Tag der Provenienzforschung 2023
:Spurensuche

Veranstaltungen zum Stand der Provenienzforschung in München.

SZ PlusExklusivClaudia Roth über Raubkunst
:"Wirklich überfällig"

Raubkunst? Im Streit über die Rückgabe eines Picasso-Porträts blockiert Bayern. Jetzt mischt sich erstmals Kulturstaatsministerin Claudia Roth ein.

Von Catrin Lorch

SZ Plus"Isidor" von Shelly Kupferberg
:Geraubte Leben

Was ist mit all den Vasen, Tischen, Tassen passiert, die die Nazis ihrem Urgroßonkel genommen haben? Shelly Kupferberg hat recherchiert. Und einen Roman darüber geschrieben.

Von Verena Mayer

SZ PlusSammlung Bührle in Zürich
:Schluss mit lässig

Das Kunsthaus Zürich wollte sich mit der Sammlung des Waffenhändlers Emil Bührle schmücken - und ist in eine Krise geschlittert. Jetzt müssen internationale Berater ran.

Von Isabel Pfaff

SZ PlusEinbruch im Grünen Gewölbe
:Erst zu Obi, dann ins Museum

In der Verhandlung am Dresdner Landgericht werden immer mehr Details bekannt. Die Tatverdächtigen berichten auch von Fehlern bei der Vorbereitung im Baumarkt.

Von Iris Mayer und Verena Mayer

SZ Plus"Elgin Marbles"
:Wem gehört dieser Schatz?

Seit Jahrzehnten gibt es einen Streit Streit um die Parthenon-Skulpturen zwischen Athen und London. Nun zeichnet sich vielleicht eine Lösung ab.

Von Alexander Menden

Raubkunst
:"Es war falsch, diese Bronzen zu stehlen"

Außenministerin Annalena Baerbock bringt nach Jahrzehnten der Verhandlungen 20 Benin-Bronzen zurück nach Nigeria. Deutschland arbeite damit "eines unserer dunkelsten Kapitel" auf.

Von Bernd Dörries

SZ PlusKunstraub
:Haben Museen in Deutschland ein Sicherheitsproblem?

Berlin, Dresden, Manching: Aufsehenerregende Museumseinbrüche lassen an der Sicherheit deutscher Museen zweifeln. Eine Kulturschutzexpertin erklärt, was Einrichtungen tun sollten - und was auf Besucher zukommen könnte.

Interview von Moritz Geier

SZ PlusUkraine
:Putins Diebe

Außer leeren Wänden haben die Russen nicht viel übrig gelassen im Kunstmuseum von Cherson. Hier fielen keine Bomben, und doch sollte etwas zerstört werden: die Identität einer ganzen Nation.

Von Tomas Avenarius

Raubkunstdebatte
:Wem gehören Objekte aus Kolonialzeiten?

Eine Podiumsdiskussion aus Sicht von Ethnologie, Kunstgeschichte und Sinologie.

Provenienzforschung
:Auf der Suche nach der Wahrheit

Das Zentrum Kulturgutverluste vergibt Forschungsgeld nach Bayern: an das Jüdische Museum München, das Buchheim Museum und an die Erben der Kunsthandlung Hugo Helbig, die in München einst von großer Bedeutung war.

Von Susanne Hermanski

Münchner Kammerspiele
:Nachts im Museum

Ein Stück, parallel an den Münchner Kammerspielen und in Togo, erzählt von kolonialer Raubkunst und Restitution - fast ohne Belehrung.

Von Christiane Lutz

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