München heute:Mit der Antikörper-Therapie aus der Pandemie? / Stadt zahlt Zuschuss für die Stromkosten

Lesezeit: 2 min

Christoph Spinner vom HIV Zentrum Izar in München, 2017

Christoph Spinner, Infektiologe am Klinikum rechts der Isar, ist Fürsprecher einer Antikörper-Ambulanz.

(Foto: Robert Haas)

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Von Ekaterina Kel

Wenn sich die Menschen schon infizieren, dann sollen sie doch wenigstens nicht schwer an Covid-19 erkranken - so lautet der Grundgedanke hinter einer sogenannten monoklonalen Antikörper-Therapie. Künstlich hergestellte Antikörper gegen das Coronavirus werden einem Infizierten möglichst früh nach der Infektion verabreicht - das simuliert eine Immunisierung und kann einen schweren Verlauf verhindern.

Das Klinikum rechts der Isar weitet das Angebot nun auf ambulante Patienten aus, man muss also nicht erst im Krankenhaus liegen, um an die Therapie zu kommen. Der Infektiologie Christoph Spinner hat mir erklärt, warum er das für den richtigen Schritt hält (SZ Plus). Ich habe dazu noch zwei weitere Mediziner befragt. Chefarzt Clemens Wendtner von der "München Klinik Schwabing" etwa warnt vor Missbrauch: Impfgegner könnten die Therapie als Alternative zur Impfung benutzen, ein "Schlupfloch", das man ihnen nicht bieten sollte.

Gleichzeitig kämpfen die Mediziner in den Kliniken weiter um jedes Bett. Mittlerweile wurden zehn Fachkliniken verpflichtet, Kapazitäten für Covid-19-Patienten freizuhalten. Meine Kollegin Anna Lea Jakobs berichtet, wie die Wolfartklinik in Gräfelfing und die Urologische Klinik München-Planegg nun mitanpacken und die großen Häuser bei der Pandemie-Bekämpfung unterstützen.

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