Digital Burnout:Erschöpft vom digitalen Dasein

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Digital Burnout: Daumen hoch? Nicht mehr unbedingt: Immer mehr Nutzer wenden sich von den sozialen Medien ab.

Daumen hoch? Nicht mehr unbedingt: Immer mehr Nutzer wenden sich von den sozialen Medien ab.

(Foto: Shutterstock)

Nach der Wut vieler Nutzer auf die Medien setzt nun die große Müdigkeit ein, sagen Studien. Über den Beginn einer Ausstiegsbewegung.

Von Andrian Kreye

Es gibt in der Technologiedebatte ein paar neue Ausdrücke, die so etwas wie die Steigerung des "Techlash" sind, also jener Gegenbewegung zur digitalen Euphorie der Nullerjahre. Der eine ist der "Digital Burnout" und erklärt sich von selbst. Dann ist da die "Outrage Fatigue", die "Empörungserschöpfung", die vor allem die sozialen Medien betrifft. Und dann gibt es noch die "News Fatigue", die den Nachrichtenfluss zu Weltlage insgesamt betrifft, inklusive traditioneller Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen. Im Gegensatz zum eher symptomatischen Techlash sind die Ermüdungen Pathologien. Glaubt man einer neuen Untersuchung, lassen sie sich bei mehr als der Hälfte der deutschen Internetnutzer diagnostizieren. Und immer mehr steigen aus. Das deckt sich mit den Erkenntnissen des Reuters Institute an der Oxford University, die das Phänomen weltweit abbilden.

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