Tagung:Sichtbare Fortschritte

Tagung: Das Hauptgebäude der Evangelischen Akademie Tutzing.

Das Hauptgebäude der Evangelischen Akademie Tutzing.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Das Filmfest München lädt zu einer Tagung nach Tutzing, diskutiert wird über Narrationen und Rollenverteilungen in der Filmwelt.

Von Josef Grübl

Eine queer-feministische Aktivistinnen-Gruppe möchte diverser werden und verheddert sich in ihren eigenen Ansprüchen. Merle Grimmes Film "Clashing Differences" lief im Sommer beim Filmfest München, jetzt wird er am Eröffnungsabend der Tagung "Teilhabe im Film (Vol. 2)" gezeigt. Das zeugt von Humor, gibt aber auch die Richtung vor: Bei dieser dreitägigen, vom Filmfest und der Evangelischen Akademie Tutzing organisierten Veranstaltung geht es um Diversität in der Filmwelt, um die Geschichten, die erzählt und die Welten, die beschrieben werden.

Es soll über Rollenverteilungen, Narrationen und Sichtbarkeiten vor der Kamera gesprochen werden, aber auch über die Strukturen und Entscheidungsprozesse dahinter. Solche Diskussionen sind wichtig, tobt doch schon längst ein Kulturkampf zwischen konservativen, progressiven oder diversen Bewegungen. Der Dialog, der im März 2022 bei der ersten Tagungskooperation in Tutzing angestoßen wurde, soll fortgesetzt, neue Themenbereiche wie Technologie und filmischer Nachwuchs angesprochen werden. Die Liste der teilnehmenden Referentinnen und Sprecher ist lang, sie vertreten Festivals, Filmförderungen oder Filmhochschulen. Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist offen für alle.

Tagung: Teilhabe im Film (Vol. 2), Di., 28., bis Do., 30. Nov., Evangelische Akademie Tutzing

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: