Katastrophenvorsorge:SPD fordert Ausbau des Hochwasserschutzes

Die Landtags-SPD fordert für Bayern einen großen Hochwasser-Check, mit dem die bisherigen Maßnahmen an Flüssen und Gewässern überprüft und weitere Vorsorgemöglichkeiten ausgelotet werden.

Die Landtags-SPD fordert für Bayern einen großen Hochwasser-Check, mit dem die bisherigen Maßnahmen an Flüssen und Gewässern überprüft und weitere Vorsorgemöglichkeiten ausgelotet werden. "Für die Sicherheit der Menschen in Bayern müssen wir wissen, wo wir stehen", sagte SPD-Fraktionschef Florian von Brunn am Dienstag in München. Seine Fraktion hatte an der Technischen Universität (TU) ein Gutachten zum Umgang mit Sturzfluten in Auftrag gegeben. Dieses kommt zu dem Schluss, dass unter anderem Zuständigkeiten für den Ernstfall besser geklärt sein und Bürger frühzeitig informiert werden müssten. Zudem müssten regelmäßig Katastrophenschutzübungen durchgeführt und die Eigenvorsorge durch Fördermittel gestärkt werden. Der Freistaat investiere zwar viel Geld in Hochwasserschutz, aber es gebe noch erhebliche Defizite, sagte von Brunn. Noch immer lägen keine Sturzflut-Hinweiskarten vor und für Sturzflut-Risikomanagement gebe es bisher nur für 75 Kommunen Fördermittel. "Das sind nicht einmal vier Prozent aller Gemeinden, Märkte und Städte in Bayern." Das gelte ebenso für die Förderung von Wasserrückhalt in den Städten.

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