Die Essure-Verhütungsmethode ist umstritten, weil viele Trägerinnen über Schmerzen und Gesundheitsschäden klagen. Nach Recherchen von SZ, NDR und WDR wurde Essure auch in Deutschland implantiert.
Laatzen
:Lebender von Rentenversicherung für tot erklärt
Lüneburg/Laatzen (dpa/lni) - Ein 51-Jähriger aus dem Kreis Lüneburg ist bei seiner Sparkasse von einer Rentenversicherung fälschlicherweise als verstorben gemeldet worden. "Es war ein menschlicher Fehler", sagte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover am Montag. "Ein normalerweise zwischen Computern durchgeführter Datenaustausch hat in diesem Fall nicht funktioniert." Deshalb musste eingegriffen werden. "Dabei hat der Mitarbeiter versehentlich den falschen Grund zum Rückruf der Rente angeklickt, statt Wegfall Tod - das tut uns sehr leid."
Frankfurt am Main
:Meldestelle für von Gewalt betroffene Ärzte
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Landesärztekammer Hessen will eine Meldestelle für von Gewalt betroffene Ärzte einrichten. Die Stelle solle dazu beitragen, konkrete Zahlen zu erhalten, teilte die Landesärztekammer am Montag mit. "Die zunehmende Gewalt gegenüber Ärztinnen und Ärzten ist kein gefühltes Problem. Doch wir brauchen verlässliche, aussagekräftige Zahlen, um das tatsächliche Ausmaß abschätzen zu können", wird Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, in der Mitteilung zitiert.
Dresden
:Breyer ist neuer Präsident der Landeszahnärztekammer
Dresden (dpa/sn) - Thomas Breyer aus Meißen ist neuer Präsident der Landeszahnärztekammer. Er wurde am Wochenende ebenso wie der Vorstand neu gewählt, wie die Kammer in Dresden am Montag mitteilte. Der 56-Jährige ist Nachfolger von Mathias Wunsch aus Bautzen, der das Amt gemäß der Satzung nach drei Perioden abgibt.
Mainz
:Verband: Brauchen Pflegekräfte aus dem Ausland
Mainz (dpa/lrs) - Der Mangel an Pflegekräften in Rheinland-Pfalz lässt sich nach Auffassung eines Fachverbands nur mit Hilfe von Beschäftigten aus dem Ausland bewältigen. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen sofort Entlastung durch zusätzliche Kräfte in der Altenpflege, damit sie überhaupt einmal durchatmen können", sagte Bernd Meurer nach einer Mitteilung vom Montag. Er ist Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste und dessen Landesvorsitzender. Die in Rheinland-Pfalz fehlenden 2000 Kräfte müssten zu großen Teilen aus dem Ausland kommen. Nur mit einer schnelleren Anerkennung internationaler Pflegekräfte könne die Versorgung kurz- und mittelfristig sichergestellt werden.
Gesundheit
:Intervallfasten ist nicht besser als andere Diäten
Heidelberg (dpa) - Intervallfasten hilft beim Abnehmen und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Besser als andere kalorienreduzierte Abnehm-Methoden ist die Trend-Diät in dieser Hinsicht allerdings nicht, berichtet ein Forscherteam um Ruth Schübel vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.
Gesundheit
:So beugen Herzinfarkt-Patienten erneutem Verschluss vor
Baierbrunn (dpa/tmn) - Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall müssen Patienten besonders gut auf sich Acht geben. Zu dieser bewussteren Lebensführung gehört vor allem viel Bewegung, heißt es in der Zeitschrift "Senioren Ratgeber" (Ausgabe 11/2018):
Kiel
:Etwas mehr Pflege-Azubis im Norden
Kiel (dpa/lno) - Die Zahl der Auszubildenden und Umschüler in den schleswig-holsteinischen Pflegeeinrichtungen ist leicht gestiegen. Mitte Dezember vergangenen Jahres waren es bei den Pflegediensten und in den Heimen fast 1900 und damit vier Prozent mehr als zur vorangegangenen Erhebung zwei Jahre zuvor. Wie das Statistikamt Nord am Montag weiter berichtete, waren von den Azubis und Umschülern 30 Prozent mindestens 30 Jahre alt. Die Gruppe der 18- bis unter 25-Jährigen stellte 49 Prozent. 70 Prozent machten eine Ausbildung oder Umschulung zum Altenpfleger, 18 Prozent wurden Altenpflegehelfer. In Pflegeheimen waren 87 Prozent und bei ambulanten Pflegediensten 13 Prozent der Azubis tätig. Eine Erstausbildung absolvierten 89 Prozent, eine Umschulung 11 Prozent. Mit 73 Prozent waren die meisten Lehrlinge weiblich.
Leipzig
:Verband: Nur noch wenig Impfdosen gegen Grippe in Apotheken
Leipzig (dpa/sn) - Nach Angaben des Sächsischen Apothekerverbandes sind derzeit nur noch wenig Impfdosen gegen Grippe in den Apotheken des Landes vorrätig. Das habe eine Umfrage bei den Mitgliedsapotheken ergeben, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Ursache für die geringen Mengen sei, das Ärzte und Apotheker diesmal erst sehr spät Vorbestellungen bei den Herstellern von Grippeimpfstoffen melden konnten. Lange Zeit sei nicht klar gewesen, welcher Grippeimpfstoff als wirtschaftlich eingestuft und damit vollumfänglich erstattet wird.
Lindenfels
:Genossenschaft soll Landarzt-Mangel heilen
Lindenfels (dpa/lhe) - Ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in der Trägerschaft einer Genossenschaft versucht im Odenwald den Ärztemangel zu lindern. "Als erste Ärztegenossenschaft Deutschlands haben wir eine Zulassung zum Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums erhalten", heißt es bei der ÄGIVO in Lindenfels. Die Abkürzung steht für: Ärztegenossenschaft Gesundheitsversorgung im Vorderen Odenwald.
Gesundheit
:Medien: Immer mehr Verletzte und Tote durch Medizinprodukte
Berlin (dpa) - Fehlerhafte Medizinprodukte wie Implantate verursachen nach Medienrecherchen immer häufiger Verletzungen und auch Todesfälle.
Gesundheit
:Medien: Verletzungen und Todesfälle durch Medizinprodukte
Berlin (dpa) - Fehlerhafte Medizinprodukte wie Implantate verursachen nach Medienrecherchen immer häufiger Verletzungen und auch Todesfälle. In Deutschland seien im vergangenen Jahr 14 034 Fälle gemeldet worden, bei denen es zu Verletzungen, Todesfällen oder anderen Problemen gekommen sei, die im Zusammenhang mit Medizinprodukten stehen könnten. Diese Verdachtsfälle nähmen stark zu, berichteten NDR und WDR sowie die "Süddeutsche Zeitung" am Abend.
München
:Sondersitzung wegen Engpässen bei Grippe-Impfstoff
München (dpa/lby) - Wegen vereinzelter Engpässe bei der bayernweiten Versorgung mit Grippe-Impfstoffen trifft sich die Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) am kommenden Mittwoch zu einer Sondersitzung. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit habe im Auftrag von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) das Treffen einberufen, bestätigte eine Ministeriumssprecherin am Sonntag. Zuvor hatte der Radiosender Antenne Bayern darüber berichtet.
Gesundheit
:Baerbock: Organspendebereitschaft beim Pass-Abholen erfragen
Berlin (dpa) - Eine mögliche Bereitschaft zu Organspenden sollte aus Sicht von Grünen-Chefin Annalena Baerbock künftig regelmäßig beim Abholen neuer Ausweise abgefragt werden.
SZ MagazinNützliche Playlists
:Fühl' den Rhythmus
Beim Sport, beim Aufwachen oder bei medizinischen Behandlungen: Musik kann uns in vielen Situation helfen. Mittlerweile gibt es sogar wissenschaftlich konzipierte Playlists - zum Beispiel für die richtige Herzmassage.
Potsdam
:Fachkräftemangel durch mehr Pflegefälle verschärft
Potsdam (dpa/bb) - In der Brandenburger Pflegebranche hat sich der Fachkräftemangel verschärft. In den letzten zwei Jahren nahmen die Pflegefälle um knapp 19 Prozent auf 132 400 zu, während die Zahl der Pflegekräfte nur um knapp acht Prozent auf 37 400 anstieg. Während es bundesweit zu wenig Altenpflegefachkräfte gibt, besteht seit Juni in Brandenburg als einzigem Land im Osten auch ein Mangel an Fachpersonal in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Geburtshilfe. Der Sozialverband Volkssolidarität sieht in der ambulanten Versorgung bereits einen "Pflegenotstand", die Gewerkschaft Verdi in der Krankenhauspflege eine "prekäre Lage".
Glühwein
:Schnell getrunken, heftig bereut
Das weihnachtliche Getränk wirkt heimelig und harmlos. Doch Zucker und Alkohol sind ein tückisches Duo.
Sterbehilfe in Deutschland
:Mein Tod gehört mir
Das weitgehende Verbot von Sterbehilfe hat viel Unsicherheit erzeugt. Darunter leiden Schwerkranke wie Horst L., die selbstbestimmt sterben wollen, aber auch Ärzte. Von der Frage, wer über das Ende entscheidet.
Recht
:Wie andere Staaten die Sterbehilfe regeln
Wer darf über das eigene Lebensende bestimmen? Von Land zu Land unterscheiden sich die Gesetze - und mit ihnen die Sorgen der Gesellschaft. Drei Beispiele.
Gesundheit
:Ganzkörper-3D-Scanner misst den Blutfluss im Körper
Davis (dpa) - US-Forscher haben nach eigenen Angaben den weltweit ersten Ganzkörper-3D-Scanner entwickelt, der Prozesse in allen Organen und Geweben zugleich sichtbar machen soll.
Gesundheit
:Sorge: auffällig hohe Krebsrate unter Kindern in Eschenbach
Eschenbach (dpa/lsw) - In der 2200-Einwohner-Gemeinde Eschenbach (Kreis Göppingen) sorgt eine auffällig hohe Krebsrate unter Kindern für Unsicherheit. "Man hat das Gefühl, dass sich eine dunkle Wolke über Eschenbach gelegt hat", sagte Bürgermeister Thomas Schubert bei einer Informationsversammlung am Donnerstagabend. Seit 1989 habe man acht Kranke registriert, vier seien gestorben.
Berlin
:Landliebe zieht umstrittene Werbung für Schul-Kakao zurück
Berlin/Köln (dpa) - Das Unternehmen Landliebe hat nach Kritik der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch Werbesprüche über Kakao im Schulmilchprogramm zurückgezogen. "Diese Bedenken von Foodwatch nehmen wir ernst und haben entschieden, diese Aussagen künftig nicht mehr zu verwenden", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des Konzerns FrieslandCampina, zu dem Landliebe gehört. Gerügt habe Foodwatch formal-juristische Mängel, die man ernst nehme. Zugleich verteidigte das Unternehmen in dem Statement von Freitag die staatliche Förderung des Kakaos im Schulmilchprogramm.
Frankfurt am Main
:Weiterhin mehr Organspenden in Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin (dpa/mv) - Die Zahl der Organspenden hat in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr deutlich zugenommen. Bis Oktober wurden im Land 97 Organe von 33 Spendern entnommen, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag mitteilte. Zuvor hatte der Sender NDR 1 Radio MV über die neuen Zahlen berichtet. Im gleichen Zeitraum 2017 waren es 58 Organe von 20 Spendern. In den ersten zehn Monaten wurden im Land 33 Organe transplantiert, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 26. Auch im Bundesschnitt nahm die Zahl der Organspender nach einem steten Rückgang und einem Tiefpunkt 2017 wieder zu - von 681 in den ersten zehn Monaten 2017 auf 787 im gleichen Zeitraum dieses Jahres. Bundesweit warten etwa 10 000 Patienten auf ein Spenderorgan.
Gesundheit
:So kommen Sie gesund durch die Erkältungszeit
Köln (dpa-infocom) - Gerade in der Erkältungszeit wächst bei vielen die Sorge vor Ansteckung. Doch völlig ausgeliefert sind wir den Viren meist nicht. Wer gesund bleiben will, mobilisiert am besten rechtzeitig die Abwehrkräfte. So geht's:
Potsdam
:Plakatkampagne für Medizinernachwuchs in Brandenburg
Potsdam (dpa/bb) - Mit einer Plakatkampagne wirbt die Brandenburger Kassenärztliche Vereinigung für Medizinernachwuchs im Land. "Ich bin Arzt in Brandenburg, weil ..." berichten bereits im Land niedergelassene Ärzte, die in ihren Praxen fotografiert wurden. Sie erläutern auch, warum sie hier arbeiten. Es lohne sich, als niedergelassener Arzt im Land Brandenburg zu leben und zu arbeiten, betonte Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung.
Gesundheit
:Das hilft gegen den Winterblues
Nürnberg (dpa/tmn) - Es ist noch dunkel, wenn der Wecker klingelt - und am Nachmittag dämmert es schon wieder. Der Winter kann gemütlich sein, aber bei manchen Menschen schlägt er auf die Stimmung. Schuld daran ist vor allem die Dunkelheit. Einfach hinnehmen muss man die miese Laune dennoch nicht.
München
:Zahl der Organspender in Bayern rückläufig
München (dpa/lby) - Die Aufrufe zur Organspende scheinen in Bayern nicht zu fruchten. Die Zahl der Organspender jedenfalls ist rückläufig. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 109 Toten Organe entnommen, das waren 15 Organspender weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Donauwörth
:Schon 60 Hepatitis-Infektionen nach Klinik-Skandal
Donauwörth (dpa) - Von dem Skandal um Hepatitis-C-Infektionen im Donauwörther Krankenhaus sind inzwischen 60 Patienten betroffen. Ein Narkosearzt soll die Patienten bei Operationen in der nordschwäbischen Klinik mit der gefährlichen Leberentzündung angesteckt haben.
Mainz
:Ministerin setzt nach Krankenkassen-Klagen auf Schlichtung
Mainz (dpa/lrs) - Nach der Klagewelle der Krankenkassen gegen Kliniken wegen Behandlungskosten hofft die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf ein Schlichtungsverfahren auch auf Bundesebene. In einem Schreiben hätten die Gesundheitsminister der Länder ihren Bundeskollegen Jens Spahn (CDU) darum gebeten, ein solches Verfahren einzuleiten, sagte die Ministerin am Donnerstag im Gesundheitsausschuss des Landtags in Mainz. Nur gemeinsam könne eine tragfähige Lösung gefunden werden. In Rheinland-Pfalz habe sie bereits für den 29. November zu einem runden Tisch mit Krankenkassen und Krankenhausbetreibern eingeladen.
SZ MagazinGesundheit
:Fühl' den Rhythmus
Beim Sport, beim Aufwachen oder bei medizinischen Behandlungen: Musik kann uns in vielen Situation helfen. Mittlerweile gibt es sogar wissenschaftlich konzipierte Playlists - zum Beispiel für die richtige Herzmassage.
Kiel
:Deutlich mehr Grippe-Impfstoff im Norden: dennoch Engpässe
Kiel (dpa/lno) - Trotz deutlich mehr Grippe-Impfstoff als im vergangenen Jahr zeichnen sich in Schleswig-Holstein Engpässe ab. Gründe hierfür seien die ungewöhnlich frühen Schutzimpfungen bereits seit Anfang September und eine deutlich größere Nachfrage als im vergangenen Jahr, sagte der Geschäftsführer des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein, Thomas Friedrich, am Donnerstag in Kiel am Rande einer Sitzung des Sozialausschusses des Landtags. Für eine Sicherstellung hinreichender Impfstoffe auch bei sehr großer Nachfrage sei das Gesundheitssystem mit den vielen selbst entscheidenden Akteuren nicht geeignet. Um das Problem lösen zu wollen, müsste die Politik den Bedarf definieren. Falls Grippeimpfstoff dann übrig bleibe, müsste die Gesellschaft dies bezahlen, sagte Friedrich.
Gesundheit
:HIV-Neuinfektionen rückläufig - viele unwissentlich positiv
Berlin (dpa) - Nach längerer Stagnation haben sich im Vorjahr in Deutschland etwas weniger Menschen mit dem Aidserreger HIV angesteckt. Die Zahl der Neuinfektionen im Jahr 2017 werde auf etwa 2700 geschätzt, berichtet das
Robert Koch-Institut (RKI) in einem neuen Report.
Influenza
:Grippe-Impfstoff ist in vielen Regionen knapp
In Deutschland bekommen Menschen derzeit vielerorts keine Schutzimpfung gegen Grippe, weil es an dem Wirkstoff mangelt.
Gesundheit
:Jeder vierte HIV-Infizierte weiß nichts von Ansteckung
Berlin (dpa) - Nach längerer Stagnation haben sich im Vorjahr in Deutschland etwas weniger Menschen mit dem Aidserreger HIV angesteckt. Die Zahl der Neuinfektionen im Jahr 2017 werde auf etwa 2700 geschätzt, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI).
Gesundheit
:Vorbeugende Vitamin-D-Einnahme meist unnötig
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden vom Körper gespeichert. Eine vorbeugende Einnahme in den Wintermonaten ist deshalb laut der Landesapothekerkammer Hessen meist nicht zu empfehlen.
Dresden
:Barmer: Pflegende Angehörige öfter krank
Leipzig (dpa/sn) - Pflegende Angehörige sind nach Angaben der Krankenkasse Barmer häufiger krank als andere Menschen. So leiden in Sachsen 60 Prozent von ihnen unter Rückenbeschwerden und 45 Prozent unter psychischen Störungen. Bei Menschen, die niemanden pflegen, liegt diese Zahl bei 50 beziehungsweise 30 Prozent, wie aus einem am Donnerstag in Leipzig veröffentlichten Pflegereport Sachsen hervorgeht. Demnach sind in Sachsen etwa 11 000 Menschen von der Pflege erschöpft und stehen kurz davor, ihren Dienst aufzugeben. Die Barmer stützt sich bei den Angaben auf eine repräsentative Umfrage unter etwa 2000 pflegenden Angehörigen.
Berlin
:Weniger HIV-Neuinfektionen im Südwesten
Stuttgart (dpa/lsw) - Weniger Menschen in Baden-Württemberg haben sich im vergangenen Jahr mit dem Aidserreger HIV infiziert. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte, wird die Zahl der Neuinfektionen 2017 auf etwa 250 geschätzt - darunter rund 190 Männer. Das sind rund 20 Betroffene weniger als im Jahr 2016, wo es nach neuen Modellrechnungen noch geschätzt rund 270 Neuinfektionen gegeben haben soll. Auch bundesweit haben sich die Zahlen verringert.
München
:Tausende HIV-Infizierte: Ministerin ruft zu Tests auf
München (dpa/lby) - Rund 340 Menschen haben sich Schätzungen zufolge im vergangenen Jahr in Bayern mit dem HI-Virus infiziert. Noch immer sind deutlich mehr Männer betroffen (260) als Frauen (80), wie die Deutsche Aids-Hilfe und das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilten. Deutschlandweit gab es im Jahr 2017 nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts rund 2700 Neuinfektionen.
Großschweidnitz
:Neues Zentrum am Krankenhaus Großschweidnitz übergeben
Dresden (dpa/sn) - Am Krankenhaus Großschweidnitz ist ein neues Zentrum zur Behandlung älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen übergeben worden. Speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Behandlungsangebote würden immer wichtiger, sagte Abteilungsleiter Bernd Engelsberger am Donnerstag mit Verweis auf den zunehmenden Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft.
Gesundheit
:Die wichtigsten Fakten zur Grippe-Impfung
Berlin (dpa) - Die Grippe-Saison hat begonnen. Erste Einzelfälle sind aufgetreten. Wer sich dagegen wappnen will, sollte spätestens jetzt aktiv werden. Allerdings muss das nicht jeder.
Gesundheit
:Institut: Weniger Menschen neu mit HIV infiziert
Berlin (dpa) - Im vergangenen Jahr haben sich laut Robert Koch-Institut (RKI) weniger Menschen in Deutschland mit dem Aidserreger HIV angesteckt als zuvor. Die Zahl der Neuinfektionen wird auf etwa 2700 geschätzt, ein Rückgang um 200 Fälle im Vergleich zum Jahr 2016.
Halle (Saale)
:Deutlich weniger junge Menschen rauchen
Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt rauchen laut dem Statistischen Landesamt immer weniger junge Menschen. Der Anteil der Raucher unter den 15- bis 25-Jährigen habe sich von 2013 bis 2017 um 39 Prozent verringert, teilte die Behörde am Donnerstag in Halle mit. Im vergangenen Jahr habe nur noch jeder fünfte junge Mensch zur Zigarette gegriffen. Grundlage für die Erkenntnisse ist der Mikrozensus, bei dem jährlich eine einprozentige Stichprobe der Privathaushalte befragt wird.
Kiel
:Garg fordert erneut das Aus der Ärzte-Budgets
Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) dringt weiter auf eine Abschaffung der Budgets für die vertragsärztliche Versorgung. "Die Einführung der Budgetierung stammt aus der Zeit der sogenannten Ärzteschwemme, aber seither haben sich die Rahmenbedingungen dramatisch geändert", sagte Garg der Deutschen Presse-Agentur. Vor dem Hintergrund des Mangels an Ärzten müssten erbrachte ärztliche Leistungen "endlich auch wieder bezahlt werden".
Stuttgart
:Grippewelle im Südwesten läuft langsam an
Stuttgart (dpa/lsw) - Insgesamt 32 Influenzafälle sind bisher in Baden-Württemberg beim Landesgesundheitsamt gemeldet worden. Das sind neun weniger als zu diesem Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Den ersten Fall habe es gleich zu Beginn der Meldungen Anfang Oktober gegeben, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums auf Anfrage der Deutschen Presse Agentur. "Die meisten Fälle - neun- und die höchsten Neuerkrankungsraten zeigten sich in der Altersgruppe bis vier Jahre." Einen Todesfall habe es 2018 aber noch nicht gegeben.
Mainz
:Schlaganfall-Versorgung: Thema im Landtagsausschuss
Mainz (dpa/lrs) - Nach dem viel beachteten Urteil des Bundessozialgerichts zur Versorgung von Schlaganfallpatienten beschäftigt sich heute der Gesundheitsausschuss des Landtags in Mainz mit dem Thema. Die CDU-Fraktion hat das Thema für die Ausschusssitzung beantragt.
Ernährung
:Vorteil Familienmahlzeit
Selbst wenn es Stress zwischen Eltern und Kindern gibt: Vom gemeinsamen Speisen profitiert die Gesundheit.
Gesundheit
:Mangel an Grippe-Impfstoff in vielen Teilen Deutschlands
Berlin (dpa) - Grippe-Impfstoffe werden in vielen Teilen Deutschlands knapp. "Alles, was jetzt kommt, wird nicht mehr geimpft", sagte etwa der Geschäftsführer der Apothekenkammer des Saarlandes, Carsten Wohlfeil.
Altötting
:Chemikalie im Wasser: Industrie zahlt für Filteranlagen
Altötting (dpa/lby) - Nach der Verunreinigung von Trinkwasser im Landkreis Altötting mit der Chemikalie PFOA zahlt die Industrie die Errichtung von Filteranlagen und deren Betrieb für 50 Jahre. Die Unternehmen, die den möglicherweise Krebs erregenden Stoff PFOA in der Vergangenheit im Chemiepark Gendorf legal eingesetzt hatten, erklärten sich zur Übernahme der Kosten in zweistelliger Millionenhöhe bereit. Am Mittwoch unterzeichneten Vertreter der Industrie und der betroffenen Kommunen im Rathaus von Altötting einen entsprechenden Vertrag.
Gesundheit
:Engpass bei Grippe-Impfstoffen in vielen Teilen Deutschlands
Berlin (dpa) - Grippe-Impfstoffe werden in vielen Teilen Deutschlands knapp. "Alles, was jetzt kommt, wird nicht mehr geimpft", sagte etwa der Geschäftsführer der Apothekenkammer des Saarlandes, Carsten Wohlfeil.
München
:Mangel an Grippe-Impfstoffen in Einzelfällen auch in Bayern
München (dpa/lby) - Grippe-Impfstoffe werden in Einzelfällen auch in Bayern knapp. Es gebe erste Probleme bei Ärzten, die jetzt nachbestellen wollten, berichtete der Bayerische Hausärzteverband am Mittwoch. In manchen Praxen sei der im Sommer bestellte Impfstoff schon aufgebraucht. "Es ist zu vermuten, dass es jetzt schon zu Engpässen kommt, weil es den Vierfachimpfstoff auch für Kassenpatienten gibt", sagte eine Sprecherin. Deshalb ließen sich womöglich mehr Menschen impfen. Just am Mittwoch seien Meldungen über erste Engpässe unter anderem aus Augsburg, Unterfranken und der Oberpfalz beim Verband eingegangen.