Aggressive Werbung, um gezielt Kinder anzusprechen: Der Hersteller von "Capri-Sonne" bekommt in diesem Jahr den Negativ-Preis "Goldender Windbeutel". Bei einer Umfrage der Verbraucherorganisation Foodwatch wählten die Verbraucher das süße Getränk im Beutel auf Platz 1 der dreistesten Werbemaschen.
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Da wird der Zuckeranteil klein gerechnet und Süßwaren werden als Spielzeug vermarktet: Solche Methoden wendet die Lebensmittelindustrie nach Meinung von Foodwatch gezielt an, um ihre Gewinnmargen zu erhöhen. Fünf besonders krasse Beispiele hat die Verbraucherorganisation für den "Goldenen Windbeutel" nominiert.
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Viele Organisationen kritisieren Fonds, die in Agrarrohstoffe investieren, als "Spekulanten des Todes". Die Wissenschaft kann solche Vorwürfe allerdings nicht bestätigen: Studien haben ergeben, dass Indexfonds nach aktuellem Wissensstand nicht für Hungerkrisen verantwortlich gemacht werden können.
Ein Gastbeitrag von Thomas Glauben und Ingo Piesmehr...
Die Hilfsorganisation Oxfam Deutschland wirft Banken vor, mit Fonds zu Agrarrohstoffen steigende Preise und Hungersnöte zu verursachen. Wissenschaftler sehen das anders - und sprechen von Panikmache.
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Viele Eltern halten die Flakes für ein gesundes Frühstück - die Verbraucherorganisation sieht das anders. Ein Test zeigt: Der Zuckeranteil ist in fast allen Produkten zu hoch. Foodwatch fordert daher den Gesetzgeber zum Handeln auf.
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Harte Worte, die aufrütteln sollen: Unter dem Motto "Hände weg vom Acker, Mann!" ruft Foodwatch zum Protest gegen den Chef der Deutschen Bank auf. Banken seien mitverantwortlich für den Hunger in der Welt, kritisieren die Verbraucherschützer. Das Geldinstitut weist die Vorwürfe zurück - und schiebt die Schuld aufs Wetter.
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Meinung
Die Verbraucher sind empört. Über eine Puddingverpackung, die gezielt Kinder locken will. Über ein Müsli, das mehr Zucker enthält als ein Butterkeks. Dabei sind die Verbraucher selbst das Problem. Sie sollten wissen, dass Werbung verführen, nicht informieren will - und die Zutatenliste lesen.
Ein Kommentar von Daniela Kuhrmehr...
Rückstände in Futtermitteln weisen der Organisation Foodwatch zufolge darauf hin, dass ein verbotenes Pflanzenschutzmittel hinter der Dioxinbelastung steckt. Die Bundesregierung spricht von Spekulationen.
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Was aus deutschen Wasserhähnen sprudelt, ist Foodwatch zufolge mit Vorsicht zu genießen. In fast allen Bundesländern soll das Trinkwasser stark mit Uran belastet sein.
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Rückzug aus umstrittenen Geschäften: Das zweitgrößte deutsche Geldhaus wirft Grundnahrungsmittel aus seinen Anlageprodukten. Die Commerzbank will sich nicht mehr dem Vorwurf aussetzen, sie verdiene am Hunger der Menschen in armen Ländern. Die Verbraucherlobby Foodwatch fordert nun, dass sich auch andere große Banken ein Beispiel daran nehmen.
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Die Organisationen Foodwatch und Oxfam sind überzeugt: Indem die Banken die Spekulation mit Nahrung ermöglichen, treiben sie die Preise nach oben und sind somit für den Hunger in der Welt verantwortlich. Jetzt stellt sich heraus, dass dieser Vorwurf falsch sein könnte.
Von Andrea Rexermehr...
Wegen hoher Getränkesteuern in der Heimat zieht es viele Dänen nach Deutschland: Dort decken sie sich mit Bier und Limonaden ein. Ein lohnendes Geschäft, das die Regierung in Kopenhagen nun beenden will.
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Um ihren Produkten Glaubwürdigkeit zu verleihen, setzen viele Firmen auf soziale Projekte. Die können tatsächlich hilfreich sein - sich aber auch als Mogelpackung erweisen, sagt die Organisation Foodwatch. Die Projekte von fünf Unternehmen hat sie sich genauer angeschaut.
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Mehr Fett und Zucker als eine Schokotorte: Die Online-Abstimmung der Verbraucherschützer von Foodwatch hat ein klares Ergebnis. Die User kürten das Marketing für die Milchschnitte zur dreistesten Werbelüge. Foodwatch attackiert deswegen nun den Deutschen Fußball-Bund, der sich vom Hersteller Ferrero sponsern lässt.
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Die Lebensmittelindustrie dreht den Kindern gerade jene Produkte an, die sie dick machen, zeigt ein neuer Report von Foodwatch. Die Werbebudgets dafür sind millionenschwer. Doch statt dagegen vorzugehen, belässt es Ernährungsministerin Aigner bei Appellen an die Eltern.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Billighack, gestreckt mit Wasser und Mehl: Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wirft Netto Lebensmittel-Panscherei und Etikettenschwindel vor. Denn verkauft wird das Produkt als teure Low-Fat-Variante für gesundheitsbewusste Kunden.
Von Fabian Uebbingmehr...
Foodwatch-Chef Thilo Bode über riskante Lebensmittel, die Tricks der Nahrungsmittelproduzenten und - den verlorenen Kampf um die Ampelkennzeichnung.
Interview: Silvia Liebrich und Hans von der Hagenmehr...
Video
Foodwatch-Gründer Thilo Bode über Gefährdung durch Lebensmittel, Südtiroler Bauernbrot aus Hannover - und die Finanzierung seiner Organisation.
Interview: S. Liebrich u. H. v. d. Hagen; Video: I. Wagner u. M. Kammermayermehr...
Foodwatch-Gründer Thilo Bode über Gefährdung durch Lebensmittel, Südtiroler Bauernbrot aus Hannover - und die Finanzierung seiner Organisation.
Interview: S. Liebrich u. H. v. d. Hagen; Video: I. Wagner u. M. Kammermayermehr...
Schulterschluss mit Fast-Food-Anbieter: Laut Bundesregierung soll die Verbraucherbildung ein reguläres Unterrichtsfach werden, mit McDonald's als Unterstützer soll das Projekt mehr Aufmerksamkeit und Nachdruck erhalten. Der Ärger ist kalkuliert.
Von Martin Wittmannmehr...
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Richter: Becel Pro-Activ senkt laut Hersteller den Cholesterinspiegel und so das Risiko für Herzkrankheiten. Foodwatch behauptet, dass die Margarine solche Erkrankungen gerade fördert und klagte gegen Hersteller Unilever. Vergeblich.
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Foodwatch-Chef Thilo Bode macht Finanzinvestoren wie die Deutsche Bank für den Hunger in der Welt verantwortlich und fordert: Der Handel mit Nahrung muss eingeschränkt werden. Der Wirtschaftsethiker Ingo Pies hält das für den falschen Weg. Ein Streitgespräch
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