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Sie bestellen in der Bäckerei "Baiser" und wundern sich über empörte Blicke? Sie grüßen mit einem knappen "Bonjour"? Oh, mon Dieu! Mit diesen Benimmtipps kommen Sie im nächsten Frankreich-Urlaub besser an.

Die französische Sprache

Die Franzosen sind stolz auf ihr Land und auf ihre Sprache. Dank der vielen ehemaligen Kolonien wird weltweit Französisch gesprochen - wer braucht also schon Englisch? Nein, sagen Sie an dieser Stelle nicht "Ich!", sondern lernen Sie vor der Reise die wichtigsten Redewendungen und machen Sie den Franzosen die Freude, sich mit ihrer Sprache beschäftigt zu haben. Zumindest die Begrüßung und die Frage, ob Ihr Gegenüber des Englischen mächtig ist, sollten Sie auf Französisch beherrschen.

Doch Vorsicht, nicht alles, was eingedeutscht wurde, bedeutet in Frankreich dasselbe: Beim Klavier ist das noch unverfänglich, es heißt beim Nachbarn schlicht "piano". Doch das Zuckergebäck "baiser" wird in Frankreich "meringue" genannt, während "baiser" im besten Fall mit "küssen" übersetzt wird. Im schlimmsten Fall haben Sie gerade die Bäckerin recht derb zu unzüchtigen Handlungen aufgefordert. 

Im Bild: die Statue de la République in Paris

Bild: AFP

28. Januar 2013, 15:54 2013-01-28 15:54:00  © Süddeutsche.de/kaeb/dd/cag/rus

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