Großmut eines irakischen Wahlsiegers: Allawi plant Koalitionsgespräche auch mit dem unterlegen Amtsinhaber al-Maliki. Kurzmeldungen im Überblick.

Nach seinem Wahlsieg im Irak hat sich der ehemalige Ministerpräsident Ijad Allawi offen für Koalitionen in alle Richtungen gezeigt. Dies schließe ausdrücklich die Rechtsstaats-Allianz des amtierenden Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki ein, sagte Allawi. "Der Irak gehört nicht irgendeiner Person oder irgendeiner Partei, sondern den Irakern."

Ijad Allawi, AP

Das säkulare Bündnis des ehemaligen Ministerpräsidenten Ijad Allawi konnte die Wahl im Irak knapp für sich entscheiden. (© Foto: AP)

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Allawis säkulares Bündnis gewann nach amtlichen Angaben die Parlamentswahl mit zwei Sitzen Mehrheit. Al-Maliki hat angekündigt, das Ergebnis anfechten zu wollen.

Wegen des knappen Ausgangs werden langwierige Koalitionsgespräche befürchtet. Nach der Wahl 2005 dauerte es fünf Monate, bis die neue Regierung stand. Während dieser Zeit kam es zu einer Welle der Gewalt im Irak.

Der Protest der oppositionellen "Rothemden" in Thailand hält an, die Bank Austria muss möglicherweise einen dreistelligen Millionenbetrag aus SED-Vermögen an den Bund überweisen und Polens Parlamentschef kandidiert für das Präsidentenamt: Lesen Sie auf den nächsten Seiten weitere Kurzmeldungen.

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