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Menschheitsgeschichte:Nur Fleisch, kein Gemüse

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Waren die Vorfahren des heutigen Menschen geschickte Jäger oder doch nur Opportunisten, die Raubtieren die Beute streitig machten?

(Foto: imago stock&people/imago/StockTrek Images)

Die Vorfahren des modernen Menschen haben sich vor allem von Fleisch ernährt, argumentieren Forscher in einer provokanten neuen Studie. Einig ist sich die Wissenschaft darüber aber nicht.

Von Hubert Filser

Für Anhänger der Paläodiät ist die Sache klar. Die Menschen der Steinzeit lebten gesünder, waren schlanker und fitter. Weil sie Dinge aßen, an die ihre Spezies seit Hunderttausenden von Jahren gewöhnt war: Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch vom Wild, Eier, Früchte, Beeren, Kräuter, Pilze, Nüsse und gute Fette etwa von Oliven. Verarbeitete Produkte wie Zucker, Fertiggerichte und industrielle Fette oder auch Alkohol, Milch oder Getreide gab es damals noch nicht. Die Steinzeit, ein Gesundheitsparadies? Auch ohne die durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 30 Jahren bemühen zu müssen, sah die Realität über fast zwei Millionen Jahre ganz anders aus. Das jedenfalls sagen nun Forscher der Universität Tel Aviv.

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