Jagd

Artenvielfalt
:Der scheue Fischräuber kehrt zurück

In Oberbayern wird der Otter wieder gesichtet. Fischer fürchten den Wassermarder, doch Naturschützer geben Entwarnung. Eine Spurensuche mit einem Fährtenleser am Fluss.

SZ PlusVon Paul Krauß

Bayerischer Jagdverband
:Hubert Stärker soll die Jägerschaft wieder einen

Der bayerische Jagdverband ist tief zerstritten und wegen seiner traditionalistischen Überzeugungen politisch isoliert. Die Jäger hoffen auf interne Befriedung – Politik, Landwirte und Naturschützer auf bessere Zusammenarbeit.

Von Christian Sebald

Trendwende im Artenschutz?
:Meister Lampe kehrt langsam zurück

Noch gilt er als bedrohte Art, aber in der freien Flur lässt er sich inzwischen wieder häufiger blicken: Der Feldhase profitiert im Alpenvorland von der Klimaerwärmung und einem Bewusstseinswandel in der Jägerschaft. Wie er zu seiner kuriosen Rolle an Ostern gelangt ist, bleibt rätselhaft.

Von Armin Greune

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Fuchs, du hast den Gruß gestohlen

Weil unser Leser, ein Jäger, keine Füchse schießen will, ist sein Hühner haltender Nachbar so erbost, dass er nicht mehr grüßt. Sollte man Gleiches mit Gleichem vergelten und nun selbst nicht mehr grüßen?

Von Johanna Adorján

Urteil des Verwaltungsgerichtshofs
:„Wir dürfen weiter zusehen, wie Otter unsere Teiche leerräumen“

Der Verwaltungsgerichtshof kippt eine Regelung zum Abschuss von Fischottern. Teichwirte sind darüber sehr unglücklich.

Politik in Bayern
:Landtag gibt grünes Licht für leichtere Jagd auf Wölfe

Lang und heftig wurde bei CSU und Freien Wählern über das neue Jagdgesetz für Bayern gestritten. Jetzt hat es die letzte Hürde genommen. Warum vor allem die neuen Abschussregeln Kritik ernten.

Der Wolf in Deutschland
:Er hat ein echtes Imageproblem

Die wenigsten haben ihn schon gesehen, aber alle haben eine Meinung von ihm – und dank der Brüder Grimm meist keine gute. Dabei erzählt der Umgang mit ihm mehr über die Menschen als über das Tier.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Ökologie
:Macht die Jagd auf Wölfe alles noch schlimmer?

Der Bundestag hat am Donnerstag beschlossen, das Schießen von Wölfen zu erleichtern. Aber was werden die Folgen sein? Eine Suche im Brandenburger Wald, wo die Wölfe gar nicht so leicht zu finden sind.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

Rotwild im Voralpenland
:Muss man den Hirsch durch den Winter füttern?

Darüber ist am Tegernsee ein erbitterter Streit entbrannt. Jagdminister Aiwanger möchte den Konflikt zwischen Förstern und Jägern jetzt ein für alle Mal abstellen – mit einer Verordnung.

Von Christian Sebald

Menschheitsgeschichte
:Steinzeitmenschen verschossen bereits Giftpfeile

Im Süden von Afrika nutzten Menschen schon vor 60 000 Jahren Gift zur Jagd auf Tiere. Was das über ihre Fähigkeiten aussagt.

Folge des Klimawandels
:Weil der Wald immer zeitiger Deckung bietet: Rehjagd soll früher beginnen

Seit Jahren beklagen Waldbesitzer in Bayern immense Wildschäden und fordern ein modernes Wildtiermanagement. Nun hat die Staatsregierung ein neues Jagdgesetz ins Verfahren gebracht. Experten geht es nicht weit genug.

Von Christian Sebald

Wald und Wild
:Jäger schossen mehr Füchse und Waschbären als je zuvor

Die Verwendung von Nachtsichttechnik erleichtert es den Jägern beim Haarraubwild. Die mit Abstand meist geschossene Tierart in Bayern war aber auch im Jagdjahr 2024/2025 das Rehwild. Mehr als 354 000 Tiere wurden erlegt.

MeinungNaturschutz
:Die Jagd auf Wölfe ist die falsche Antwort

Es soll rechtlich leichter werden, die Raubtiere abzuschießen, findet die Bundesregierung – und ändert dafür das Gesetz. Doch an der Wurzel des Übels zielt sie damit haarscharf vorbei.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Naturschutz
:Der Wolf steht jetzt auf der Abschussliste

Die Bundesregierung beschließt eine Änderung des Jagdrechts, um leichter Wölfe „entnehmen“ zu können. Das soll vor allem Weidetieren Sicherheit bieten. Doch Tierschützer befürchten das Gegenteil.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Artenschutz
:Sollte man diesen Wolf erschießen?

Artenschutz gegen die Sorge um tote Schafe: Nun soll es Jägern vereinfacht werden, die Raubtiere ins Visier zu nehmen. Eine gute Idee?

SZ PlusVon Fabian Kulle

Änderungen in Bayern
:Jagd auf Wölfe und Rehe: Kabinett bringt neues Gesetz auf den Weg

Den allermeisten Menschen dürfte dieser Gesetzentwurf unbekannt oder völlig egal sein – in der bayerischen Koalition aber war das neue Jagdgesetz umstritten wie zuletzt kaum etwas anderes. Nun heißt es: Haken dran.

SZ MagazinGruß aus der Küche
:Enthält Wildfleisch Blei?

Rehe, Hirsche und Wildschweine werden bei der Jagd mit Munition geschossen. Welche Auswirkung das auf das Fleisch hat, erklärt ein Experte.

Protokoll: Stefanie Witterauf

Biologie
:Wie Ratten Fledermäuse einfach aus der Luft fangen

Tod durch Biss: In einer norddeutschen Höhle filmen Forscher erstmals die erstaunliche Jagdstrategie der Tiere.

Von Hanno Charisius

Jagd in Bayern
:Mehr Schutz für den Wald, mehr Freiheit für die Jäger

Nach langem Streit gibt es eine Einigung über ein neues bayerisches Jagdgesetz. Das soll vor allem den Wald schützen. Aber auch der Wolf kommt nun darin vor.

Von Christian Sebald

Artenvielfalt
:Drei Fotos weisen auf Wolfsrudel im Fichtelgebirge hin

Bisher steht nur fest, dass das neue Wolfsrevier in den Wäldern am Schneeberg liegt und es mindestens vier Welpen gibt. Denn die Elterntiere verhalten sich sehr scheu und unauffällig. Genetische Nachweise fehlen, vom Rüden gibt es noch nicht mal ein Foto.

Von Christian Sebald

Artenschutz in Bayern
:Naturschützer kämpfen gegen den Fischotter-Abschuss

Die Staatsregierung will in Teilen Bayerns die Jagd auf das eigentlich streng geschützte Tier zulassen. Die Deutsche Umwelthilfe und der Bund Naturschutz reichen dagegen Klage ein. Teichwirte und Fischereiverband sind frustriert.

Von Christian Sebald

Unternehmer
:Bumm-Bumm-Benko

Der österreichische Pleite-Unternehmer René Benko soll auch Problembären in Rumänien gejagt haben. Bei manchen seiner Waffen waren seine Initialen eingraviert. Gehört hätten sie ihm trotzdem nicht, sagt er.

SZ PlusVon Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

Paläontologie
:Riesiges Maul, schwacher Biss

Viele fleischfressende Dinosaurier wurden im Laufe der Zeit immer größer, ihre Beißmuskeln aber nicht. Wie sie trotzdem ihre Beute erlegen konnten.

Gericht entscheidet
:Goldschakal auf Sylt darf doch geschossen werden

Ein Gericht lehnt den Eilantrag gegen den Abschuss ab. Es liege eine zulässige Ausnahme zum Tötungsverbot vor.

Goldschakal auf Sylt
:„Das ist aber kein Blutrausch, keine pure Lust am Töten“

Auf Sylt hat ein Goldschakal in wenigen Nächten fast 100 Schafe gerissen. Ein außergewöhnliches Verhalten, das ein Experte mit dem Mechanismus „surplus killing“ erklärt. So ein Tier gab es noch nie auf der Insel. Doch abgeschossen werden darf der Schakal derzeit nicht.

SZ PlusVon Jana Stegemann

Teichwirtschaft
:Fischereiverband klagt über Klagen gegen Fischotter-Tötung

Teichwirte und Fischer wollen den Fischotter jagen, da er die Fischbestände bedroht. Tierschützer sind dagegen. Letztlich werden Gerichte entscheiden müssen.

Jagd
:Schonzeit-Ausnahmen für Gams aufgehoben

Nach einer Abfuhr vor Bayerns höchstem Verwaltungsgericht kassiert die Regierung von Oberbayern eine Verordnung, die sie erst vor wenigen Monaten erlassen hat. Jägerpräsident Weidenbusch spricht von „Ohrfeige“ für das Forstministerium.

MeinungPro und Contra
:Sollte der Abschuss von Wölfen erleichtert werden?

Die Zahl der Wölfe in Deutschland wächst. Naturschützer werten das als Erfolg. Viele Landwirte sehen es kritisch, denn auch die Zahl der Risse von Weidetieren hat zugenommen. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen.

SZ PlusVon Tina Baier und Hubert Wetzel

Forschung
:Waldelefanten in der Oberpfalz? Denkbar wär’s

Eine Studie zeigt: Die längst ausgestorbenen Tiere kämen mit dem mitteleuropäischen Klima zurecht. Was zu Gedankenspielen einlädt.

Von Max Weinhold

Tierschutz
:Alles für die Kitze

Bald beginnt wieder die Mähsaison – und so auch der Einsatz der Vereins „Wir retten Rehkitze“ aus Neufahrn, der sich mit Drohnen für den Tierschutz engagiert. Die Helfer rücken auch mitten in der Nacht aus.

Von Francesca Polistina

Spanien
:Wildschwein-Alarm in der Region Madrid

Mehr als zwei Millionen Exemplare marodieren durch die iberische Wildnis, viele von ihnen kollidieren mit Autos. Jetzt wird zur Jagd geblasen. Sogar das Fallenstellen soll erlaubt werden

Von Patrick Illinger

Jahresbericht 2025
:Alle Ziele verfehlt: Rechnungshof kritisiert Bayerns Staatsregierung für erfolglosen Waldumbau

Im aktuellen Bericht monieren die obersten Rechnungsprüfer die Forstpolitik massiv: zu teure Pflanzungen, zu viele Rehe in den Wäldern. Schelte gibt es auch für die Grenzpolizei. Deren Kosten müsse der Bund erstatten.

Von Johann Osel, Christian Sebald

Schwarzgehen in den Alpen
:Der letzte König der Wilderer ist tot

Wilderer sind Straftäter und galten doch oft genug als Volkshelden. Früher taten sie das manchmal sogar aus verständlichen Gründen, doch spätestens jetzt ist es mit der Wildschütz-Romantik wohl endgültig vorbei.

Kolumne von Matthias Köpf

Unter Bayern
:„Ich krieg dich noch, du Mistviech“

In ihrem Kampf gegen alle inneren und äußeren Feinde Bayerns planten Ministerpräsident Söder und Wirtschaftsminister Aiwanger offenbar den Abschuss eines Wolfes. Eingeweiht war nur ein kleiner Kreis der Staatsregierung. Doch am Ende erwies sich die Aktion als Rohrkrepierer.

Glosse von Roman Deininger

SZ JetztUmwelt
:Zwischen Hafermilch und Hochsitz

Sophia jagt Wild, isst das Fleisch der selbst erlegten Tiere – ansonsten lebt die Försterin aber vegan. Wie passt das zusammen?

SZ PlusText: Paul Klopp, Marina Schepetow, Lara Walter, Fotos: Paul Klopp

Natur und Umwelt im Oberland
:Wild im Wald

Korbinian Wolf gibt Einblicke in die komplexe Beziehung zwischen Wildtieren und Waldverjüngung und erklärt, wann und warum Handeln gefragt ist.

Interview von Arnold Zimprich

Umwelt und Natur
:Jagdkreisgruppe Wolfratshausen wählt neuen Vorstand

Heinz Repert setzt sich gegen den bisherigen zweiten Vorsitzenden durch und bleibt erster Vorsitzender.

Naturschutz
:Der Gams geht es besser, als viele Jäger befürchten

Vor allem Jäger fürchten immer wieder um das Symboltier der Bergwelt. Neue Monitoringzahlen der Staatsforsten ergeben aber keinen Hinweis, dass das berechtigt ist. Sie bestätigen vielmehr andere Forschungen.

Von Christian Sebald

Mittelfranken
:Weiterer Fall von Hasenpest nachgewiesen

In Bayern wird ein infizierter Hase gefunden. Das hat vor allem für Jäger und Haustierbesitzer in der Region Folgen.

Jagdrecht-Novelle
:Goldschakal: kaum in Bayern, schon im Visier?

Das scheue Wildtier breitet sich in Bayern aus – doch wie lange noch? Jagdminister Aiwanger plant, das Raubtier ins Jagdrecht aufzunehmen. Naturschützer warnen vor übereilten Schritten.

Von Finn Sanders

Landgericht Bamberg
:Hund grundlos erschossen – Bewährungsstrafe für Jäger

Auf einer Wiese am Main läuft ein Hund unangeleint in der Nähe seiner Besitzer herum. Ein Jäger sieht das Tier und erschießt es. Es kommt zum Prozess.

Jägerin aus Schwaben
:„Für mich gibt es beim Thema Fleisch kein Richtig oder Falsch“

Lena Tausch war Vegetarierin. Dann machte sie im Zuge ihres Forstwirtschaft-Studiums einen Jagdschein. Heute liegt bei ihr auch mal ein Stück vom Reh auf dem Teller, das sie selbst erlegt hat. Wie kam es dazu?

SZ PlusInterview von Jonas Christmann

Essen in der Toskana
:Wenn Fleisch, dann Wild

In der Toskana sind Wildschweine zu einer Landplage geworden. Deshalb werden sie stark bejagt. Auch deswegen gibt es nirgendwo sonst so vielfältige und köstliche Rezepte für ihre Zubereitung.

SZ PlusVon Titus Arnu

Wildjagd
:„All die Millionen wären in den Sand gesetzt“

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine bayerische Verordnung für die ganzjährige Jagd in bestimmten Bergwäldern kassiert. Bis hinauf in die Staatsregierung herrscht nun Verunsicherung.

Von Christian Sebald

Kontroverse um Verband
:Wie sich der Bayerische Jagdverband selbst zerlegt

Rechtsfragen wird die Führungsriege um Präsident Ernst Weidenbusch vorerst ohne Justiziarin erörtern müssen. Die hat Weidenbusch ihr Amt gerade vor die Füße geworfen und spart nicht mit Kritik.

Von Matthias Köpf

Naturschutz
:Wie zwei Männer Bayerns Tannen und Buchen gerettet haben

Rehe und Rotwild haben Bäumchen zum Fressen gern. Dass es heute dennoch prächtige Mischwälder gibt, ist auch einem Ex-Landrat und einem Förster zu verdanken. Ein Treffen im Dickicht.

SZ PlusVon Christian Sebald

Invasive Arten
:Schau mir in die Augen, Kleiner

Sie sind süß, aber sie plündern, übertragen Krankheiten, zerlegen Dächer. Und es gibt so viele von ihnen, dass das Handy von Frank Beutelspacher nicht mehr aufhört zu klingeln. Auf der Jagd mit einem, der sagt: „Der Waschbär wird noch immer unterschätzt.“

SZ PlusVon Max Ferstl

Wandern in der Schweiz
:Auf der Spur der Steinböcke

Drei Tage, 51 Kilometer und 3400 Höhenmeter: Die Via Capricorn führt durch eine spektakulär schöne Gebirgslandschaft, in der sich 350 Steinböcke bestens verstecken – und wo sogar zur Hauptsaison verblüffend wenig los ist.

SZ PlusVon Hans Gasser

Besondere Berufe
:Seine Waffe heißt Trudel, sein Jagdgebiet ist die Stadt

Wenn Kaninchen den FC-Bayern-Campus unsicher machen, wenn Hunderte Krähen einen Friedhof belagern, dann schreitet Wolfgang Schreyer zur Tat. Unterwegs mit Münchens Stadtjäger und seiner Wüstenbussardin.

SZ PlusVon Maik Rosner

Unterfranken
:Falscher Wolf getötet

Die Regierung von Unterfranken hatte eine Ausnahmegenehmigung zum Abschuss einer auffälligen Wölfin in der Rhön erteilt. Nun stellt sich heraus, dass ein ganz anderes Tier erlegt wurde.

Von Thomas Balbierer

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