Reden wir über Geld:"Chefärzte sind Marionetten von Geschäftsführern"

Lesezeit: 8 min

Pressebild, kostenfrei.
Herzchirurg Umeswaran Arunagirinathan

Umeswaran Arunagirinathan: "Viele denken automatisch, dass ein Dunkelhäutiger ein Flüchtling ist und gar nicht Deutscher sein kann."

(Foto: Sughanthy Puvaneswaran)

Der Herzchirurg Umeswaran Arunagirinathan floh als Zwölfjähriger vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka. Ein Gespräch über Rassismus, Sparsamkeit und die Kosten von Gesundheit.

Interview von Anna Hoben und Inga Rahmsdorf

Moin", ruft Umeswaran Arunagirinathan gut gelaunt zur Begrüßung. Er wirkt überhaupt nicht müde, dabei kommt der Herzchirurg direkt von einem 24-Stunden-Dienst aus dem Klinikum in Bremen. Der 41-Jährige ist in Sri Lanka geboren. Als er fünf war, brach der Bürgerkrieg aus. Um ihn zu retten, übergaben seine Eltern ihn an Schlepper. Zwölf Monate dauerte die Flucht, bis er bei seinem Onkel in Hamburg ankam. Kurz vor seinem Abitur sollte er noch abgeschoben werden. Heute hat Arunagirinathan die deutsche Staatsangehörigkeit. Das Interview fand vor der Corona-Pandemie statt, die Fragen zur aktuellen Situation hat er später am Telefon beantwortet.

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